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Eishockeystatistik bietet Zahlen über das Spiel

Statistische Auswertung vom Match bis zur Saison

Besonders in Nordamerika liebt man Sportstatistiken und für jede Bewegung wird nach Möglichkeit eine Statistik geführt. Statistiken gibt es in Europa auch, aber viele leiteten sich mit der Zeit von den US-Vorbildern ab. Besonders intensiv ist die Statistiklust beim Eishockeysport. Dort wird nicht nur erhoben, wie oft auf das Tor geschossen wird, sondern auch, ob der Torwart den Puck fängt oder ob er ihn mit dem Stock abwehrt.

Statistik im Eishockeysport

Im Eishockey werden folgende Werte per Statistik erfasst:

Tore und Assists in der Statistik

Pro Spieler werden im Eishockeysport sowohl die Tore als auch die Assists gezählt. Ein Tor ist der tatsächliche Treffer, der Assist ist die Torvorlage, wobei es auch zwei Assistgeber geben kann. Dann haben drei Spieler einen Punkt zusätzlich - die beiden Vorbereiter und der Schütze selbst.

Die Statistik ist insofern interessant, als man pro Spieler erkennen kann, wie erfolgreich dieser gerade oder in einer ganzen Saison ist bzw. war. Während Verteidiger etwa im Fußballspiel durch Kopfballtore nach Eckbällen ab und an ein Tor erzielen, sind die Verteidiger im Eishockey wahre Toresammler, weil sie von der blauen Linie aus viele Weitschusstore erzielen können.

Die Flügelstürmer haben mehr Assists, schießen aber auch viele Tore. Die Mittelstürmer sind bei den Toren höchst erfolgreich, legen aber auch für die Flügelstürmer auf.

Beides - die Tore und die Assists - führen zur Punktewertung. Dabei wird pro Saison oder etwa auch bei einer Weltmeisterschaft eine Rangliste erstellt, die nach Punkteanzahl gereiht ist. Man sieht also sofort, wer die meisten Punkte erreichen konnte.

Diese Punkte sind auch die Grundlage für viele statistische Jubiläen wie etwa der 500. Punkt in der NHL oder das 100. Tor in der Nationalmannschaft.

Bezeichnungen in der Statistik

Plus/Minus-Statistik

Eine besondere Statistik ist die Plus/Minus-Statistik, die es vor allem im Eishockey gibt. Dabei bekommt jeder Spieler einen Pluspunkt, wenn er bei einem Torerfolg am Eis aktiv gespielt hat und einen Minuspunkt, wenn er bei einem Gegentreffer am Eis war. Ist der Spieler bei drei Toren am Eis, aber bei keinem Gegentor, dann lautet seine Statistik +3 für dieses Spiel.

Die Statistik ist nicht unumstritten, denn es kann ein Stürmer bei Gegentoren nichts dafür und bekommt trotzdem Minuspunkte oder ein Verteidiger ist an den Toren nicht beteiligt und bekommt dennoch Pluspunkte. Da aber die ganze Mannschaft eine Einheit ist und gemeinsam angreift oder verteidigt, kann man schon erkennen, bei welchen Spielern mehr oder weniger Erfolg ermöglicht werden könnte, wenn man dies über einen längeren Zeitraum beobachtet.

Bezeichnung in der Statistik: +/-

Spiele und Eiszeit

Ebenfalls pro Eishockeyspieler wird festgestellt, in wie vielen Spielen er eingesetzt wurde und auch, wie lang er auf dem Eis im Einsatz war. Es kann ein junger Spieler zwar in jedem Meisterschaftsspiel im Einsatz sein, aber tatsächlich spielte er im Schnitt nur drei Minuten und das lässt sich mit diesen Werten gut darstellen.

Umgekehrt kann man aber auch erkennen, welche Spieler besonders oft am Eis stehen und das sind meist die wesentlichen Säulen der Mannschaft. Das gilt für sichere Verteidiger ebenso wie auch für sehr torgefährliche Stürmer. Beide setzt man vor allem dann ein, wenn kritische Situationen im Spiel anstehen.

Bezeichnungen in der Statistik

Statistik der Torhüter

Zwei Werte gibt es auch, die die Leistung der Torhüter bekunden. Das eine sind die Gegentore, die ein Torhüter aktiv am Eis einstecken hat müssen. Auch im Eishockey gibt es überwiegend einen vorbestimmten Torhüter, der regelmäßig den Rückhalt in der Verteidigung bildet. Es kann aber auch zwei gleich gute geben, die sich abwechseln und dann kann man mit den Gegentoren einen Vergleich anstellen.

Ein zweiter Wert sind die Saves, wobei es sich um Torhüteraktionen handelt, durch die ein sicheres Tor verhindert werden konnte. Torhüter, die gerade in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und zum Teil wundersame Reaktionen zeigen können, sind sehr gefragt.

Bezeichnungen in der Statistik

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Der Eishockeysport setzt sich aus vielen Spielen zusammen. Das Spiel hat dabei drei Drittel an Gesamtzeit und es braucht die beiden Mannschaften sowie den Puck als Sportgerät. Jedes Spiel wird genau beobachtet und das zeigt auch die Statistik mit vielen Detailwerten.

Gespielt wird Eishockey in Turnierform. Die Meisterschaft in Österreich erfolgt über die ICE Hockey League, bei der auch ausländische Vereine beteiligt sind. Davon leitet sich auch die Meisterliste Österreich ab, in der die nationalen Meister zu sehen sind.

Das Kriterium schlechthin ist aber die NHL, die nordamerikanische Liga. Ihre Bedeutung wirkt weltweit als stärkste Liga mit ihren Divisionen und Konferenzen. Und sie wurde zum Vorbild der viel später gegründeten KHL mit Teams von Russland bis Tschechien.

Auf Basis der Nationalmannschaften ist das Höchste natürlich die Eishockey-WM. Und diese hat eine hohe Bedeutung im Eishockey, speziell in den starken Nationen. Die besten Nationalteams im Eishockey sind auch die, die die WM seit jeher geprägt haben.

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Eishockeystatistik bietet Zahlen über das Spiel
Beschreibung: Die 🏒 Statistik im Eishockey bietet die Zahlen, wie viele ✅ Schüsse, Tore oder auch erfolgreiche Abwehraktionen der Torhüter erfolgt waren.

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