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Doppelstockschub in der klassischen Langlauftechnik

Mehr Tempo in der Loipe erreichen

Der Diagonalschritt ist die klassische Technik im Langlauf. Sie wird in den Rillen einer vorbereiteten Loipe ausgeführt, kann aber durch den Doppelstockschub deutlich beschleunigt werden, was bei Langlaufrennen häufig der Fall ist. Dabei braucht es viel Kraft, aber man kann auch deutlich zügiger seine Strecke zurücklegen.

Was ist der Doppelstockschub?

Der Doppelstockschub setzt ebenfalls voraus, dass man sich in den Rillen der Loipe befindet, aber man verzichtet man auf die diagonale Bewegung von Arme und Beine. Die Beine bleiben parallel und zentral über dem Ski, während die Arme ausgestreckt werden und mit beiden Stöcken für Tempo gesorgt wird. Damit erhält man einen zusätzlichen Schub und ist schneller, als mit dem Diagonalschritt.

Schnelleres Langlaufen in der klassischen Technik

Diese Technik ist eine Erweiterung der klassischen Technik und bietet sich bei leicht abschüssigem Gelände oder auf der Ebene an, um mehr Tempo zu erreichen. Es ist viel Kraft in den Armen erforderlich - mehr als beim Diagonalschritt - dafür ist das Tempo höher. Die Oberschenkel sind auch gefragt, weil man die Beinspannung halten muss, um vom Abstoßen der Stöcke überhaupt profitieren zu können. Der Hintergrund ist, dass man mit beiden Armen mittels Stöcke antaucht und der ganze Körper steht unter Spannung. Die Dynamik sorgt für eine Beschleunigung, aber es braucht eher flache oder leicht abschüssige Geländeformen für eine hohe Effizienz.

Sehr starke Langläuferinnen und Langläufer können den Doppelstockschub auch bei leichten Anstiegen einsetzen und damit die Konkurrenz zermürben, weil natürlich viel mehr Kraft eingesetzt werden muss, um am Anstieg das Tempo noch beschleunigen zu können. Einfacher ist es natürlich bei leichten Abfahrten, diese Technik zum Einsatz zu bringen.

Auffällig ist, dass man die Beine parallel hält und den Schwerpunkt auf die Zehen legt, um nach vorne antauchen zu können. Das erkennt man daran, dass die Fersen in die Höhe gehoben werden, um die Dynamik und Körperspannung nach vorne zu orientieren und die Geschwindigkeit aufzubauen.

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Die Grundlage des professionellen Langlaufsports ist die Strecke mit den notwendigen Erfordernissen, wobei es eine Strecke für die klassische Technik mit den vorgefrästen Rillen geben kann oder eine glatte Strecke für die freie Skatingtechnik. Die klassische Technik mit dem Diagonalschritt oder schneller mit dem Doppelstockschub ist die traditionelle und langsamere Art des Langlaufs, der Skatingschritt ist die modernere und schnellere Variante. Schön ist, dass im Langlaufsport beide Laufstile erhalten geblieben sind und abwechselnd im Weltcup und auch bei den Großereignissen eingesetzt wird.

Bei den Rennen im Rahmen des Weltcup und der Vergabe der Weltcuppunkte unterscheidet man verschiedene Arten von Rennen. Es gibt die Sprints, die langen Rennen im Rahmen des Distanzweltcup sowie auch Etappenrennen mit mehr Punkten für die Sieger als Belohnung. Die Tour de Ski bringt dabei seit einigen Jahren die meisten Punkte und stellt eine Grundlage für den Weltcupsieg dar. Von den Rennen her unterscheidet man die Einzelrennen, die Massenstartrennen sowie Sprint und Teambewerbe.

Das Einzelstartrennen ist ein solches, bei dem in einem Intervall jede Läuferin oder jeder Läufer für sich das Rennen beginnt. Man bildet zwar auf langen Distanzen doch Gruppen, aber man läuft nicht im Pulk wie beim Massenstartrennen.

Die immer öfter gewählte Alternative ist das Massenstartrennen, bei dem das ganze Feld gemeinsam beginnt. Das gilt für das eigentliche Massenstartrennen wie bei den 30 Kilometer der Frauen oder 50 Kilometer der Männer, aber auch beim Skiathlon als Mix der beiden Laufstile.

Beim Versuch, den Langlauf in die Ballungszentren zu bringen, hat es Showrennen gegeben, aus denen sich der Sprint entwickelt hat - ein dynamisches und sehr kurzes Langlaufrennen mit mehreren Durchgängen. Der Sprint wurde sehr populär und erhielt mit dem Teamsprint eine attraktive Ergänzung.

Und es gibt auch den normalen Teambewerb in Form der Staffel. Dabei bilden vier Frauen oder vier Männer eine Nationalmannschaft, wobei im Weltcup die starken Nationen auch mehrere Teams einsetzen dürfen.

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Langlauf Technik DoppelstockschubArtikel-Thema:
Doppelstockschub in der klassischen Langlauftechnik
Beschreibung: Der 🎿 Doppelstockschub wird im Langlaufen eingesetzt, um noch mehr ✅ Geschwindigkeit bei der klassischen Technik erreichen zu können.

letztes Datum:
23. 08. 2021

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