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Eisschnelllauf Punkte berechnen

Grundlage für den Mehrkampf

Im Eisschnelllaufsport gibt es die Einzelstrecken mit entsprechender Siegerermittlung und auch Medaillen bei Großereignissen und die Mehrkampfbewerbe wie etwa die Mehrkampfweltmeisterschaft, bei der alle Strecken absolviert werden müssen. Während die Einzelstrecke über die Zeit entschieden wird wie etwa das Rennen über 500 Meter, braucht es für den Mehrkampf eine andere Möglichkeit, um 500 Meter und 10.000 Meter zusammenführen zu können und das wird über die Punkte erreicht.

Wie errechnen sich die Punkte im Eisschnellaufen?

Eisschnelllauf Regeln Punkte im MehrkampfSchon viele Zuschauer haben sich gefragt, wie es überhaupt zu den Punkten mit drei Kommastellen kommt, die man bei TV-Übertragungen eingeblendet sieht. Die Aufgabenstellung ist jene, dass mit den Punkten ein Ausgleich der Leistung zwischen den 500 Meter als kürzeste Strecke und bis zu 10.000 Meter als Langstrecke stattfinden kann. Damit haben Sprinter eine ähnliche Chance wie die Langstreckenexperten und über die Punkte kann dies auch gewährleistet werden.

Die Berechnung ist dabei nicht so kompliziert, wie man es vielleicht annehmen würde oder wie man es von anderen Sportarten kennt. Der Schlüssel lautet:

500 Meter: Zeit in Sekunden = Zahl der Punkte
1000 Meter: Hälfte der Sekunden = Zahl der Punkte
1500 Meter: Ein Drittel der Sekunden = Zahl der Punkte
5000 Meter: Ein Zehntel der Sekunden = Zahl der Punkte
10000 Meter: Ein Zwanzigstel der Sekunden = Zahl der Punkte

Die Punkte werden immer auf drei Kommastellen berechnet, also auf drei Dezimalstellen. Aufgrund der Punkteberechnung und der Art, wie die Strecken gelaufen werden, kann man ableiten, welche Leistung im finalen 10.000 Meter-Lauf notwendig ist. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, denn die Langstreckenläufer haben am Beginn mit den 500 Meter die Aufgabe, möglichst wenige Punkte zu verlieren, die Sprinter haben die Aufgabe, im finalen langen Lauf halbwegs mitzuhalten und die Vorsprung aus dem Sprint zu verteidigen.

Bedeutung der Punkte im Mehrkampf

Die Punkte dokumentieren die Leistungen streckenübergreifend, das heißt, dass jene Läuferin oder jener Läufer gewonnen hat, die/der die wenigsten Punkte erzielen konnte. In der Regel sind bei den Mehrkämpfen die Langstreckenläuferinnen und Langstreckenläufer überlegen, weil sie über die großen Distanzen einfach mehr gewinnen können als im Sprint verlieren. Es hat aber auch schon Fälle gegeben, bei denen eine Sprinterin gut auf der langen Strecke mithalten konnte und durch den Vorteil aus dem Sprint eine Medaille im Mehrkampf erreichen konnte. Das ist aber meist der seltenere Fall, weshalb es auch Sprintweltmeisterschaften gibt, bei denen nur 500 und 1000 Meter gelaufen werden. Auch dort ist die Punkteberechnung wichtig.

Ignoriert kann sie bei Einzelstrecken werden, weil dann nur die Zeit gilt - auch bei langen Distanzen, etwa im Rahmen der olympischen Winterspiele.

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