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Eisschnelllauf Bahnwechsel

Regelmäßiger Wechsel der Bahnen

Die Eisbahn ist standardmäßig für das Eisschnelllaufen 400 Meter lang und besteht aus zwei Bahnen - der Innenbahn und der Außenbahn. Diese Bahnen werden paarweise je nach Strecke länger oder kürzer absolviert, das heißt, dass zwei Läuferinnen oder zwei Läufer gegeneinander antreten. Mit der Regeln vom Linksherum-Laufen ist die Richtung gegen den Uhrzeigersinn schon vorgegeben, eine weitere wichtige Regel ist der vorgeschriebene Bahnwechsel.

Bahnwechsel im Eisschnelllaufen

Denn es kann nicht sein, dass ein Läufer immer außen und der andere innen läuft - dadurch würden erhebliche Streckenunterschiede entstehen. Deshalb gibt es in jeder Runde einen Wechsel dieser Bahnen, was bedeutet, dass jener Teilnehmer, der innen läuft, auf die Außenbahn wechseln muss und jener, der von der Außenbahn kommt, wechselt auf die Innenbahn. In der nächsten Runde gibt es den gleichen Vorgang, sodass auf den langen Strecken viele Wechsel durchgeführt werden.

Da man in der Innenbahn deutlich weniger Weg in der Kurve hat als in der Außenbahn, hat der Läufer auf der Innenbahn einen Vorsprung, wenn beide etwa das gleiche Leistungsvermögen aufweisen. Er kann also einfach die Bahn wechseln, ohne den Konkurrenten zu behindern und der Läufer auf der Außenbahn sieht die Aktion und kann sich entsprechend verhalten. Sind beide Teilnehmer auf gleicher Höhe, ist die Verantwortung bei jenem zu sehen, der die Innenbahn nutzt. Das heißt, er muss dem Läufer der Außenbahn den Vortritt lassen, die Bahn zu wechseln, ehe er selbst entsprechend auf die Außenbahn wechseln kann.

Solche Situationen kommen immer wieder vor und stören natürlich den Rhythmus. Meist ist es aber durch die Kurvenlänge so, dass sich die Profis nicht im Weg sind und die Verantwortung daher kein Thema ist. Nur wenn man auf gleicher Höhe agiert, ist es schwierig - beide möchten möglichst schnell wechseln und sich auch nicht behindern. Selbst ein untypischer Schritt würde aber bereits Geschwindigkeit und damit Zeit kosten.

Wer die Bahn nicht wechselt, wird disqualifiziert. Das kann passieren, wenn man so viel Vorsprung auf den Konkurrenten hat, dass man den Bahnwechsel vergisst. Auch wenn man alleine laufen muss, ist dies auf langen Strecken schon vorgefallen.

Wann wird nicht gewechselt?

Es gibt auch Ausnahmen auf der Standardbahn und zwar bei der Strecke über 1.000 und 1.500 Meter. Dann nämlich wird der Start auf der Gegengeraden durchgeführt, also auf der Geraden, auf der normalerweise der Bahnwechsel zu erfolgen hat. Da der Start erfolgt und erst einmal die Geschwindigkeit aufgebaut werden muss, ist ein Bahnwechsel wenig sinnvoll. Erst beim Erreichen der nächsten Runde wird die Bahn gewechselt.

Eisschnelllaufen Regelwerk

Artikel-Infos

Eisschnelllauf Regeln BahnwechselArtikel-Thema:
Eisschnelllauf Bahnwechsel
letztes Datum:
19. 11. 2019

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