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Straßenrennen und Rennabwicklung

Das Rennen im Radsport und seine Abwicklung

Das Straßenrennen im Radsport verläuft immer auf die gleiche Art und Weise, egal ob es sich um eine Etappe einer Rundfahrt handelt oder um ein Eintagesrennen. Nur das Zeitfahren in seinen unterschiedlichen Formen weicht davon ab.

Beim Straßenrennen erfolgt nach einem kurzen Einrollen der offizielle Start und dann greifen die ersten Radprofis an, um sich einen Vorsprung zu verschaffen. Sehr selten kommen es zu einem kollektiven Abspulen der vorgesehenen Strecke, meist gibt es eine Fluchtgruppe, die sich mal schneller, mal erst nach vielen Kilometern bildet.

Diese Fluchtgruppe versucht vor dem Hauptfeld ins Ziel zu gelangen, womit jeder der beteiligten Radfahrer die Chance erhält, das Rennen oder die Etappe zu gewinnen. Bei einer Etappe kann es sein, dass man die Gruppe gewähren lässt, zum Beispiel am Ende einer Rundfahrt, wenn die in der Gesamtwertung führenden Radprofis nicht gefährdet sind. Bei einem Einzelrennen werden die Teams hingegen alles versuchen, um die Gruppe noch zu stellen.

Auf dem Weg ins Ziel gibt es eine Verpflegungszone, bei der die Fahrer von ihren Teams versorgt werden können. Dazu gibt es zwei Teamfahrzeuge, die auch für Reparaturen und für den Austausch von Räder oder dem ganzen Rennrad zur Verfügung stehen.

Und dazu gibt es natürlich eine ganze Reihe anderer Fahrzeuge. Drei Motorräder werden eingesetzt, um Live-Aufnahmen der Fahrer für die Fernsehübertragung herzustellen. Ein Führungsmotorrad sorgt an der Spitze der Fluchtgruppe für Ordnung und Sicherheit und der Rennleiter ist ebenfalls mit einem Fahrzeug unterwegs, um die ordnungsgemäße Durchführung des Rennens sicherzustellen.

Gewonnen hat, wer zuerst das Ziel erreicht, wobei es auf Flachetappen und flachen Eintagesrennen häufig zum Sprint kommt. Bei Bergankünften, die fast nur bei Etappenrennen eingeplant sind, gibt es selten einen Sprint einer großen Gruppe, meist sprinten nur zwei bis vier Leute um den Erfolg.

Das Zeitfahren ist von der grundsätzlichen Organisation nicht sehr unterschiedlich, die Besonderheit besteht aber darin, dass die Fahrer von ihren Teamwagen begleitet werden. Jedes Team hat zwei Fahrzeuge und diese fahren hinter den Profis und versorgen sie mit Informationen über die Zeitabstände. Ein Hauptfeld gibt es nicht - jedes fährt für sich, mit Ausnahme des Mannschaftszeitfahrens.

Rennabwicklung im Straßenradsport

Besenwagen
Mit dem Besenwagen werden im Radsport beim Straßenrennen jene Leute eingesammelt, die das Rennen aufgeben müssen.

Fluchtgruppe
Radsportbegriffe: die Fluchtgruppe im Renngeschehen ist eine kleine oder große Gruppe an Fahrern, die vor dem Hauptfeld ins Ziel kommen möchte.

Führungsmotorrad
Das Führungsmotorrad im Radrennen, das die Radprofis ankündigt und für eine sichere Strecke sorgt.

Hauptfeld
Radrennen: das Hauptfeld ist die große Summe an Fahrern, die sich auf die Verfolgung der Fluchtgruppe machen, um später den Sprint zu etablieren.

Materialwagen
Der Materialwagen steht den Radprofis beim Straßenrennen als mobiles Ersatzteillager zur Verfügung.

Motorradkamera
Straßenradsport: die Motorradkamera als Möglichkeit zum Übertragen der Rennsituation für die Fernsehbilder.

Rennarzt
Details über die Straßenrennen im Radsport und den Rennarzt, der mit einem eigenen Fahrzeug mitfährt und die Radprofis medizinisch versorgt.

Rennleitung
Grundlagen über die Straßenrennen im Radsport und die Rennleitung mit ihren Aufgaben für die Sicherheit und Abwicklung des Rennens.

Streckenführung
Die Streckenführung zeigt beim Radrennen, welche Strecke mit welchem Profil von den Profis zu absolvieren ist.

Streckenkontrolle
Mit der Streckenkontrolle wird beim Radrennen die Sicherheit erhöht und alle Maßnahmen nochmals vor dem Rennen kontrolliert.

Teamfahrzeug
Straßenrennen: das Teamfahrzeug mit seinen Aufgaben, das die Radprofis mit Getränke versorgt bzw. Radwechsel ermöglicht.

Verfolger
Als Verfolger bezeichnet man im Radsport einen Radprofi, der der Fluchtgruppe nachfährt, um sich ihr anzuschließen.



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