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Goalgetter und Fußballtore

Die Garantie für Torerfolge

Im Fußballspiel braucht man neben Spielglück und Erfahrung auch bestimmte Spieler, auf die man sich verlassen kann, doch die stehen nicht jeder Mannschaft zur Verfügung. Der Torhüter, der die besten Torchancen des Gegners zunichte machen kann ist eine Option für den Erfolg, ein Goalgetter ist eine weitere Option.

Torerfolg in Serie

Der Goalgetter ist ein Stürmer, der dafür bekannt ist, viele Tore zu erzielen. Er kann Spiele sogar im Alleingang entscheiden und obwohl die Gegner wissen, wie gefährlich er ist, schießt er trotzdem seine Tore. Dabei gibt es verschiedene Typen von Spieler. Manche sind sehr beweglich und daher überhaupt schwer zu stoppen und sorgen durch ihre Geschwindigkeit für viele Tore, andere Spieler sind richtige "Strafraumtäter" und haben einfach den Instinkt, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein.

Der Begriff des Goalgetters wird meist mit der zweiten Spielweise verbunden, mit Spielern wie Toni Polster, Gerd Müller, Hans Krankl oder Mario Gomez - also Leute, die im Strafraum für Gefahr sorgen. Teilweise haben zwei Verteidiger auf sie aufgepasst, aber sie haben trotzdem ihre Tore geschossen - nicht nur eines, sondern oft zwei oder gar drei in einem Spiel und damit hatte ihre Mannschaft es sehr leicht, erfolgreich zu sein.

Diese Goalgetter haben das Problem, dass sie sich keine Krise leisten dürfen. Wenn sie drei Spiele ohne Torerfolg bleiben, rechnen die Medien bereits hoch, wann das das letzte Mal der Fall war. Dass der Gegner einfach besser war, dass die eigene Mannschaft kaum Bälle nach vorne spielen konnte und die Stürmer in der Luft hingen - das wird kaum berichtet. Der Stürmer ist von den Vorlagen abhängig und wenn diese ausbleiben, kann man auch nicht drei Tore schießen.

Typisch für diese Spieler ist aber auch die Tatsache, dass sie ein ganzes Match nicht zu sehen sind, aber in der 85. Minute erzielen sie das entscheidende Tor. Dann sind sie Helden und es wird kaum jemand diskutieren, wie die Leistung davor ausgeschaut hat.

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