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Handball

Weltsportart mit großer Dynamik

Der Handballsport begann seine Geschichte im 19. Jahrhundert, als der Sportlehrer Konrad Koch die Regeln entwickelt hatte. Bald waren zwei Versionen bekannt - eine Handballvariante mit elf Spielern und eine mit sieben Spielern. Jene mit elf wurde auf dem Feld als Feldhandball gespielt, jene mit sieben in der Halle und ist als Hallenhandball bekannt geworden.

In der Zwischenzeit gibt es das Feldhandball fast gar nicht mehr. Das Hallenhandball ist hingegen immer mehr gewachsen und mittlerweile eine Weltsportart. Daher wird unter Handball stets das Hallenhandball verstanden, bei dem jede Mannschaft aus sieben Mitgliedern besteht - dem Torwart und sechs Feldspielern.

Worum geht es im Handballspiel eigentlich?

Handball wird von Damen und Herren gleichermaßen betrieben und bei beiden Geschlechtern gilt, dass man hart im Nehmen sein muss, denn der Handballsport ist dynamisch, fordert Körper, Muskeln und Sehnen und ist körperbetont. Vor allem rund um die Freiwurflinie, die sich neun Meter vom Tor entfernt befindet, gibt es viel Betrieb und Zärtlichkeiten werden dort nicht ausgetauscht. Lässt man den Gegner gewähren, dann muss man mit einem Gegentreffer rechnen und das gilt es zu vermeiden. Es geht nicht brutal zur Sache, aber man wird auch nicht kontaktlos begleitet. Wer empfindlich ist, hat im Handballsport nichts zu suchen.

Beim Handballsport wird zweimal 30 Minuten auf einem vordefinierten Spielfeld gespielt. Dazwischen gibt es eine 10-minütige Pause. Ziel des Spieles ist es, mehr Tore zu erzielen als die gegnerische Mannschaft, wobei der Ball ausschließlich mit der Hand gespielt werden darf. Kopfball und Schüsse mit den Beinen wie beim Fußball gibt es nicht und sind per Regel verboten.

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Der Ball ist ständig in Bewegung, denn man darf ihn nicht länger als drei Sekunden in der Hand halten. Und es ist auch definiert, wie lange man einen Angriff aufbauen darf. Lässt man sich zu viel Zeit, geht der Ball an den Gegner über. Ein Spielen auf Zeit ist daher nicht möglich.

Und so erklärt sich auch die große Dynamik, weil etwa das Spielen auf Zeit, wie man es im Fußball kennt, ist hier nicht erlaubt. Der Handballsport erlebt in einem durchschnittlichen Spiel an die 50 Tore und auch Ergebnisse von 35:33 sind nicht selten - selbst wenn sehr starke Mannschaften aufeinander treffen.

Hochburg Deutschland und große Turniere

Besonders stark ist die Bundesliga in Deutschland und dort sind auch viele Legionäre unterwegs, also etwa auch Spieler aus Skandinavien. Denn gerade von Island bis Norwegen sind die Spielerinnen und Spieler sehr stark und das zeigt sich bei den Europameisterschaften und auch bei den Weltmeisterschaften. Gerade bei der Europameisterschaft führt der Weg häufig über die Frauen aus Dänemark oder Norwegen.

Stark sind auch die Mannschaften aus Frankreich und Deutschland sowie Russland, wobei es immer wieder auch Überraschungen geben kann. Zu beachten sind auch die südeuropäischen Mannschaften wie jene aus Kroatien und Mazedonien.

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Handball EinleitungArtikel-Thema:
Handball
letztes Datum:
12. 01. 2020

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