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Snowboard WM

Weltmeister im Freestyle, Parallelbewerb und Snowboardcross

Mit dem Jahr 1996 entstand die erste Snowboard Weltmeisterschaft im Rahmen des Weltverbandes FIS und damit eine ähnliche Großveranstaltung, wie es sie für die Alpinen im Skisport gibt oder etwa für die Nordischen. Der Vergleich mit den Alpinen ist aber treffender, weil auch dort eine Sportart im Fokus steht, bei den Nordischen gibt es mit Skispringen oder Langlaufen doch auch verschiedene Ausrichtungen.

Snowboard WM: der Inhalt

 

Geschichte der Snowboard WM und ihre Entwicklung

Snowboard WMEnde der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre entstand erstmals ein Boom, was die Snowboards im Wintersport betraf. Nicht nur junge Leute kauften sich gerne ein Snowboard, um alternativ zu den Ski einen Hang hinunterzugleiten, auch im Profilager wurde der Sport immer wichtiger. Die ISF wurde als erster internationaler Verband 1990 gegründet und veranstaltete 1993 seine erste Snowboard-WM. Veranstaltungen davor, die es ab Mitte der 1980er-Jahre gab, wurden nicht anerkannt, waren von keinem weltweiten Verband ausgetragen.

Für die olympischen Spiele 1998 sollten nur jene Boarder zugelassen werden, die bei der FIS mitwirkten, denn ab 1996 veranstaltete auch die FIS eine Weltmeisterschaft, um auf den Zug des beliebten Snowboardsports aufzuspringen. Damit gab es ernsthafte Diskussionen und Streitereien zwischen den beiden Verbänden, wobei die FIS durch die olympischen Spiele das bessere Argument hatten. Es gab einige sehr gute Boarder bei Frauen und Männern, die lieber die frei agierende ISF unterstützen wollten, aber eine olympische Medaille war dann doch sehr reizvoll.

Die ISF veranstaltete zuletzt 1999 eine Snowboard-WM, ging dann finanziell in die Brüche und so sind die Weltmeisterschaften der FIS übriggeblieben und wurden ständig ausgebaut. So wurde 1999 der Parallel-Riesenslalom in das Programm aufgenommen, es folgte Big Air oder Slopestyle, weshalb die Snowboard-WM zu einer sehr großen Veranstaltung mit mehr als zehn Bewerben herangewachsen ist.

Dazu kam, dass man das Programm auch angeglichen hat, denn längst gibt es im Weltcup den Big Air für die Frauen. Der große Sprung war den Männern lange Zeit vorbehalten, man hat das Programm aber auch für die Frauen erweitert und so gibt es das gleiche Programm für Damen und Herren im Rahmen der Weltmeisterschaft wie auch beim Weltcup.

Snowboard WM Veranstaltungsorte

Die ISF startete 1993 mit ihrer WM, die bis 1999 fortgeführte wurde. 1996 fand die erste Snowboard-WM der FIS statt, 1997 die zweite und seither gibt es alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft, in der sich Damen und Herren messen können.

Veranstaltungsorte der Snowboard-WM (FIS)

2019 Park City (USA)
2017 Sierra Nevada (Spanien)
2015 Kreischberg (Österreich)
2013 Stoneham (Kanada)
2011 La Molina (Spanien)
2009 Gangwon (Südkorea)
2007 Arosa (Schweiz)
2005 Whistler Mountain (Kanada)
2003 Kreischberg (Österreich)
2001 Madonna di Campiglio (Italien)
1999 Berchtesgaden (Deutschland)
1997 Innichen (Italien)
1996 Lienz (Österreich)

Veranstaltungsorte der Snowboard-WM (ISF) bis 1999

1999 Val di Sole (Italien)
1997 Heavenly (USA)
1995 Davos (Schweiz)
1993 Ischgl (Österreich)

Big Air Frauen

Anläßlich der Snowboard-Weltmeisterschaft 2003 wurde der Big Air als Disziplin in das Programm der Snowboard-WM aufgenommen. Allerdings gab es diesen mächtigen Sprung nur für die Herren. Mit der WM 2015 wurde der Big Air auch für die Damen in das WM-Angebot aufgenommen, womit nun wirklich alle Disziplinen gleich für Frauen und Männer ausgetragen werden.

