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Biathlon und Sprint

Sprint: der kürzeste Bewerb im Biathlon

Der Sprint ist aus Sicht der Sportlerinnen und Sportler neben der Staffel die kürzeste Distanz, die es im Biathlonsport zu überwinden gilt. Lässt man die Staffel weg, ist es das schnellste Rennen für die Frauen und Männer im Biathlon.

Sprintrennen im Biathlon

Biathlon SprintrennenIm Sprintrennen werden bei den Frauen 7,5 und bei den Männern 10 Kilometer im Skating-Stil, also in der freien Langlauftechnik zurückgelegt, wobei zwei Schießübungen zu absolvieren sind. Die erste Schießübung wird im liegenden Anschlag durchgeführt, die zweite Schießübung wird dann im Stehen absolviert, wobei jeweils fünf Ziele zu treffen sind.

Für jeden Schießfehler muss eine Strafrunde gelaufen werden, die eine Länge von 150 Metern aufweist. Je öfter man daneben schießt, umso öfter muss diese Runde gelaufen werden und umso chancenloser ist man, eine gute Platzierung zu erzielen.

Sprintrennen und Verfolgung

Der Sprint ist manchmal als eigenes Rennen ausgetragen, meistens aber gilt der Sprint aber als Vorbereitung für das Verfolgungsrennen. Das Verfolgungsrennen findet normalerweise am nächsten Tag statt und basiert auf dem Ergebnis des Sprintrennens. Das bedeutet, dass mit dem Ergebnis des Sprintrennens die Verfolgung gestartet wird. Der Schnellste im Sprint beginnt mit dem Vorsprung aus dem Sprint das Rennen. Der Zweite startet mit dem ermittelten Rückstand und so wird das gesamte Feld auf die Loipe geschickt. Hat man im Sprint eine halbe Minute Vorsprung erreichen können, dann startet man auch mit einer halben Minute vor dem nächsten Konkurrenten. Deshalb ist der Sprint im Weltcup doppelt wichtig, weil die Weltcuppunkte gibt es für das Sprintrennen alleine, aber zusätzlich gibt es Punkte für die Verfolgung. Mit einer guten Ausgangslage kann man daher an einem Wochenende sehr viele Punkte holen.

Noch wichtiger ist diese Kombination bei den Weltmeisterschaften oder bei den olympischen Winterspielen, weil man sich mit einem starken Sprint die Option für zwei Medaillen sichern kann.

Taktik im Sprintrennen

Aufgrund der Tatsache, dass im Sprint die kurze Distanz zurückgelegt wird, sind die Zeitabstände sehr gering. Wer sich auf der Loipe zuviel Zeit lässt, hat kaum eine Chance, um den Sieg mitzulaufen. Deshalb ist der Sprint zwar kurz, aber dafür sehr intensiv, weil sowohl beim Laufen als auch beim Schießen sehr schnell agiert wird. Damit steigt auch das Risiko, dass man einen Fehler produziert und erst recht ins Hintertreffen gerät.

Es gibt Leute, die sehr sicher schießen und durch die kurze Distanz erfolgreich sein können, wenn sie auf der Loipe nur leichte Defizite haben und andere, die auch zwei oder gar drei Schießfehler durch sehr starke Laufleistungen kompensieren können. Daher ist der Sprint kaum auszurechnen, zumal sich die Bedingungen am Schießplatz deutlich verändern können.

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Übersicht der Unterseiten

Durchführung

Der Biathlon-Sprintbewerb mit seiner Durchführung mit drei Runden und zwei Schießeinlagen sowie möglicher Strafrunden nach Schießfehler.

Besonderheit

Das Biathlon-Sprintrennen und seine Besonderheit als Grundvoraussetzung für die Verfolgung im Biathlonsport, womit man zwei Rennen in einem hat.

Taktik

Das Biathlon-Sprintrennen mit der möglichen Taktik, wie das Rennen angelegt werden kann, wobei die Möglichkeiten überschaubar sind.

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