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Eishockeyspiel

Eishockeyspiel: drei Drittel, kein Unentschieden

Es gibt eine ganze Reihe an Begriffe im Eishockeysport für die Verteidigung und für den Angriff, aber wie funktioniert das Eishockeyspiel überhaupt? Im Gegensatz zu einem Fußballspiel gibt es hier kein Unentschieden und die Zeit bleibt stehen, wenn das Spiel unterbrochen wurde - dahingehend gibt es eine Übereinstimmung mit dem Handballsport.

Unentschieden Fehlanzeige

Das Eishockeyspiel besteht in seiner Grundlage aus drei Spieldrittel, die jeweils 20 Minuten dauern. Diese 20 Minuten sind aber die reine Spielzeit. Das heißt, wenn sich die beiden Mannschaften eine halbe Stunde prügeln - das ist schon vorgekommen - dann ist deshalb ein Drittel noch lange nicht abgeschlossen, weil die Zeit gestoppt wurde. Daher dauert je nach Spiel und Spielweise das Dritte ungefähr 30 bis 40 Minuten. Nach dem Ende des ersten und zweiten Drittels gibt es eine zehnminütige Pause und dann wird das Eis wieder betreten, aber die Mannschaften haben die Seiten getauscht.

Spielte Team A von links nach rechts in Drittel 1, dann spielt Team A im zweiten von rechts nach links und im dritten wieder so wie im ersten Abschnitt. Die Pause dient dem Trainer dazu, die Spieler auf Fehler aufmerksam zu machen oder bestimmte Spielzüge zu besprechen. Auch Schwachstellen, die beim Gegner aufgefallen sind, werden besprochen, um diese im nächsten Drittel ausnutzen zu können.

Wie bereits erwähnt, gibt es beim Eishockey kein Unentschieden. Das gab es früher in der Meisterschaft, aber mittlerweile wird eine andere Lösung durchgeführt. Steht es zum Beispiel am Ende des letzten Drittels 4:4, dann gibt es eine Verlängerung. Fällt in der Verlängerung ein Tor, dann ist dieses Tor gleichbedeutend für den Sieg der Mannschaft, die diesen Treffer erzielen konnte. Andernfalls wird ein Penaltyschießen durchgeführt, bis ein Sieger feststeht.

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