Aufgrund der Wetterverhältnisse musste der Big Air Bewerb bei der WM 2019 in Park City abgesagt werden. Er wurde nicht verschoben, sondern gleich aus dem WM-Programm gestrichen.

Snowboard Weltmeister Big Air Frauen

Jahr Gold Silber Bronze
2019 - - -
2017 Anna Gasser (AUT) Enni Rukajärvi (FIN) Silje Norendal (NOR)
2015 Elena Könz (SUI) Merika Enne (FIN) Sina Candrian (SUI)

 

Halfpipe Frauen

Auch die Halfpipe war von der ersten FIS-Snowboard-Weltmeisterschaft im Jahre 1996 an fix im WM-Programm enthalten und die Sprünge und artistischen Einlagen sind bis heute ein Highlight der Veranstaltung geblieben. Die Kombination aus cooler Musik und den artistischen Einlagen in der Halbröhre wirken wie eine Party, es ist aber hartes Training nötig, um wirklich eine Medaillenchance haben zu können. Sehr stark sind in diesem Bewerb die Frauen aus China und den USA sowie aus Frankreich.

Weltmeisterinnen und Medaillengewinnerinnen in der Halfpipe

Jahr Gold Silber Bronze
2019 Chloe Kim (USA) Xuetong Cai (CHN) Maddie Mastro (USA)
2017 Xuetong Cai (CHN) Haruna Matsumoto (JPN) Clemence Grimal (FRA)
2015 Xuetong Cai (CHN) Queralt Castellet (ESP) Clemence Grimal (FRA)
2013 Arielle Gold (USA) Holly Crawford (AUS) Sophie Rodriguez (FRA)
2011 Holly Crawford (AUS) Ursina Haller (SUI) Jiayu Liu (CHN)
2009 Jiayu Liu (CHN) Holly Crawford (AUS) Paulina Ligocka (POL)
2007 Manuela Pesko (SUI) Soko Yamaoka (JPN) Paulina Ligocka (POL)
2005 Doriane Vidal (FRA) Manuela Pesko (SUI) Hannah Teter (USA)
2003 Doriane Vidal (FRA) Nicola Pederzolli (AUT) Fabienne Reuteler (SUI)
2001 Doriane Vidal (FRA) Stine Brun Kjeldaas (NOR) Sari Grönholm (FIN)
1999 Kim Stacy (USA) Doriane Vidal (FRA) Anna Hellman (SWE)
1997 Anita Schwaller (SUI) Christel Thoresen (SWE) Sabine Wehr-Hasler (GER)
1996 Carolien van Kilsdonk (NED) Annemarie Uliasz (USA) Cammy Potter (USA)

 

Parallel-Riesenslalom Frauen

Zusätzlich zum Parallelslalom wurde der Parallel-Riesenslalom in das Programm der Snowboard-Weltmeisterschaft aufgenommen. Erstmals wurde der Bewerb bei einer WM im Jahr 1999 ausgetragen und bietet seither spannende Rennen an, bei denen man sich auch keinen Fehler erlauben darf, will man bis in das Finale vordringen. In diesem Bewerb sind die Österreicherinnen immer zu beachten, aber auch die Akteure aus Deutscland, Russland und der Schweiz.

Snowboard Weltmeister Parallel-Riesenslalom Frauen

Jahr Gold Silber Bronze
2019 Selina Jörg (GER) Natalia Soboleva (RUS) Ladina Jenny (SUI)
2017 Ester Ledecka (CZE) Patrizia Kummer (SUI) Jekaterina Tudegescheva (RUS)
2015 Claudia Riegler (AUT) Alena Zavarzina (RUS) Tomoka Takeuchi (JPN)
2013 Isabella Laböck (GER) Julia Dujmovits (AUT) Amelie Kober (GER)
2011 Alena Zavarzina (RUS) Claudia Riegler (AUT) Doris Günther (AUT)
2009 Marion Kreiner (AUT) Doris Günther (AUT) Patrizia Kummer (SUI)
2007 Jekaterina Tudegescheva (RUS) Amelia Kober (GER) Fränzi Kohli (SUI)
2005 Manuela Riegler (AUT) Swetlana Boldikowa (RUS) Doresia Krings (AUT)
2003 Ursula Bruhin (SUI) Julie Pomagalski (FRA) Heidi Renoth (GER)
2001 Ursula Bruhin (SUI) Rosey Fletcher (USA) Manuela Riegler (AUT)
1999 Isabelle Blanc (FRA) Rosey Fletcher (USA) Aasa Windahl (SWE)

