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Zeitfahrmaschine im Straßenradsport

Besonders aerodynamische Maschine

Die Zeitfahrmaschine ist eine Weiterentwicklung des Rennrades für die Zeitfahren, wie sie Radprofis immer wieder zu absolvieren haben. Dabei handelt es sich nicht einfach um ein Rennrad, bei dem ein Scheibenrad hinten eingebaut wurde, sondern die Maschine wird im Windkanal genauestens getestet und überprüft und dabei wird auch die Haltung des Fahrers angepasst, der Rahmen eigens gefertigt und alles so zurecht gelegt, dass eine möglichst schnelle Fahrt erfolgen kann.

Was kann die Zeitfahrmaschine?

Gerade die Zeitfahrspezialisten sind davon abhängig, dass das Rad auch passt und daher ist die Zeitfahrmaschine ein großes Thema. Ein solches Rennrad ist aerodynamisch perfektioniert und dient dazu, im Kampf gegen die Uhr besonders effektiv unterwegs sein zu können, wobei der Radfahrer damit auch richtig umgehen können muss. Wenn die Sitzhaltung nicht in Ordnung ist, fühlt man sich unwohl und kann seine Leistung nicht abrufen. Daher wird auch intensiv getestet, um die optimale Position zu finden und zwar als Kompromiss zwischen der angenehmen Sitzposition, wie sie der Fahrer brauchen würde und der optimalen Windschlüpfrigkeit, wie sie für eine sehr schnelle Zeit erforderlich ist.

Einen guten Zeitfahrer erkennt man von weitem, denn einer, der sich im Zeitfahren keine Chancen ausrechnet und zwar schnell, aber nicht mit größtem Druck fährt, hat eine andere Sitzposition, eine andere Körperspannung. Die Zeitfahrmaschine ist nur so gut wie der Benutzer und kann diesen zwar unterstützen, aber nicht für ihn fahren.

Zeitfahrmaschine mit Triathlon-Lenker

Typisch für die Zeitfahrmaschine ist der Triathlon-Lenker, durch den sich der Fahrer zentral mit beiden Unterarmen nach vorne gerichtet abstützen kann. Das ist nicht möglich, wenn es scharfe Kurven und Abfahrten gibt, aber auf der Ebene verbessert man im Vergleich zum normalen Rennrad die aerodynamische Position sehr stark und das wirkt sich auf Geschwindigkeit und Endzeit aus. Ansonsten ist die Zeitfahrmaschine zwar auf geringen Luftwiderstand ausgerichtet, aber in den Funktionen einem Rennrad gleichgesetzt. Das gilt für die Halterung der Trinkflasche, die natürlich auch speziell geformt ist, um wenig Luftwiderstand zu erzeugen, für die Gänge, die eigens für das Rennen festgelegt werden und den gesamten Aufbau.

Bei den Gängen und der Schaltung hat man es natürlich einfacher. Denn meist gibt es ein flaches Zeitfahren mit vielleicht einem Hügel, der zu überwinden ist und weiß ganz genau, welche Gänge man benötigt. Bei einer langen Alpenetappe weiß man das nicht so genau. Tückisch werden Bergzeitfahren, denn hier gibt es auch die Option, das Rad zu wechseln, um bergauf ein anderes Rad zu wählen als auf der Ebene.

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Das Arbeitsgerät im Straßenradsport ist natürlich das Rennrad und dabei gibt es einige Definitionen und Begriffe. Die Zeitfahrmaschine ist etwa für die Zeitfahren sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft mit spezieller Bauweise vorgesehen. Dazu gehört auch das Scheibenrad für bessere Zeiten im Kampf gegen die Uhr. Zur Rennmaschine für das Zeitfahren gehört auch seit längerer Zeit der Triathlonlenker für eine optimale Haltung auf dem Rad.

Ein wesentliches Thema ist die Übersetzung der Gänge für das Rennen, denn es macht einen großen Unterschied, ob man im Flachen oder im Hochgebirge unterwegs ist. Manchmal ist es sogar sehr schwer, den richtigen Kompromiss zu finden, wenn beides zutrifft.

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Radsport ZeitfahrmaschineArtikel-Thema:
Zeitfahrmaschine im Straßenradsport
Beschreibung: Die 🚲 Zeitfahrmaschine wird im Profiradsport eingesetzt, um beim ✅ Zeitfahren durch eine besonders aerodynamische Position siegreich zu sein.

letztes Datum:
14. 07. 2021

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