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Aufschläger im Tennisspiel

Eröffnet den nächsten Punkt

Der Aufschläger unterscheidet sich im Tennisspiel vom Rückschläger durch das Service oder deutsch eben den Aufschlag und die Namen verraten schon die verschiedene Funktion, die die beiden Spieler oder im Falle eines Doppels Spielerpaare inne haben. Im Falle des Aufschlägers ist die Grundaufgabe dadurch gegeben, dass der Ball in Bewegung gesetzt wird und somit ein neuer Spielzug eröffnet wird.

Aufschläger im Tennisspiel

Per Definition ist der Aufschläger jener Spieler (auch Spielerin), der den Ball für den ersten Punkt ins Spiel bringt. Dazu dient der Aufschlag, der meist englisch Service genannt wird und als Folge hat man als Aufschläger eine sehr viel stärkere Position als der Rückschläger, weil man ja weiß, wohin man spielen möchte. Der Rückschläger kann nur darauf reagieren.

Bedeutung des Aufschlägers

Das Service oder auch deutsch der Aufschlag ist zu einer richtigen Waffe geworden, denn es wird mit bis zu 190 km/h bei den Damen und bis zu 240 km/h, meist 220 km/h bei den Herren aufgeschlagen und so geht man davon aus, dass der Aufschläger sein Game durchbringt, während der Rückschläger Glück und Können braucht, um diesen Aufschlag durchbrechen zu können.

Deshalb wechselt der Aufschlag auch nach jedem fertiggespielten Game von Spieler zu Spieler oder von Doppelpaar zu Doppelpaar, wodurch ein Ausgleich hergestellt werden kann. Es gibt natürlich weiterhin Spielerinnen und Spieler, die mit dem Service so ihre Mühe haben und den Ball praktisch nur ins Feld spielen und eine klassische Spieleröffnung durchführen. Stärkere Aufschlagtypen können mit Aufschlagwinner oder Ass einen direkten Punkt erzielen und so das Spiel verkürzen und mehr Druck ausüben.

Aufschläger und Psychologie

Aber es gibt auch bei den stärksten Aufschlagtypen Situationen, die unangenehm sind. Angenommen, man ist ein guter Aufschläger und muss bei 4:5 sein Servicegame durchbringen, dann hat man insofern eine schwierigere Situation vor sich, als bei einem Break der ganze Satz verlorengehen würde und der Gegner würde diesen mit 6:4 gewinnen. Das heißt, dass man sich keine Fehler erlauben darf. Bei 2:3 kann man noch später ein Re-Break schaffen, aber bei 4:5 hat man diese Möglichkeit nicht mehr, denn der Satz ist weg.

Daher spielt die Reihenfolge im Satz auch eine Rolle. Man spricht vom "vorne weg servieren", wenn jemand als erster an die Reihe kommt. Im Beispiel wäre es der Gegner, der schon auf 5:4 hat stellen können. Er hat dann ein Freispiel, weil es eigentlich egal sein kann, ob ausgeglichen wird oder nicht, seine Pflicht als Aufschläger hat er erfüllt. Er kann also beim Rückschlag auch mehr riskieren als sonst - vielleicht macht er den Aufschläger so nervös.

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