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Radsport Begriffe zum Rennrad

Rennrad: leichte und stabile Bauweise

Das Rennrad stellt die Grundlage für das Straßenrennen im Radsport erst dar, denn mit einem schweren Fahrrad wären die Durchschnittsgeschwindigkeiten im Profisport gar nicht möglich. Dabei sind die Räder, wie sie heute bei einer Tour de France oder auch bei den Eintagesklassikern verwendet werden, gar nicht dergestalt, wie sie sein könnten.

Arbeitsgerät Rennrad samt Fachbegriffe

Denn um ein Wettrüsten zu vermeiden, wurden Grundregeln aufgestellt. Das Rennrad muss ein Gewicht von sieben Kilogramm aufweisen und damit hat man einen Stopp erbracht, da die Technik schon viel weiter ist. Es ist durchaus möglich, ein solches Rad auch mit einem Eigengewicht von zwei Kilogramm herzustellen, nur leidet die Stabilität und damit auch die Sicherheit darunter. Deshalb hat man den Riegel vorgeschoben und ein Gewicht als Untergrenze gewählt, das seit Jahren Bestand hat.

Typisch für das Rennrad ist der Rennlenker, der verschiedene Einsatzgebiete zur Verfügung stellt. Man kann den Lenker oben angreifen, in der Biegung an den Seiten oder am unteren Griff, sodass jeder Radfahrer seine ihm genehme Position finden kann, um einerseits lange und andererseits auch möglichst bequem seine Kilometer abspulen zu können. Verkrampfungen kann man vorbeugen, indem man unterschiedliche Griffpositionen wählt und abwechselt.

Das Herzstück des Rennrades ist natürlich die Schaltung mit den verschiedenen Gängen, die je nach Gelände auch unterschiedlich konfiguriert sein können. Für eine schwere Alpenetappe wird man andere Kranzgrößen wählen als für eine Flachetappe. Dabei gibt es Gänge, die vor allem bei den Bergen als Rettungsanker angesehen werden. Muss man diese Gänge nutzen, dann hat man einen schwachen Tag erwischt und muss hoffen, dass man überhaupt über den Berg kommen kann.

Das Rennrad hat keinen Gepäcksträger und als zusätzliche Ausstattung neben Lenker, Sattel und Grundaufbau dienen eigentlich nur der Radcomputer und natürlich die Halterung für die Trinkflasche, wobei Radprofis immer zwei solche Einrichtungen haben, um ja genug zum Trinken stets bei sich zu wissen.

Das Fahrrad ist die Grundlage des Straßenrennens und auch die Grundlage für bestimmte Begriffe, die mit dem Rad selbst zu tun haben, sei es die Art und Weise, wie ein Fahrer sich darauf bewegt oder wie das Rad für das jeweilige Rennen vorbereitet wurde.

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Das Arbeitsgerät im Straßenradsport ist natürlich das Rennrad und dabei gibt es einige Definitionen und Begriffe. Die Zeitfahrmaschine ist etwa für die Zeitfahren sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft mit spezieller Bauweise vorgesehen. Dazu gehört auch das Scheibenrad für bessere Zeiten im Kampf gegen die Uhr. Zur Rennmaschine für das Zeitfahren gehört auch seit längerer Zeit der Triathlonlenker für eine optimale Haltung auf dem Rad.

Ein wesentliches Thema ist die Übersetzung der Gänge für das Rennen, denn es macht einen großen Unterschied, ob man im Flachen oder im Hochgebirge unterwegs ist. Manchmal ist es sogar sehr schwer, den richtigen Kompromiss zu finden, wenn beides zutrifft.

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letztes Datum:
01. 09. 2020

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