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Langlauf und klassische Technik (Diagonalschritt)

Klassische Technik: der Diagonalschritt

Der moderne Langlaufsport kennt zwei verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten. Die neuere Technik wird freie Technik genannt und bezieht sich auf den Skatingschritt, die klassische Technik ist der Diagonalschritt. Es ist gelungen, beide parallel zu erhalten und damit den Langlaufsport reichhaltiger zu gestalten.

Klassische Langlauftechnik

Der Diagonalschritt ist die klassische, viele Jahrzehnte und Jahrhunderte gelaufene Technik. Dabei wird auf einer gespurten Loipe in zwei Laufrillen gelaufen und man stößt sich mit den Stöcken einzeln ab. Diagonalschritt heißt die Langlauftechnik deshalb, weil Beine und Arme diagonal bewegt werden, wobei es dabei auch einige Rhythmusmöglichkeiten gibt.

Wenn der linke Arm zum Abstoßen mit dem Stock benützt wird, befindet sich das rechte Bein ebenfalls in der Vorwärtsbewegung, während das linke Bein nach hinten durchgestreckt ist. Durch den Abstoß wird das linke Bein nach vorne geführt und das rechte Bein nach hinten gestreckt und es folgt ein Armwechsel. Auf diese Weise wird Geschwindigkeit aufgebaut und man kommt schneller vorwärts.

Bei einer höheren Geschwindigkeit kann man auch mit dem Doppelstockschub versuchen, die Fahrt zu beschleunigen, zum Beispiel in der Ebene oder bei leicht abschüssigem Gelände. Das ist bergauf natürlich nicht möglich und es wird in die übliche Technik zurückgestellt, die man auch als Bergaufschritt umschreiben kann.

Wenn es bergauf geht, wird der Diagonalschritt eingesetzt, wobei man mit einer schnellen Frequenz leichtere Anstiege schnell überwinden kann, bei längeren Anstiegen ist dies kaum möglich. Ein wesentlicher Faktor ist neben der Technik selbst das Wachs, vor allem das Steigwachs. Wenn der Ski nicht richtig präpariert ist, passiert es auch den Profis, dass sie in der Spur immer wieder ausrutschen. Im Profirennen ist häufig zu beobachten, dass die Läuferinnen und Läufer neben der Spur laufen, weil sie dort die bessere Haftung vorfinden.

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