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Startvorgang und Bedeutung der Armbinde im Eisschnelllauf

Genaue Regeln für das Tragen der Armbinden

Wenn man sich ein Rennen im Eisschnelllaufen ansieht, dann fällt schnell auf, dass Damen wie Herren Armbinden tragen, die unterschiedliche Farben haben. Aber die genaue Bedeutung ist vielen Beobachtern unklar, die mit dieser Eissportart nicht vertraut sind. Sie sind genauso Regeln für den Startvorgang wie der Start selbst.

Aufruf zum Start

Ein Bewerb über eine bestimmte Strecke im Eisschnelllaufen setzt sich aus den unterschiedlichsten Durchläufen zusammen, bis jede Teilnehmerin oder jeder Teilnehmer seinen Lauf absolvieren hat können. Das gilt es zu organisieren und daher ist es eine Auflage der Rennregeln, dass jenes Paar, das als nächstes laufen soll, laut und deutlich genannt werden muss. Bei internationalen Bewerben gibt es ohnehin die Startliste, das ist auch bei nationalen so, aber es kann auch Verzögerungen geben und daher ist es wichtig zu wissen, wann man an der Reihe ist.

Der Aufruf erfolgt durch Stadionsprecher und es werden die Namen der nächsten Teilnehmer genannt, wobei man die Durchsage auch in den Umkleidekabinen hören können muss. Erscheint man nicht rechtzeitig für sein Rennen, dann gilt dies laut den Regeln als Rückzug von der Strecke und die Gewinnchance ist damit dahin. Allerdings ist es ohnehin meist so, dass die Athletinnen und Athleten auf dem Eis sind, um sich einzulaufen und vorzubereiten.

Was bedeuten die Armbinden beim Eisschnelllaufen?

Man sieht oft die Eisschnellläufer mit Armbinden, die verschiedene Farben haben und ein Blick in die Regeln zeigt, dass dies auch von den Regeln so vorgeschrieben ist. Um zu erkennen, wer auf der Innenbahn begonnen hat und wer auf der Außenbahn die ersten Meter gelaufen ist, gibt es eine weiße und rote Armbinde. Der Teilnehmer auf der Innenbahn trägt die weiße Armbinde, der Teilnehmer der Außenbahn die rote. Damit ist klar, wo man gestartet ist und so kann auch leicht überprüft werden, ob zum Beispiel die Bahnwechsel ordnungsgemäß durchgeführt wurden.

Wenn nämlich jemand laut Regeln jetzt außen laufen sollte, aber innen läuft, erkennt man das an der Farbe der Armbinde. Somit ist es leichter für die Verantwortlichen, Fehler zu erkennen.

Startvorgang im Eisschnelllaufsport

Mit dem Kommando "go to the start" werden die Läufer angewiesen, ihre Startposition einzunehmen und zwar zwischen der Vor-Start-Linie und der Startlinie. Diese beiden Linien sind zwei Meter voneinander getrennt. Die Läufer nehmen eine stabile Haltung ein, was dadurch gewährleistet wird, dass sie mit einem Schlittschuh sich im Eis festhaken, um nicht beim ersten Schritt wegrutschen zu können.

Mit "Ready" wird das zweite Startkommando erteilt und die Läufer neigen sich nach vorne und nehmen mit den Armen die günstige Position ein, um schnell Schwung holen zu können. Das letzte Signal ist der Startschuss selbst, womit die Strecke freigegeben ist und die Läufer loslegen können. In den Regeln ist festgehalten, dass die Startposition erst nach dem entsprechenden Kommando eingenommen werden darf. Zwischen "ready" und dem Startschuss vergehen üblicherweise nicht mehr als 1 - 1,5 Sekunden.

Sollte es zu einem Fehlstart kommen, gibt es einen Pfiff und die Läufer werden zurückgeholt. Anstatt des Pfiffes kann auch ein zweiter Schuss erfolgen, damit klar ist, dass der Start nicht in Ordnung war. Durch den Starter wird veranlasst, dass 50 bis 60 Meter nach der Startlinie ein Stopp-Signal sichtbar wird. Alternativ gibt es auch die rote Flagge als Symbol.

Verursacht man einen Fehlstart, dann wird man verwarnt. Es ist auch möglich, dass beide Läufer verantwortlich waren und daher beide auch verwarnt werden. Bei zwei Fehlstarts wird man disqualifiziert.