 

Parallel-Slalom Frauen

Seit der ersten Snowboard-Weltmeisterschaft der FIS im Jahr 1996 gehört der Parallel-Slalom (auch Parallelslalom) zu den fixen Bestandteilen des WM-Programms. Die direkte Fahrt Frau gegen Frau ist weiterhin ein spektakuläres Ereignis, das seit 1999 durch den Parallel-Riesenslalom erweitert wurde. Es kann immer viel passieren und so erklärt sich auch, warum es keine Seriensiegerin geben kann. Verschiedene Nationen wie Österreich, die Schweiz, Deutschland oder auch Tschechien und Russland sind immer für Medaillen gut.

Snowboard Weltmeister Parallel-Slalom Frauen

Jahr Gold Silber Bronze
2019 Julia Zogg (SUI) Annamari Danscha (UKR) Ramona Hofmeister (GER)
2017 Daniela Ulbing (AUT) Ester Ledecka (CZE) Alena Zavarzina (RUS)
2015 Ester Ledecka (CZE) Julia Dujmovits (AUT) Marion Kreiner (AUT)
2013 Jekaterina Tudegescheva (RUS) Patrizia Kummer (SUI) Amelie Kober (GER)
2011 Hilde-Katrine Engeli (NOR) Nicolien Sauerbreij (NED) Claudia Riegler (AUT)
2009 Fränzi Mägert-Kohli (SUI) Doris Günther (AUT) Jekaterina Tudegescheva (RUS)
2007 Heidi Neururer (AUT) Marion Kreiner (AUT) Doresia Krings (AUT)
2005 Daniela Meuli (SUI) Heidi Neururer (AUT) Doresia Krings (AUT)
2003 Isabelle Blanc (FRA) Karine Ruby (FRA) Sara Fischer (SWE)
2001 Karine Ruby (FRA) Isabelle Blanc (FRA) Carmen Ranigler (ITA)
1999 Marion Posch (ITA) Isabelle Blanc (FRA) Sandra Farmand (GER)
1997 Dagmar Mair unter der Eggen (ITA) Karine Ruby (FRA) Marie Birkl (SWE)
1996 Marion Posch (ITA) Marcella Buerma (NED) Sondra van Ert (USA)

 

Slopestyle Frauen

Als sehr junge Disziplin wurde anläßlich der Snowboad-Weltmeisterschaft 2001 der Slopestyle in das WM-Programm aufgenommen, womit weitere Möglichkeiten für Medaillengewinne angeboten werden und die Weltmeisterschaft zusätzliche Aufwertung gewinnt. Die Herausforderung, mit verschiedenen Schanzen und Hinternissen elegant umzugehen, erfordert ein flexibles Boarden mit unterschiedlichem Rhythmus. Das erklärt auch, warum es bei den ersten Durchführungen im Rahmen der Snowboard WM stets andere Weltmeisterinnen gegeben hatte, weil man sich keinen Fehler leisten darf und es schwierig ist, perfekt den Lauf ins Ziel zu bringen.

Snowboard Weltmeister Slopestyle Frauen

Jahr Gold Silber Bronze
2019 Zoi Sadowski Synnott (NZL) Silje Norendal (NOR) Jamie Anderson (USA)
2017 Laurie Blouin (CAN) Zoi Sadowski Synnott (NZL) Miyabi Onitsuka (JPN)
2015 Miyabi Onitsuka (JPN) Anna Gasser (AUT) Klaudia Medlova (SVK)
2013 Spencer O´Brien (CAN) Sina Candrian (SUI) Torah Bright (AUS)
2011 Enni Rukajarvi (FIN) Sarka Pancochova (CZE) Shelly Gotlieb (NZE)

 

Snowboardcross Frauen

Snowboardcross kam in das Programm der Snowboard-WM im Jahr 1997, also bei der zweiten von der FIS veranstalteten Weltmeisterschaft. Snowboardcross wird von vielen Fans und Kommentatoren häufiger als Boardercross bezeichnet und ist durch die spektakulären Rennen zu viert auf dem Kurs besonders spannend. Die Nordamerikanerinnen sind darin besonders erfolgreich, aber auch die Europäerinnen wissen sich zu behaupten.

