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Formel 1 und Startaufstellung

Reihung gemäß dem Qualifying

Wenn das Qualifying am Formel 1-Rennwochenende abgeschlossen ist, kennt man die Startaufstellung und kann sich schon überlegen, wer eine Siegchance im Formel 1-Rennen haben könnte. Die Pole Position nimmt der schnellste Fahrer ein, der damit an vorderster Stelle das Rennen aufnimmt, dahinter reihen sich die anderen Fahrer gemäß des Qualifying-Ergebnisses ein.

Formel 1-Aufstellung im Sinne des Qualifying

Die Ausnahme gibt es nur bei einer Strafversetzung, zum Beispiel, wenn ein Motortausch notwendig wurde. Das hat zur Folge, dass man um fünf Plätze zurückgereiht wird. Wer Platz fünf erkämpft hatte, findet sich damit auf Platz 10 wieder. Es gibt auch kleinere Rückversetzungen bei anderen Bauteilen, aber die Rückversetzung von fünf Plätze bei einem Motortausch ist der häufigste Grund und kann noch große Veränderungen nach sich ziehen.

Die Startaufstellung sieht so aus, dass es Startreihen gibt. In jeder Startreihe stehen zwei Fahrzeuge, wobei das schnellere ein Stück weiter vorne steht und seitlich versetzt steht der zweite Rennwagen. Dahinter folgt die nächste Reihe mit dem nächsten Wagenpaar. Bei üblicherweise bis zu 26 Fahrzeugen bedeutet dies maximal 13 Startreihen.

Da man vom 15. Startplatz keine so großen Siegchancen hat wie von der Pole Position aus, ist die Startaufstellung bei vielen Strecken bereits die halbe Miete auf dem Weg zum Erfolg oder zu einer guten Platzierung. Das hängt natürlich auch von den Bedingungen und der Strategie ab. Wenn wechselhafte Bedingung sind und es zwischendurch sogar Regen gibt, kann das ganze Feld durcheinander gemischt werden. Aber bei sonnigem Wetter machen sich die vorderen Starter meist das Rennen unter sich aus und die hinteren Fahrer kämpfen um die verbleibenden Punkte.

Die Bedeutung der Aufstellung steht und fällt aber auch mit dem Kurs. Wenn man in Monte Carlo auf Platz zehn das Rennen in Angriff nimmt, wird man nicht weit kommen. Auf einem Hochgeschwindigkeitskurs wie Monza mit vielen Überholmöglichkeiten hat man dann sehr wohl noch ein paar Optionen zumindest für einen Podestplatz. Aber auch das hängt davon ab, wer der Fahrer ist und mit welchem Auto er unterwegs ist. Ein sehr schnelles Auto im Vergleich zur Konkurrenz kann durchaus auch von Platz 15 aus noch auf das Podium der besten drei fahren, aber auch das nur mit Mühe. Ein schwächeres Fahrzeug bietet diese Möglichkeit kaum an.

Und dann gibt es natürlich auch Rennen, die nur noch als verrückt zu bezeichnen sind. Es gibt Unfälle, es rutschen Fahrer aus, einige haben Motorschaden oder es passieren andere Aktionen, sodass recht viele Fahrer ausscheiden und man Plätze gewinnt, was normal gar nicht möglich gewesen wäre.

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Das Rennwochenende beginnt mit dem Freitag-Training als Aufbau für das richtige Setup, das man im Rennen nutzen möchte. Am Samstag gibt es zuerst das Samstag-Training am Vormittag, ehe am Nachmittag das schon vorentscheidende Qualifying durchgeführt wird, woraus sich die Startaufstellung ergibt. Aber vor dem Rennen gibt es am Sonntag noch das Warm-Up ehe am Nachmittag das eigentliche Rennen durchgeführt wird.

Rund um das Rennen gibt es wichtige Begriffe und Situationen. Die Startaufstellung reduziert sich medial oft auf die Frage, wer die Pole Position einnehmen konnte. Der Boxenstopp ist eine wesentliche Situation im Rennen, um die Reifen wechseln oder auch, um Reparaturen am Rennwagen durchführen zu können. Der Sektor sowie die Sektorzeiten sind im Training und noch mehr im Rennen von großer Bedeutung, um Entwicklungen im Rennen leichter erkennen zu können. Ist das Rennen beendet, verändert dies die Punktewertung und damit das Ranking in der Weltmeisterschaft, weil es weitere Punkte gibt.

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Formel 1 StartaufstellungArtikel-Thema:
Formel 1 und Startaufstellung
letztes Datum:
20. 08. 2020

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