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Straßenrennen im Radsport

Rundfahrten und Eintagesrennen

Im 19. Jahrhundert wurde das Fahrrad mit Pedalen erfunden und es dauerte nicht lange, bis der Mensch es auch für sportliche Wettkämpfe entdeckt hatte. Einige der berühmtesten Klassiker des Straßenrennens werden bereits seit mehr als 100 Jahren gefahren und sind Klassiker, die jedes Jahr stattfinden wie etwa die nicht zufällig so lautenden Frühjahrsklassiker.

Straßenradsport: Grundlage sind öffentliche Straßen

Das Straßenrennen unterscheidet sich vom Bahnfahren dadurch, dass auf öffentlichen Straßen gefahren wird. In welcher Form hängt vom Bewerb ab. Es gibt Zeitfahren und es gibt verschiedenen Formen von Straßenrennen vom Eintagesrennen über einwöchige Rundfahrten mit Etappenuntergliederung bis zu den großen Rundfahrten, die drei Wochen dauern.

Der Radsport wird meist mit dem Straßenrennen in Einklang gebracht, auch wenn die anderen Sportarten wie Bahnrennen, BMX-Rennen und das immer beliebter werdende Mountainbike-Rennen ebenfalls einen hohen Stellenwert genießen. Aber medial werden vor allem die Straßenrennen gezeigt, die die Menschen zu zig tausenden an den Straßenrand treiben, um an der Begeisterung teilzunehmen. Die mediale Aufmerksamkeit, die sich vor allem bei der Tour de France in Frankreich zeigt, hat auch mit dem Mehrwert der Rundfahrt für Veranstalter und Veranstalterland zu tun. Tausende Menschen sind am Straßenrand und man ist stolz, so eine Veranstaltung durchführen zu können.

Dabei macht es auch keinen Unterschied, ob ein nationaler Hero vorne liegt oder ob die ersten 20 Plätze von ausländischen Profis belegt werden. Das Rennen an sich ist schon das Ereignis. Das gilt auch für Eintagesrennen wie etwa jene im Frühjahr in Belgien oder auch in Frankreich und den Niederlanden sowie in Italien. Viele Leute stehen am Straßenrand und sind begeistert.

Toller Sport mit negativem Image

Im Widerspruch zu dieser positiven Begeisterung, die bei manchen Bergrennen eine halbe Millionen Menschen auf den Berg lockt, gibt es auch ein sehr negatives Faktum dieses Sports. Da beim Straßenrennen die Ausdauer eine wesentliche Rolle spielt, ist die Versuchung, illegale Mittel einzusetzen, sehr groß. Doping heißt das Codewort, dass seit den 1990er-Jahren einige große Skandale verursacht hatte, durch die viele bekannte Radstars gesperrt wurden, manche haben ihre Karriere daraufhin überhaupt beendet oder beenden müssen.

Obwohl dieses Faktum bekannt ist, bleibt die Begeisterung für die Radprofis bestehen. Sie fahren Strecken bis zu 200 km, manchmal auch etwas mehr, mit einem Schnitt von über 40 km/h und dabei über zum Teil beeindruckende Passstraßen. Egal, wie viele Dopingskandale schon gegeben waren, die Leute sind auch bei der nächsten Ausgabe live dabei - sei es zu Millionen an den TV-Geräten oder entlang der Rennstrecke, denn der Sport ist ein spektakulärer und zudem fahren viele Menschen selbst gerne Rad, wodurch eine emotionale Verbindung auch hergestellt werden kann.

Außerdem haben die Skandale dazu beigetragen, dass viel mehr kontrolliert wird. Während man jetzt beim Langlauf, beim Biathlon oder in der Leichtathletik immer öfter von erwischten Sportlerinnen und Sportlern liest, hat sich die Lage im Radsport deutlich entspannt. Das heißt nicht, dass nicht jemand etwas versucht, aber die Zahl der erwischten Fahrer wurde klar geringer.

Artikel-Infos

Straßenradsport oder Straßenrennen RadsportArtikel-Thema:
Straßenrennen im Radsport
letztes Datum:
09. 06. 2020

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