Snowboard Weltmeister Snowboardcross Frauen

Jahr Gold Silber Bronze
2019 Eva Samkova (CZE) Charlotte Bankes (GBR) Michela Moioli (ITA)
2017 Lindsey Jacobellis (USA) Chloe Despeuch (FRA) Michela Moioli (ITA)
2015 Lindsey Jacobellis (USA) Nelly Moenne Loccoz (FRA) Michela Moioli (ITA)
2013 Maelle Ricker (CAN) Dominique Maltais (CAN) Helene Olafsen (NOR)
2011 Lindsey Jacobellis (USA) Nelly Moenne Loccoz (FRA) Dominique Maltais (CAN)
2009 Helene Olafsen (NOR) Olivia Nobs (SUI) Mellie Francon (SUI)
2007 Lindsey Jacobellis (USA) Sandra Frei (SUI) Helene Olafsen (NOR)
2005 Lindsey Jacobellis (USA) Karine Ruby (FRA) Maelle Ricker (CAN)
2003 Karine Ruby (FRA) Ursula Fingerlos (AUT) Victoria Vicky (FRA)
2001 Karine Ruby (FRA) Emmanuelle Duboc (FRA) Dominique Vallée (CAN)
1999 Julie Pomagalski (FRA) Maria Tichwinskaja (RUS) Olivia Guerry (FRA)
1997 Karine Ruby (FRA) Manuela Riegler (AUT) Maria Kirchgasser-Pichler (AUT)

 

Big Air Männer

Anläßlich der Snowboard-Weltmeisterschaft 2003 wurde der Big Air als Disziplin in das Programm der Snowboard-WM aufgenommen. Der mächtige Sprung am Big Air wurde im Weltcup und bei den Weltmeisterschaften ausschließlich für Herren ausgetragen. Mit der WM 2015 am Kreischberg gab es aber eine Änderung und auch Medaillen für die Frauen. Davor war schon im Weltcup die Damenelite zugelassen.

Aufgrund der Wetterverhältnisse musste der Big Air Bewerb bei der WM 2019 in Park City abgesagt werden. Er wurde nicht verschoben, sondern gleich aus dem WM-Programm gestrichen.

Snowboard Weltmeister Big Air Männer

Jahr Gold Silber Bronze
2019 - - -
2017 Staale Sandbech (NOR) Chris Corning (USA) Marcus Kleveland (NOR)
2015 Roppe Tonteri (FIN) Darcy Sharpe (CAN) Kyle Mack (USA)
2013 Roppe Tonteri (FIN) Niklas Mattsson (SWE) Seppe Smits (BEL)
2011 Petja Piiroinen (FIN) Zachary Stone (CAN) Seppe Smits (BEL)
2009 Markku Koski (FIN) Seppe Smits (BEL) Stefan Gimpl (AUT)
2007 Mathieu Crepel (FRA) Antti Autti (FIN) Janne Korpi (FIN)
2005 Antti Autti (FIN) Matevz Petek (SLO) Andreas Jakombsson (SWE)
2003 Risto Mattila (FIN) Simon Ax (SWE) Antti Autti (FIN)

 

Halfpipe Männer

Wie der Parallel-Slalom gehört auch der Bewerb in der Halfpipe zu jenen Disziplinen des Snowboardsports, die von der ersten von der FIS ausgetragenen Weltmeisterschaft an im WM-Programm zu finden waren. Bei der Kombination aus Musik und Artistik gelang es Scotty James aus Australien am besten, sich zu zeigen und er holte drei WM-Titel in Folge.

Snowboard Weltmeister Halfpipe Männer

Jahr Gold Silber Bronze
2019 Scotty James (AUS) Yuto Totsuka (JPN) Patrick Burgener (SUI)
2017 Scotty James (AUS) Iouri Podladtchikov (SUI) Patrick Burgener (SUI)
2015 Scotty James (AUS) Zhang Yiwei (CHN) Tim-Kevin Ravnjak (SLO)
2013 Iouri Podladtchikov (SUI) Taku Hiraoka (JPN) Markus Malin (FIN)
2011 Nathan Johnstone (AUS) Iouri Podladtchikov (SUI) Markus Malin (FIN)
2009 Ryō Aono (JPN) Jeff Batchelor (CAN) Mathieu Crepel (FRA)
2007 Mathieu Crepel (FRA) Kazuhiro Kokubo (JPN) Brad Martin (CAN)
2005 Antti Autti (FIN) Justin Lamoureux (CAN) Kim Christiansen (NOR)
2003 Markus Keller (SUI) Stefan Karlsson (SWE) Steven Fisher (USA)
2001 Kim Christiansen (NOR) Daniel Franck (NOR) Markus Hurme (FIN)
1999 Ricky Bower (USA) Fredrik Sterner (SWE) Timo Aho (FIN)
1997 Fabien Rohrer (SUI) Markus Hurme (FIN) Roger Hjelmstadstuen (NOR)
1996 Ross Powers (USA) Lael Gregory (USA) Rob Kingwill (USA)

