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Scheibenrad für das Zeitfahren

Mehr Aerodynamik beim Zeitfahren

Ein großer Unterschied zwischen dem normalen Rennrad und der Zeitfahrmaschine ist das Scheibenrad, das als hinteres Rad eingesetzt wird. Es hat im Gegensatz zum normalen Rad mit den Speichen eine vollständig ausgefüllte Fläche und bietet damit weniger Luftwiderstand, was für eine gute Zeit im Zeitfahren wichtig ist.

Scheibenrad: Hilfe beim Zeitfahren

Es hat nach der Einführung des Scheibenrades auch Versuche gegeben, das Vorderrad damit auszustatten, aber davon ist man abgekommen, weil damit das Rad fast unfahrbar geworden war. Gerade in den Kurven und bei starkem Seitenwind war das Rad kaum zu bändigen und nach einigen Rennen mit Scheibenrad vorne und hinten hat man die Versuche aufgegeben und sich darauf verständig, hinten ein Scheibenrad zu nutzen, vorne aber das normale Laufrad zu wählen.

Wobei das normale Laufrad auch weniger und dafür dickere Speichen aufweist, sodass eine gewisse Annäherung an das Scheibenrad ohnehin gegeben ist. Aber auch mit nur einem Scheibenrad ist Vorsicht ratsam und zwar vor allem dann, wenn es bei einem Zeitfahren zu einer Abfahrt oder zu engen Kurven kommt. Denn dabei werden selbst in der Ebene Geschwindigkeiten von 50 bis 60 km/h gefahren und bei einer Abfahrt sind 80 km/h durchaus erreichbar und die Seitenlage ist durch das Scheibenrad nicht die gleiche wie beim normalen Rennrad.

Es ist kein Zufall, dass es beim Zeitfahren, obwohl man für sich alleine fährt und niemand den Fahrer behindern kann, einige Stürze passieren. Viele sind darauf zurückzuführen, dass die Zeitfahrmaschine mit dem eingesetzten Scheibenrad ein Hindernis ist. Da man gleichzeitig sehr schnell fahren möchte und keine Sekunden in den Kurven liegen lassen möchte, muss man einen Kompromiss zwischen Risiko und Sicherheit wählen und dieser ist sehr schwer zu finden.

Besonders kritisch wird die Fahrt, wenn es regnet, denn eine nasse Strecke ist bei der hohen Geschwindigkeit der Radprofis ohnehin schon eine Herausforderung, mit dem Scheibenrad und der eigenwilligen Kurvenlage ist es nochmals gefährlicher und Stürze können schnell passieren.

Scheibenrad keine Hilfe bei normalem Rennen

Verschiedene Fahrer haben nach der Etablierung des Scheibenrades im Zeitfahren auch versucht, das hintere Rad als Scheibenrad in normalen Etappen einzusetzen. Der Österreicher Harald Maier war einer davon, kam aber davon wieder ab. Das Problem ist nämlich, dass man hören kann, wenn jemand mit einem Scheibenrad unterwegs ist, denn geräuschlos ist dies nicht möglich. Hat Harald Maier mit seinem Rad samt Scheibenrad angegriffen, so wusste das die Konkurrenz frühzeitig, weil es zu hören war und damit war der Überraschungseffekt dahin.

Also hat man diese Idee wieder aufgegeben und nutzt das Scheibenrad wirklich nur im Zeitfahren.

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Das Arbeitsgerät im Straßenradsport ist natürlich das Rennrad und dabei gibt es einige Definitionen und Begriffe. Die Zeitfahrmaschine ist etwa für die Zeitfahren sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft mit spezieller Bauweise vorgesehen. Dazu gehört auch das Scheibenrad für bessere Zeiten im Kampf gegen die Uhr. Zur Rennmaschine für das Zeitfahren gehört auch seit längerer Zeit der Triathlonlenker für eine optimale Haltung auf dem Rad.

Ein wesentliches Thema ist die Übersetzung der Gänge für das Rennen, denn es macht einen großen Unterschied, ob man im Flachen oder im Hochgebirge unterwegs ist. Manchmal ist es sogar sehr schwer, den richtigen Kompromiss zu finden, wenn beides zutrifft.

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Artikel-Infos

Scheibenrad im ZeitfahrenArtikel-Thema:
Scheibenrad für das Zeitfahren
Beschreibung: Mit dem 🚲 Scheibenrad bietet sich beim Radsport und dem Zeitfahren eine ✅ aerodynamischere Fahrt und damit eine bessere Zeit an.

letztes Datum:
12. 07. 2021

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