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Tennisturnier und Qualifikation

Qualifikation: die Chance für schwächere Spieler

Das Tennisturnier setzt sich aus zwei Personengruppen zusammen: aus jenen, die sich für das Turnier angemeldet haben und qualifiziert sind und in jene, die die Qualifikation erst schaffen müssen. Sie füllen den Raster des Tennisturniers auf und sind daher schon im Wettbewerb aktiv, bevor das eigentliche Turnier begonnen hat.

Raster des Turniers gibt die Spielmöglichkeiten vor

Je nach Größe eines Tennisturniers gibt es zwei oder drei Qualifikationsrunden. Bei den größten Turnieren wie den Grand Slam Turnieren von Australian Open, French Open, Wmbledon und US Open gibt es drei Qualifikationsrunden, die man schon fast als kleines Miniturnier bezeichnen könnte. Spieler, die nicht im Hauptfeld spielberechtigt sind, können sich zu dieser Qualifikation anmelden und müssen die drei Runden überstehen, um auch am eigentlichen Turnier teilnehmen zu dürfen.

Wobei schon die Teilnahme an der ersten Qualifikationsrunde Punkte für die Weltrangliste bringt. Schafft man es, alle drei Runden zu gewinnen, dann steht man nicht nur im Hauptfeld, sondern hat auch schon einiges an Erfolg zu Buche stehen. Bei den meisten Turnieren gibt es zwei Qualifikationsrunden und sie sind natürlich auch nicht so stark gewichtet wie jene der großen vier Turniere.

Die Qualifikation wird ähnlich einem regulären Turnier gespielt. Es wird ausgelost, wer gegen wen anzutreten hat und auf zwei Gewinnsätze gespielt. Es gibt auch gesetzte Spielerinnen und Spieler, die aufgrund der Weltranglistenposition höher einzustufen sind wie die Konkurrenz.

Allerdings ist das Los der Qualifikanten jenes, dass man den fix qualifizierten Spielerinnen bzw. Spielern zugelost wird und so kann es passieren, dass man zwar die Qualifikation überstanden hat, aber dann gleich gegen die Nummer eins des Turniers spielen muss und eigentlich als Aufwärmgegner angesehen wird.

Gefährliche Qualifikanten

Der Vorteil der Qualifikation in einem Tennisturnier ist aber oft, dass man schon zwei oder drei Spiele im Bewerbsmodus absolviert hat. Das heißt, man hat den Rhythmus schon aufgenommen, sich mit den Gegebenheiten vertraut gemacht und damit oft einen Vorteil im eigentlichen Turnier, weil der Gegner erst seine erste Partie spielt und noch nicht diese Eingewöhnungsphase hinter sich hat. Es passiert nicht selten, dass scheinbar klar unterlegene Qualifikanten aus genau diesem Grund erfolgreich agieren und manchmal schaffen sie es sogar bis in das Finale eines großen Turniers.

Interessant ist auch die Regelung des "Lucky Losers". Der übersetzt - glückliche Verlierer - ist ein Spieler, der in der letzten Qualifikationsrunde zwar verloren hat und damit nicht spielberechtigt ist, aber da ein Spieler im Hauptfeld absagen musste, wird er per Los doch noch in das Turnier aufgenommen.

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Die andere Ebene ist die Frage, wie ein Turnier organisiert ist. Das beginnt beim Raster und damit bei der Frage, wie viele Spieler überhaupt teilnehmen können. Der Raster entscheidet über die Qualifikation und die Dimension im Hauptfeld, in das man mit Glück auch noch als Lucky Loser rutschen kann.

Der Raster selbst definiert die Runden bis zum großen Finale. Die kleinste Version ist der 32er-Raster mit somit 32 Spielerinnen oder Spielern. Selten wird der 48er-Raster bemüht, eher schon der 56er-Raster und häufig bei großen Turnieren der 64er-Raster. Eine Sonderform stellt der 96er-Raster dar, den es nur im März in Miami und Indian Wells gibt. Die größte Struktur bietet der 128er-Raster an, bei dem volle sieben Runden gespielt werden und das nur bei den vier Grand Slam-Turnieren.

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Artikel-Infos

Qualifikation für das TennisturnierArtikel-Thema:
Tennisturnier und Qualifikation
letztes Datum:
27. 08. 2020

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