Sie sind hier: Startseite -> Eissport -> Short-Track

Short-Track

Grundlagen über die dynamische Form des Eisschnelllaufs

Das Eisschnelllaufen war bereits 1924 bei den Herren und ab 1960 dann auch bei den Damen eine olympische Wintersportdisziplin, bei der auf einer Eisbahn bestimmte Strecken gegen die Uhr und die Konkurrenz bestritten werden. Schon nach der Jahrhundertwende gab es aber auch die Alternative und zwar Short Track, das auch häufig Short-Track oder Shorttrack geschrieben wird. Dabei wird ebenfalls gegen die Uhr gelaufen, aber es ist die wohl dynamischere Variante mit dem Kampf unmittelbar gegen die Konkurrenz, der Hand am Eis in den Kurven und einer weit kleineren Eisbahn.

Short Track: von den Anfängen bis zu den olympischen Spielen

Für viele am Eissport interessierte Menschen war Short Track ein Begriff, für die breite Masse eher nicht. Da war das Eisschnelllaufen ein großes Thema mit den vielen Stars aus den Niederlanden, wo auch der Ursprung zu sehen ist. Auch aus Deutschland oder Norwegen sowie aus Nordamerika stammen zahlreiche erfolgreiche Läuferinnen und Läufer. Gerade in Nordamerika war aber Short-Track auch ein Thema und erste Rennen fanden um 1905 statt. Die ersten offiziellen Rennen auch in Nordamerika ausgetragen und zwar im Jahr 1910.

Aber der Bekanntheitsgrad war deutlich hinter dem Eisschnelllaufen gelegen, weil die Großereignisse in Europa vor allem kein Thema waren. Erst mit der Aufnahme im olympischen Programm änderte sich dies und das war mit den olympischen Winterspielen von 1992 der Fall. Seither hat diese Form vom Eisschnelllaufen ebenfalls sehr viele Freunde gefunden, die davor nur die klassische Variante kannten. Beide haben ihren eigenen Stil - beim Eisschnelllaufen gilt es, die hohe Geschwindigkeit über eine kurze oder auch bis zu 10.000 Meter lange Strecke zu halten. Beim Short Track ist man stets in den Kurven um die richtige Linie bemüht, weil die Runde viel kürzer ist. Beide Sportarten verlangen viel Konzentration und Ausdauer und haben ihre Berechtigung im Weltsport.

Weitere Infos und die Bewerbe im Short Track

Ausrüstung
Die Ausrüstung im Short Track unterscheidet sich von jener im Eisschnelllaufen doch deutlich, braucht man einen Sturzhelm und vor allem die Handschuhe für die Kurvenlage.

Bestrafungen
Im Short Track-Rennen gibt es verschiedene Möglichkeiten von Penalty, Gelbe Karte und Rote Karte, wenn man sich nicht an die Regeln und an die Fairness im Bewerb hält.

Distanzen
Die Rennen im Short Track werden als Einzelrennen mit Massenstart oder auch als Staffelrennen von Nationalmannschaften ausgetragen, ab 500 Meter aufwärts.

Eisbahn
Die Eisbahn im Short-Track ist deutlich kleiner als die klassische Eisbahn für das Eisschnelllaufen, weshalb auch mehr Runden und viele Kurven gelaufen werden müssen.

Rennregeln
Zusammenfassung der allgemeinen Rennregeln im Short Track von der Laufrichtung bis zu den Verhaltensregeln gerade im Bezug auf die engen Kurven und Überholmanöver.

Wenn Dir der Artikel gefallen oder geholfen hat, teile ihn mit Freunden: