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Puck im Eishockeyspiel

Sehr flinkes Spielgerät

Damit es überhaupt ein Eishockeyspiel geben kann, braucht man natürlich die Spielfläche mit der abgrenzenden Bande und der Eisauflage, aber man braucht auch das Spielgerät, das mit den Schlägern bewegt wird - den Puck. Diese kleine Scheibe entscheidet über den Erfolg im Spiel.

Puck als Spielgerät

Woraus besteht der Puck eigentlich? Es handelt sich um eine Hartgummischeibe, die 7,62 Zentimeter im Durchmesser groß ist und eine Höhe von 2,54 Zentimeter aufweist. Sie hat ein vorgeschriebenes Gewicht von 156 bis 170 Gramm, womit es eine gewisse Toleranzgrenze bei der Herstellung gibt.

Warum ist der Puck nicht größer? Der Puck muss mit der Schlägerfläche leicht zu treffen sein und ein größerer Puck wäre schwieriger zu steuern und man bräuchte noch mehr Kraft, um einen satten Schuss zeigen zu können. Außerdem würden dann Tore selten fallen, denn wenn man sich das Eishockeytor ansieht und die Größe der Torhüter, wird offenbar, dass das Spielgerät klein sein muss, um überhaupt einen Torerfolg erzielen zu können.

Es ist aber nicht die Dimension alleine das Kriterium, viel mehr ist die Geschwindigkeit das Maß aller Dinge. Ein Verteidiger, der von der blauen Linie auf das Tor schießt, beschleunigt den Puck oftmals auf über 100 km/h. Der Torhüter steht also vor dem Problem, dass etwas sehr kleines sehr schnell auf ihn zukommt, weshalb seine Reflexe ausgezeichnet funktionieren müssen, um einen Torerfolg des Gegners oder auch der gegnerischen Mannschaft zu unterbinden.

Puck und Schutzmaßnahmen

Dass die Spielfläche eine Bande hat, macht absolut Sinn, denn wenn diese Hartgummischeibe mit 100 km/h oder mehr ins Publikum fliegt, kann das böse Verletzungen zur Folge haben. Aus dem gleichen Grund sind die Spielerinnen und Spieler sehr gut geschützt, vom Helm bis zum Handschuh, vom Beinschützer bis zum Schulterpolster. Das ist natürlich auch eine Schutzmaßnahme bei Stürze und im harten Zweikampf, aber vor allem auch, um bei Treffer durch den Puck nicht verletzt zu werden. Dass der Torhüter besonders gut geschützt werden muss und die bekannten Torwartschienen als Schutz der Beine trägt, ist daher auch kein Zufall.

Eine weniger bekannte Tatsache ist, dass der Puck vor dem Spiel in manchen Bewerbsmeisterschaften gekühlt wird. Dadurch fliegt er besser und ist leichter zu steuern, aber dadurch verringt sich auch die Gefahr von Verletzungen, wenn man vom Puck getroffen wurde.

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