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Eishockey und Strafen

Strafen im Eishockeyspiel

Ein wesentlicher Faktor im Eishockeysport ist das Power Play, das als Überzahlspiel übersetzt werden kann und dadurch entsteht, dass ein Gegenspieler bestraft wird. Er hat eine unsportliche Aktion gezeigt und wird daraufhin meistens für zwei Minuten auf die Strafbank positioniert und steht seinem Team nicht zur Verfügung.

Um diese Strafe auch wirksam zu machen, darf der Spieler nicht ersetzt werden. Es gibt die verschiedensten Strafen im Eishockey, wobei der Strafkatalog und der Vollzug durch den Schiedsrichter (Referee) dafür sorgen soll, dass der harte und körperbetonte Sport nicht zur Blutorgie ausartet, denn mit dem Schlagstock können schwere Verletzungen ausgelöst werden und das sollte unbedingt verhindert werden. Somit sind die Strafen ein wesentlicher Teil des Eishockeyspiels, wobei es neben den Strafen im Spiel auch Strafen wegen Disziplinlosigkeit gibt.

Wenn zwei Mannschaften emotional aufgekratzt sind und sich gegenseitig intensive Boxkämpfe liefern, hat dies mit dem Eishockeyspiel selbst nicht viel zu tun. Strafen gibt es für die aktivsten Teilnehmer trotzdem. Das hält die Spieler aber nicht unbedingt auf, denn es gab schon minutenlange Prügeleien, weil die Emotionen nicht unter Kontrolle zu bringen waren. Dem Publikum gefällt diese Einlage, weil sie zusätzliche Stimmung mit sich bringen.

Die Strafen und der Katalog der möglichen Vergehen sind wichtig, denn mit dem Cross Check alleine kann schon sehr viel passieren. Die Strafen sind dabei auch abgestuft. Normalerweise gibt es zwei Minuten als Strafzeit, wenn der Gegner bei einer unsportlichen Attacke aber zu bluten beginnt, gibt es gleich fünf Minuten und dies lässt sich noch steigern durch eine zehnminütige Strafzeit oder den Ausschluss aus dem Spiel, was als Dauerdisziplinarstrafe bezeichnet wird.

Überblick über die Strafen im Eishockey

2-Minuten-Strafe
Die Eishockey-Strafen und die übliche 2-Minuten-Strafe, bei der der Übeltäter für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt wird.

5-Minuten-Strafe
Die Eishockey-Strafen und die 5-Minuten-Strafe, die für die betroffene Mannschaft zum großen Fiasko werden kann und tunlichst verhindert werden sollte.

Aufgeschobene Strafe
Die Eishockey-Strafen und die aufgeschobene Strafe, bei der das Spiel bis zu einer bestimmten Situation weitergehen kann, um die aktuelle Lage auszunutzen.

Beinstellen
Vergehen im Eishockey: die Strafe wegen Beinstellens oder englisch Tripping führt üblicherweise zu einer Strafe von zwei Minuten für den Übeltäter.

Cross Check
Grundlagen über die Eishockey-Strafen und die Strafe wegen Cross Check, bei dem der Schläger gegen den Gegner geführt wird.

Disziplinarstrafe
Die Eishockey-Strafen und die Disziplinarstrafe, die von 10 Minuten bis zur Matchstrafe reichen kann, je nach Vergehen und Aktion eines Spielers.

Haken
Spielregeln im Eishockey: über die Strafe wegen Hakens, wenn der Schläger zu hoch geführt wird und man auf diese Weise den Gegner stoppt.

Halten
Die Strafe wegen Haltens erfolgt im Eishockeyspiel dann, wenn ein Gegenspieler regelwidrig gestoppt wird und seine Aktion nicht fortsetzen kann.

Schiedsrichter / Linienrichter
Das Eishockeyspiel wird nach altem Prinzip mit Schiedsrichter (Referee) und zwei Linienrichter (Linesman) gespielt, aber es gibt immer öfter die Variante mit vier Offizielle.

Stockschlag
Spielregeln im Eishockey: über die Strafe wegen Stockschlags als Schutzregel, um Verletzungen vorzubeugen, die mit dem Schläger entstehen könnten.

Übertriebene Härte
Die Eishockey-Strafen und die Strafe wegen übertriebener Härte oder englisch Roughing, was zu einem Aufenthalt auf der Strafbank führt.

Zeitverzögerung
Die Strafe wegen Zeitverzögerung wird im Eishockeyspiel dann ausgesprochen, wenn man das Spiel bewusst regelwidrig stoppt.

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