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Eishockey Strafen Disziplinarstrafe

Disziplinarstrafe: 10 Minuten oder länger

Wird ein Foul im Eishockey durchgeführt, dann gibt es eine Strafe von normalerweise zwei Minuten auf der Strafbank. Die größere Strafe sind fünf Minuten, die fatal für eine Mannschaft sein können, weil sie auch nicht aufgehoben wird, wenn der Gegner ein Tor erzielen konnte. Noch länger dauert die Disziplinarstrafe.

Hohe Strafe für einen Spieler

Eishockey DisziplinarstrafeEine Disziplinarstrafe wird dann vom Referee (Schiedsrichter) ausgesprochen, wenn ein besonders schweres Vergehen geahndet wird. Das kann zum Beispiel ein Schlag mit dem Schläger zwischen die Beine oder eine besonders brutale Aktion anderer Art sein. Auch Raufbolde, die sich minutenlang am Eis prügeln, können eine solche Strafe ausfassen. Die Disziplinarstrafe kann verschiedene Ebenen aufweisen.

Üblicherweise erhält man als Spieler zehn Minuten Strafzeit als Disziplinarstrafe. Häufig wird diese als 2 + 10 Minuten ausgesprochen, was bedeutet, dass das Team zwei Minuten mit einem Mann weniger auskommen muss, danach gilt die 10minütige Strafe für den Spieler, ohne dass das Team in Unterzahl spielen muss. Der Spieler darf nicht mitwirken, das Team agiert wie gehabt mit fünf Spielern.

Die nächste Ebene ist die Dauerdisziplinarstrafe, die aussagt, dass der Spieler das Eis und den Spielbereich verlassen muss und zwar bis zum Ende des Spiels. Er ist damit für den Rest des Matches nicht mehr spielberechtigt. Dies kann noch durch die Matchstrafe erweitert werden. In dem Fall ist man auch ausgeschlossen, aber zusätzlich kann man sich auf ein Spiel Sperre Minimum einstellen. Das heißt, man darf das Spiel nicht nur nicht zu Ende spielen, sondern bekommt eine zusätzliche Sperre ausgesprochen, wobei es nicht bei einem Spiel bleiben muss. Hat man ein besonders schweres Foul begangen, dann sind vier oder mehr Spiele auch als Sperre möglich.

Ursache der Disziplinarstrafen

Diese Strafen werden dann ausgesprochen, wenn man sich besonders gefährlich verhalten hat oder wenn man den Gegner gar verletzt hatte. Sie sind als Drohung stets im Raum und sollen die gefährlichen Situationen in den Zweikämpfen eindämmen, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren. Es kann hektisch zugehen, es können Spiele sehr knapp verlaufen, aber man darf das Fairplay niemals verlassen.

Nun gibt es Spieler, die eigens dafür aufgestellt werden, um wichtigen Gegenspielern auf die Zehen zu steigen, also sie an der Spielentfaltung tunlichst zu hindern. Aber das darf zu keiner Verletzung führen und manchmal braucht ein Spieler einfach Zeit, um Dampf ablassen zu können. Zehn Minuten auf der Strafbank sind eine sehr effektive Möglichkeit nach einer illustren Prügelei am Eis.

Interessanterweise ist diese Strafe für die Mannschaft ungefährlicher als die 5-Minuten-Strafe, bei der man wirklich die gesamte Dauer über mit einem Mann weniger auskommen muss. Meist gibt es die 2+10-Strafe und dann ist man die üblichen zwei Minuten in Unterzahl, die restlichen zehn Minuten betreffen nur den einen Spieler und ein Spielmacher muss schon Amok laufen, um sich so eine Strafe einzuhandeln. Es sind eher die bekannten Raufbolde, die eine solche Strafe riskieren.

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