Handball zählt zu den beliebtesten Sportarten in Deutschland. Die Deutsche Handball-Liga gehört zu den stärksten Ligen der Welt und wenn die deutsche Nationalmannschaft antritt, fiebern Millionen Fans mit. Rund 750.000 aktive Handballer gibt es in Deutschland, was den Sport hierzulande hinter Fußball zur zweitbeliebtesten Mannschaftssportart macht. Handball ist allerdings auch eine der physisch anspruchsvollsten Sportarten. Dementsprechend leidet auch schon einmal der Körper. Von kleineren Blessuren bis hin zu schwerwiegenden Verletzungen kann vieles passieren. Wir schauen auf die häufigsten Verletzungen im Handball.
Sprinten, Springen, Werfen – die körperlichen Anforderungen beim Handball sind nicht zu unterschätzen. Durch das abrupte Abstoppen und Drehen wird allerdings das Knie statistisch gesehen am meisten beansprucht. Kreuzbandverletzungen wie Zerrungen und Dehnungen oder im schlimmsten Falle Risse bzw. Anrisse sind die häufigsten Verletzungen im Handball. Da Profisportler in der Regel bei Kreuzbandverletzungen umgehend operiert werden, dauert die Rehabilitation in der Regel „nur“ um die sechs Monate. Einer der prominentesten Kreuzband-Verletzten in der Bundesliga ist momentan wohl Franz Semper von der SG Flensburg-Handewitt. Aufgrund der Knieverletzung muss der Rückraumspieler auch auf die Handball-WM in Ägypten verzichten.
Fast genauso häufig wie Kreuzbandverletzungen treten im Handball Verletzungen am Sprunggelenk auf. Vor allem beim Landen, ob im Angriff oder der Verteidigung, kann es immer wieder vorkommen, dass der Spieler umknickt. Im günstigsten Fall kommt man mit einer kleineren Zerrung oder Bänderdehnung davon. Wenn allerdings mehrere Außen- oder Innenbänder im Sprunggelenk reißen, stehen mindestens vier Wochen Pause auf dem Programm. Vor allem die Gefahr von Folgeverletzungen darf bei Bändern, ob im Sprunggelenk oder Knie, ebenfalls nicht unterschätzt werden.
An Platz drei der häufigsten Verletzungen im Handball treten Verletzungen am Oberschenkel auf. Wie Betway Wetten bei einem Vergleich der beiden Sportarten Handball und Fußball herausgefunden hat, gehören Oberschenkelverletzungen im Fußball hingegen zu den häufigsten Diagnosen. Während im Training eher Zerrungen auftreten, passieren Muskelfaserrisse in der Oberschenkelmuskulatur häufig im Wettkampf. Das gilt für Handball ebenso wie für Fußball. Am besten vorbeugen lassen sich Zerrungen oder Risse in der Muskulatur natürlich durch sorgfältiges Aufwärmen.
Wesentlich häufiger als im Fußball treten im Handball hingegen Schulterverletzungen auf. Das überrascht auch nicht wirklich. Vor allem am Wurfarm erleiden die meisten Profi-Handballer im Laufe ihrer Karriere mindestens einmal eine Verletzung. Dabei sind es weniger akute Verletzungen als Überlastungsschäden. Bei einem professionellen Handballer rechnet man mit durchschnittlich 48000 Wurfbewegungen im Jahr. Mit Kraft und Stabilitätsübungen lassen sich Schulterverletzungen allerdings vorbeugen.
Betrachtet man die Ursachen der Verletzungen, so wird deutlich, dass mehr Verletzungen im Wettkampf ohne Einwirkung des Gegenspielers entstehen. Lediglich 18 Prozent der Verletzungen im Handball resultieren aus Foulspielen. Durchschnittlich fällt ein Spieler in der Deutschen Handball-Bundesliga zweimal pro Saison aus. Das sind zusammengerechnet im Schnitt 26 Tage Ausfallzeit. Am häufigsten ist die Position des Kreisläufers betroffen. Hier haben vor allem die kraftvollen Angriffssequenzen sowie die häufigen Würfe entscheidenden Anteil am körperlichen Verschleiß.
Handball gehört zu den härtesten Mannschaftssportarten. Dementsprechend wichtig ist auch Vorbeugung und Regenration.
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Artikel-Thema:
Das sind die häufigsten Verletzungen im Handball
Beschreibung: Was sind die 🤾 häufigsten Verletzungen im Handballsport und was sind die ✅ Ursachen dafür, dass etwa das Kniegelenk besonders gefährdet ist?