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Aufschlaglinie

Aufschlaglinie: Begrenzung für das Service

Damit es im Tennissport Aktionen geben kann, muss ein Ballwechsel einmal begonnen werden und das erfolgt über den Aufschlag bzw. englisch das Service. Für das Service sind mehrere Regeln bindend, nämlich die Richtung und die Fläche, wo der Ball platziert werden soll.

Aufschlaglinie am Tennisplatz

Aufschlaglinie am TennisplatzFür die Richtung gilt, dass der Aufschlag von rechts nach links gespielt werden muss, also diagonal und gleiches gilt umgekehrt von links nach rechts. Als Kriterium gilt das Mittelzeichen auf der Grundlinie. Man stellt sich rechts davon auf und führt die Aufschlagbewegung durch, um den Ball in das vom Aufschläger aus linke Aufschlagfeld zu spielen.

Das Aufschlagfeld befindet sich aus Sicht des Aufschlägers hinter dem Netz auf der linken Seiten und wird gebildet durch die Seitenlinie als äußere Markierung, der Aufschlagmittellinie als innere Markierung und der Aufschlaglinie als hintere Markierung. Diese drei Linien bilden ein Rechteck, das 4,12 Meter breit und 6,40 Meter lang ist.

In dieses Feld muss der Ball getroffen werden, wobei alle drei Linien mit dem Ball berührt werden dürfen. Landet der Ball außerhalb dieses Aufschlagfeldes, dann hat man einen fehlerhaften Aufschlag durchgeführt und bekommt eine zweite Chance. Spielt man auch das 2. Service ins Aus, dann hat man einen Doppelfehler fabriziert und der Gegner bekommt einen Punkt zugesprochen.

Die Aufschlaglinie ist damit jene Linie, die auf fast halber Strecke von der Grundlinie zum Netz das Spielfeld unterteilt. Vom Netz zur Aufschlaglinie sind es die genannten 6,40 Meter, von der Aufschlaglinie zur Grundlinie sind 5,49 Meter Abstand festgelegt. Für den Aufschlag ist die Linie ein zentrales Werkzeug, um die Regeln einzuhalten, aber auch im normalen Spiel hilft die Linie als Orientierung - für den Gegner, wo man gerade steht und für sich selbst, wie weit man vom Netz entfernt ist. Das ist gerade beim Netzangriff oft ein Thema.

In den Kommentaren wird auch vom Halbfeld gesprochen, wenn man sich in etwa auf der Höhe dieser Linie befindet - man ist nicht am Netz, aber auch nicht an der Grundlinie, sondern dazwischen und oft dem Passierschlag des Gegners ausgeliefert.

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