 

Parallel-Riesenslalom Männer

Zusätzlich zum Parallel-Slalom, der seit der ersten FIS-Snowboard-WM 1996 im Programm war, kam 1999 der Parallel-Riesenslalom, der seither ebenfalls ein fixer Programmpunkt ist und die spannenden Fahrten Mann gegen Mann ermöglicht. In diesem Bewerb sind die Österreicher sehr stark, auch die Slowenen und Russen gilt es stets zu beachten.

Snowboard Weltmeister Parallel-Riesenslalom Männer

Jahr Gold Silber Bronze
2019 Dimitri Loginov (RUS) Tim Mastnak (SLO) Stefan Baumeister (GER)
2017 Andreas Prommegger (AUT) Benjamin Karl (AUT) Nevin Galmarini (SUI)
2015 Andrej Sobolev (RUS) Zan Kosir (SLO) Benjamin Karl (AUT)
2013 Benjamin Karl (AUT) Roland Fischnaller (ITA) Vic Wild (Russland)
2011 Benjamin Karl (AUT) Rok Marguc (SLO) Roland Fischnaller (ITA)
2009 Jasey-Jay Anderson (CAN) Sylvain Dufour (FRA) Matthew Morison (CAN)
2007 Rok Flander (SLO) Philipp Schoch (SUI) Heinz Inniger (SUI)
2005 Jasey-Jay Anderson (CAN) Urs Eiselin (SUI) Nicolas Huet (FRA)
2003 Dejan Kosir (SLO) Simon Schoch (SUI) Nicolas Huet (FRA)
2001 Nicolas Huet (FRA) Mathieu Chiquet (FRA) Anton Pogue (USA)
1999 Richard Rickardsson (SWE) Stefan Kaltschütz (AUT) Harald Walder (AUT)

 

Parallel-Slalom Männer

Seit der ersten Snowboard-Weltmeisterschaft der FIS im Jahr 1996 gehört der Parallel-Slalom zu den fixen Bestandteilen des WM-Programms. Mit Benjamin Karl gelang es erst einem Snowboarder, zweimal die Goldmedaille zu erringen, wobei er auch ein Beispiel dafür ist, wie stark die Österreicher bei den Parallelrennen sind. Die Italiener und Russen, aber auch die Deutschen und Slowenen sind auch zu beachten.

Snowboard Weltmeister Parallel-Slalom Männer

Jahr Gold Silber Bronze
2019 Dimitri Loginov (RUS) Roland Fischnaller (ITA) Stefan Baumeister (GER)
2017 Andreas Prommegger (AUT) Benjamin Karl (AUT) Andrej Sobolev (RUS)
2015 Roland Fischnaller (ITA) Andrej Sobolev (RUS) Rok Marguc (SLO)
2013 Rok Marguc (SLO) Justin Reiter (USA) Roland Fischnaller (ITA)
2011 Benjamin Karl (AUT) Simon Schoch (SUI) Rok Marguc (SLO)
2009 Benjamin Karl (AUT) Sylvain Dufour (FRA) Patrick Bussler (GER)
2007 Simon Schoch (SUI) Philipp Schoch (SUI) Rok Flander (SLO)
2005 Jasey Jay Anderson (CAN) Nicolas Huet (FRA) Siegfried Grabner (AUT)
2003 Siegfried Grabner (AUT) Mathieu Bozzetto (FRA) Simon Schoch (SUI)
2001 Gilles Jaquet (SUI) Daniel Biveson (SWE) Stefan Kaltschütz (AUT)
1999 Nicolas Huet (FRA) Mathieu Bozzetto (FRA) Werner Ebenbauer (AUT)
1997 Mike Jacoby (USA) Elmar Messner (ITA) Bernd Kroschewski (GER)
1996 Ivo Rudiferia (ITA) Rainer Krug (GER) Helmut Pramstaller (AUT)

