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Formel 1 Sektor und Sektorzeiten

Vergleichbarkeit bestimmter Streckenteile

Die Rennstrecke in der Formel 1 ist unterschiedlicher Art - es gibt langsame Kurse wie Monte Carlo oder Hochgeschwindigkeitskurse wie jenen in Monza. Gleich ist aber, dass jede Rennstrecke in Sektoren untergliedert wird und zwar in der Formel 1 in drei Sektoren, ungeachtet dessen, wie lang der Kurs ist oder wie schnell oder langsam.

Formel 1 = drei Sektoren

In der Formel 1 gibt es pro Rennwochenende drei Sektoren, die als Kriterium dienen. Sie sind für die Teams, für die Fahrer und auch für das Publikum von großer Bedeutung. Der erste Sektor beginnt mit der Start-Ziel-Linie und eröffnet damit das erste Drittel der Rennstrecke. Der zweite Sektor repräsentiert das zweite Drittel und wenig überraschend ist der dritte Sektor gleichbedeutend mit dem letzten Drittel und endet an der Ziellinie.

Bedeutung der Sektoren

Die Bedeutung der Sektoren und der Sektorzeiten kann gar nicht hoch genug eingestuft werden. Es gibt Fahrer, die bestimmte Kombinationen lieben und andere hassen und es gibt Rennautos, die bei bestimmten Situationen nahezu perfekt agieren und bei anderen übersteuern oder untersteuern. Mit den Sektorzeiten kann man dies sehr leicht auslesen. So gibt es die Situation, dass ein Rennfahrer im ersten Sektor nicht zu schlagen ist und im letzten Sektor eine halbe Sekunde verliert, was in der Formel 1 fast schon eine Ewigkeit ist.

Man kann mit diesen Sektorzeiten ermitteln, wo man nachbessern muss, was nicht funktioniert oder ob man vielleicht das Setup nach dem ersten Training überhaupt anpassen muss. Auch im Rennen werden die Sektorzeiten eingeblendet und die Reporter können sie aktiv ablesen. Wenn ein Fahrer mit knappem Abstand hinter dem Konkurrenten fährt, kann der Unterschied in den Sektorzeiten aufzeigen, ob er aufholen kann und wenn wo. Dabei ist das Rennauto auch ein Kriterium und das bleibt nicht gleich, denn abhängig von der Qualität der Reifen und der Frische kann sich die Straßenlage des Fahrzeugs bei engen oder schnellen Kurven schnell verändern.

Durch die Sektoren ist für das TV-Publikum auch sehr gut nachvollziehbar, wie unterschiedlich die Fahrer und ihre Fahrzeuge in den einzelnen Bereichen unterwegs sind. Man würde sonst nur die Fahrzeuge selbst sehen, schwere Fehler sind wohl erkennbar, aber sonst sind keine Unterschiede auszumachen. Mit den Sektorzeiten wird die Analyse viel präziser.

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Das Rennwochenende beginnt mit dem Freitag-Training als Aufbau für das richtige Setup, das man im Rennen nutzen möchte. Am Samstag gibt es zuerst das Samstag-Training am Vormittag, ehe am Nachmittag das schon vorentscheidende Qualifying durchgeführt wird, woraus sich die Startaufstellung ergibt. Aber vor dem Rennen gibt es am Sonntag noch das Warm-Up ehe am Nachmittag das eigentliche Rennen durchgeführt wird.

Rund um das Rennen gibt es wichtige Begriffe und Situationen. Die Startaufstellung reduziert sich medial oft auf die Frage, wer die Pole Position einnehmen konnte. Der Boxenstopp ist eine wesentliche Situation im Rennen, um die Reifen wechseln oder auch, um Reparaturen am Rennwagen durchführen zu können. Der Sektor sowie die Sektorzeiten sind im Training und noch mehr im Rennen von großer Bedeutung, um Entwicklungen im Rennen leichter erkennen zu können. Ist das Rennen beendet, verändert dies die Punktewertung und damit das Ranking in der Weltmeisterschaft, weil es weitere Punkte gibt.

Ebenfalls ein Thema beim Rennen sind die Spezialfahrzeuge abseits der Rennautos, die zum Einsatz kommen. Das Safety Car ist bei starkem Regen oder nach Unfällen öfter im Einsatz. Nicht gerne sieht man das Medical Car während des Rennwochenendes, weil das meist Verletzungen nach einem Unfall bedeutet.

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Formel 1 Sektor SektorzeitenArtikel-Thema:
Formel 1 Sektor und Sektorzeiten
letztes Datum:
20. 08. 2020

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