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Tennis und Tennisbegriffe von A bis Z

Globale Sportart

Auch für Tennis gilt, was für Fußball oder Golf sowie Schwimmen gilt: es ist eine Weltsportart, also eine Sportart, die in sehr vielen Ländern ausgeübt wird und zwar sowohl auf hobbymäßiger Ebene als auch im Profisektor bei Damen und Herren. Das zeigt die Weltrangliste bei den Damen und Herren, denn aus den unterschiedlichsten Ländern können talentierte Spielerinnen und Spieler erfolgreich agieren.

Powertennis beendete Serve-And-Volley

Man konnte beim Fußballsport die Entwicklung zu viel schnellerem Spiel feststellen, aber der Tennissport ist noch ungleich schneller geworden und hat sich sehr dynamisch entwickelt. Selbst bei einem Spiel von Jugendlichen kann man diese Veränderungen beobachten und im Profizirkus sind diese Änderungen noch deutlicher zu erkennen.

TennisDas Argument schlechthin ist die Spieltaktik selbst. Noch in den 1980er-Jahren und teilweise bis in die 1990er-Jahren hatten die Herren Edberg, Becker, Sampras und Ivanisevic mit Aufschlag-Volley eine offensive Spielweise wählen können, die es ihnen ermöglicht hatte, schnell zum Netz nach vorne zu laufen, um Druck auf den Gegenspieler auszuüben. Selbst bei den Damen hatte eine Martina Navratilova diese Möglichkeiten. Ein Stefan Edberg schlug stark aber mit Schnitt auf und trieb so seinen Gegenspieler aus dem Feld und wenn dieser den Ball doch zurückspielen konnte, hatte Edberg am Netz alle Möglichkeiten.

Nun ist das aber nicht mehr so, weil die Spieler viel fitter sind, sie sind schneller und können auch aus extremer Lage noch einen Passierschlag anbringen, also den Gegenspieler am Netz ausspielen. Statt nun am Netz eine starke offensive Rolle zu spielen, ist man in die Defensive geraten, weil sowohl bei Damen als auch bei Herren fast alle von der Grundlinie aus agieren. Selbst starke Aufschläger wie Roger Federer bleiben lieber an der Grundlinie und spielen Winner direkt in die andere Ecke, statt sich zum Netz aufzumachen.

Dazu kommt, dass sich die Rahmenbedingungen verändert haben. In Wimbledon war man mit dem Aufschlag so stark unterwegs, dass es kaum gute und interessante Ballwechsel gab. Aufschlagschwächere Spieler hatten keine Chance - wie etwa Thomas Muster selbst zu seiner besten Zeit. Mittlerweile hat man die Bälle langsamer gemacht und dass ein Rafael Nadal mehrfach in Wimbledon gewinnen konnte, ist Ausdruck der Veränderung. Selbst auf Rasen wird nur noch teilweise Serve-And-Volley gespielt, früher war das das Pflichtprogramm und ein Grundlinienspieler hatte keine Chance, das Turnier für sich zu entscheiden.

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