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Rennregeln im Short Track

Laufrichtung und Verhalten

Short Track ist ein sehr dynamischer Eissport, bei dem mit vielen Kurven auf der kleineren Bahn hohe Geschwindigkeiten erreicht werden. Da man gleichzeitig auf gleicher Strecke unterwegs ist, kann das nur funktionieren, wenn  man sich an die Spielregeln hält und das betrifft vor allem den Körperkontakt, das Überholen und die Fairness.

Short Track immer gegen den Uhrzeigersinn

Eine wesentliche Regel ist für alle Rennen gültig, nämlich im Short Track wird gegen den Uhrzeigersinn gelaufen. Das bedeutet, dass die Bahninnenseite auf der links Seite aus Sicht der Läuferinnen und Läufer zu finden ist. Ein Lauf in die andere Richtung ist nicht vorgesehen und findet so auch nicht statt.

Überholen, Fairness und Körperkontakt

Im Short Track darf man jederzeit überholen, wobei darauf zu achten ist, dass man einen Konkurrenten nicht behindert. Von einer Behinderung ist dann auszugehen, wenn es zum Körperkontakt gekommen ist. Dabei wurden die Regeln angepasst, denn es gab lange die Regel, dass der Überholer bei einer Kollision mit dem Überholenden verantwortlich ist, jetzt ist die Regelung eine andere insofern, dass bei gleicher Höhe im Zuge des Überholens beide gleich verantwortlich sind und jener auf der Außenbahn für einen Zusammenstoß haftbar gemacht wird - was bis zur Disqualifikation führen kann.

Generell kann man auf der Geraden genauso überholen wie in der Kurve, aber man muss dafür sorgen, dass die anderen Teilnehmer ihren Lauf ungehindert fortsetzen können. Jemanden die Spur wegzunehmen oder gar einen Sturz zu gefährden steht im Widerspruch zu der Fairness, die aufrecht erhalten bleiben muss.

Außerdem gibt es Zusatzregeln was das Überrunden betrifft. Wenn man einmal überrundet wird, darf man sein Rennen fortsetzen. Wird man aber bereits zweimal überrundet, scheidet man aus dem Rennen aus - es sei denn, man ist dennoch in einer guten Position innerhalb des Rennens.

Start des Rennens

Die Teilnehmerinnen oder Teilnehmer werden namentlich aufgerufen und haben sich an den Startpositionen hinter der Startlinie einzufinden. Mit dem Kommando "go to the start" nehmen die Teilnehmer ihre Position ein, um möglichst schnell das Rennen in Angriff nehmen zu können. Beim Start gibt es zwei Linien, die einen Meter voneinander entfernt sind und entsprechende Positionsmarkierungen aufweisen - je nachdem, ob vier oder sechs Leute teilnehmen.

Die Teilnehmer stehen still und in gebückter Haltung, um rasch Fahrt aufnehmen zu können und erhalten das zweite Kommando "ready". Dabei sind sie nun sehr konzentriert, weil es gleich losgeht. Der Körper wird gespannt und man erwartet den Startschuss. Als drittes Kommando gilt der Startschuss, ab dem das Rennen freigegeben ist und alle loslegen können.

Abschluss des Rennens

Sowohl beim Einzelrennen als auch beim Staffelrennen ist der Lauf für den Teilnehmer oder die Mannschaft dann abgeschlossen, wenn die Vorderspitze der Kufe nach Absolvierung der gesamten Strecke die Ziellinie erreicht.

Erweitere Regeln für den Staffellauf

Ein Team setzt sich aus vier oder fünf Teilnehmern zusammen, wobei es verschiedene Runden je nach Größe des Feldes geben kann - mit Vorrunde, Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Zumindest vier, manchmal auch nur drei Teilnehmer müssen pro Runde am Rennen teilnehmen. Geht man vom üblichen Fall mit vier Mitglieder aus, bedeutet dies, dass man ein Mitglied schonen kann, während die anderen vier eine Runde absolvieren. Das heißt aber auch, dass jedes Mitglied zumindest eine kurze Strecke wirklich absolviert haben muss. Es kann also nicht sein, dass man vier Mitglieder nennt, aber nur zwei laufen die Strecke.

Wie schon bei der Ausrüstung ausgeführt, muss jedes Teammitglied gleich gekleidet sein, um die Wiedererkennung für das Publikum möglich zu machen.

Hinsichtlich der Ablösung ist festgelegt, dass diese durch Körperberührung erfolgt. Abgelöst kann immer werden mit Ausnahme der letzten beiden Runden im Rennen. Diese erfolgen ohne Ablösung. Einzige Ausnahme ist, wenn ein Mitglied stürzt und ersetzt werden muss.

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Ebenfalls interessant:

Eisbahn

Die Eisbahn im Short-Track ist deutlich kleiner als die klassische Eisbahn für das Eisschnelllaufen, weshalb auch mehr Runden und viele Kurven gelaufen werden müssen.

Ausrüstung

Die Ausrüstung im Short Track unterscheidet sich von jener im Eisschnelllaufen doch deutlich, braucht man einen Sturzhelm und vor allem die Handschuhe für die Kurvenlage.

Distanzen

Die Rennen im Short Track werden als Einzelrennen mit Massenstart oder auch als Staffelrennen von Nationalmannschaften ausgetragen, ab 500 Meter aufwärts.

[aktuelle Seite]

Rennregeln

Zusammenfassung der allgemeinen Rennregeln im Short Track von der Laufrichtung bis zu den Verhaltensregeln gerade im Bezug auf die engen Kurven und Überholmanöver.

Bestrafungen

Im Short Track-Rennen gibt es verschiedene Möglichkeiten von Penalty, Gelbe Karte und Rote Karte, wenn man sich nicht an die Regeln und an die Fairness im Bewerb hält.

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