    Ebenfalls interessant:

    • Bahnbegrenzung
      In den Kurven darf man beim Eisschnelllaufen seine Bahn nicht verlassen, andernfalls übertritt man die Bahnbegrenzung, man spricht auch vom Durchschneiden der Bahnbegrenzung.
    • Bahnwechsel
      Der Bahnwechsel im Rennen beim Eisschnelllaufen ist genau in den Regeln festgelegt und ist eine Grundlage jedes Rennens auf der Standardbahn.
    • Linksherum-Laufen
      Eine wesentliche Regel bei den Rennen im Eisschnelllaufen ist dadurch gegeben, dass gegen den Uhrzeigersinn gelaufen werden muss - und zwar bei jedem Rennen.
    • Punkte im Mehrkampf
      Im Eisschnelllaufen gibt es mit dem Mehrkampf den Bewerb über mehrere Strecken und den Vergleich durch die Punkte - deren Berechnung ist klar in den Regeln festgelegt.
    • Schrittmacher
      Im Eisschnelllaufsport ist es verboten, als Schrittmacher für den anderen Teilnehmer zu agieren und bei Missachtung der Regel kann man auch disqualifiziert werden.
    • Start und Armbinde
      Im Eisschnelllaufsport gibt es genaue Regeln für den Startvorgang und dazu gehören auch die Armbinden, die eine besondere Bedeutung für Regeln haben.
    • Überholen
      Das Überholen im Eisschnelllaufen, man kann es auch als Überrunden bezeichnen, ist in den Regeln genau festgelegt, vor allem was die Verantwortung der Teilnehmer betrifft.
    • Wiederholung des Starts
      Im Eisschnelllaufen kann ein Lauf eines Teilnehmers wiederholt werden, wenn bestimmte Situationen vorgelegen sind, vor allem in Bezug auf die Behinderung beim Laufen.
    • Ziellinie
      Die Ziellinie ist auch im Eisschnelllaufen das finale Element zur Beendigung einer Strecke, wobei genau in den Regeln festgelegt ist, ab wann man eine Strecke beendet hat.

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    Weitere Kapitel zum Thema:

    • Eisbahn
      Die Eisbahn für das Eisschnelllaufen ist exakt 400 Meter lang und steht für alle Strecken zur Verfügung vom Sprint bis zur langen Strecke.
    • Ausrüstung
      Die Ausrüstung für das professionelle Eisschnelllaufen besteht im wesentlichen aus dem Rennanzug und dem Eislaufschuh, der als Klappschuh sich deutlich verändert hat.
    • Regeln / Rennregeln
      Damit ein Rennen im Eisschnelllaufen ordnungsgemäß durchgeführt werden kann, braucht es entsprechende Regeln für die Teilnehmer, die international festgelegt wurden.
    • 500 m
      Die 500 Meter sind der kürzeste Bewerb im Eisschnelllaufen und umfasst eine Runde plus eine Gerade als intensiven Sprint über das Eis.
    • 1.000 m
      Der Bewerb über 1.000 Meter im Eisschnelllaufen zählt noch zu den Sprintrennen und umfasst 2,5 Runden und ist die längere der Sprintstrecken.
    • 1.500 m
      Der Bewerb über 1.500 Meter im Eisschnelllaufen ist die Mittelstrecke und erfordert schon mehr Ausdauer als der Sprint.
    • 3.000 m
      Die Strecke über 3.000 Meter wird im Eisschnelllauf nur von den Damen zurückgelegt und stellt den Übergang von der Mittelstrecke zu den langen Distanzen dar.
    • 5.000 m
      Der Bewerb über 5.000 Meter im Eisschnelllaufen ist der längste Bewerb der Damen, der zweitlängste der Herren und braucht Tempohärte und Kondition.
    • 10.000 m
      Die Strecke über 10.000 Meter im Eisschnelllaufen ist den Herren vorbehalten und ist die längste Strecke, die auf der Eisbahn gelaufen wird.
    • Team-Verfolgung
      Die Team-Verfolgung im Eisschnelllaufen ist ein noch jüngerer Bewerb mit Mannschaften zu drei Mitglieder, die gemeinsam um eine schnelle Zeit laufen.
    • Weltmeisterschaften
      Im Eisschnelllaufen gibt es zwei Formen der Weltmeisterschaft und zwar die WM im Mehrkampf und die Sprint-WM mit den jeweils vorgesehenen Streckenlängen.

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