 

Slopestyle Männer

Als junge Disziplin wurde anläßlich der Snowboad-Weltmeisterschaft 2001 der Slopestyle bei Frauen und Männer in das WM-Programm aufgenommen. Damit gibt es im Freestyle eine weitere Medaillenchance, wobei die Konkurrenz ähnlich stark ist wie etwa beim Big Air oder in der Halfpipe. Die Nordamerikaner sind zu beachten, aber auch die Europäer haben schon mehrfach gewinnen können wie etwa der Belgier Seppe Smits, der als erster zwei Titel holen konnte.

Snowboard Weltmeister Slopestyle Männer

Jahr Gold Silber Bronze
2019 Chris Corning (USA) Mark McMorris (CAN) Judd Henkes (USA)
2017 Seppe Smits (BEL) Nicolas Huber (SUI) Chris Corning (USA)
2015 Ryan Stassel (USA) Roope Tonteri (FIN) Kyle Mack (USA)
2013 Roope Tonteri (FIN) Mark McMorris (CAN) Janne Korpi (FIN)
2011 Seppe Smits (BEL) Niklas Mattsson (SWE) Ville Paumola (FIN)

 

Snowboardcross Männer

Snowboardcross wurde in das WM-Programm der Snowboard-Weltmeisterschaft 1997 aufgenommen. Seither ist Snowboardcross, öfter Boardercross genannt, ein spektakulärer und fixer Programmpunkt der Snowboard-WM mit den vier Boardern pro Lauf auf gleicher Strecke. Dabei gibt es sehr viele Akteure, die eine Medaille erringen können und bei jedem Lauf kann etwas Unvorhersehbares passieren vom Sturz über eine Kollission bis zu Fahrfehler. Gut sind die Nordamerikaner ebenso wie die Europäer, von Italien über Österreich bis Norwegen. Auch die Australier sind zu beachten wie der zweifache Weltmeister Alex Pullin zeigt.

Weltmeister und Medaillengewinner im Snowboardcross/Bordercross

Jahr Gold Silber Bronze
2019 Mick Dierdorff (USA) Hanno Douschan (AUT) Emanuel Perathoner (ITA)
2017 Pierre Vaultier (FRA) Lucas Eguibar (ESP) Nick Baumgartner (USA)
2015 Luca Matteotti (ITA) Kevin Hill (CAN) Nick Baumgartner (USA)
2013 Alex Pullin (AUS) Markus Schairer (AUT) Stian Sivertzen (NOR)
2011 Alex Pullin (AUS) Seth Wescott (USA) Nate Holland (USA)
2009 Markus Schairer (AUT) Xavier De Le Rue (FRA) Nick Baumgartner (USA)
2007 Xavier De Le Rue (FRA) Seth Wescott (USA) Nate Holland (USA)
2005 Seth Wescott (USA) François Boivin (CAN) Jayson Hale (USA)
2003 Xavier De Le Rue (FRA) Seth Wescott (USA) Drew Neilson (CAN)
2001 Guillaume Nantermod (SUI) Markus Ebner (GER) Alexander Maier (AUT)
1999 Henrik Jansson (SWE) Magnus Sterner (SWE) Zeke Steggall (AUS)
1997 Helmut Pramstaller (AUT) Klaus Sammer (AUT) Jakob Bergstedt (SWE)

Ebenfalls interessant:

Big Air (BA)

Der Big Air Bewerb oder abgekürzt BA ist ein spektakulärer Sprung mit dem Snowboard über eine steile Schanze mit der Aufgabe, kunstvolle Figuren und sichere Landung zu zeigen.

Halfpipe

Der Bewerb in der Halfpipe ist ein Teil des Freestyle-Programms im Snowboardsport.

Parallel-Riesentorlauf (PSG)

Der Parallel-Riesentorlauf oder PSG ist die längere Variante der Parallel-Rennen im Snowboardsport, wobei die Abwicklung mit dem Slalom ident ist.

Parallel-Slalom (PSL)

Der Parallel-Slalom oder auch PSL ist ein Bewerb im Snowboardsport, der zusammen mit dem Riesentorlauf für die Parellelwertung zählt und Geschwindigkeit mit Artistik verknüpft.

Slope Style (SBS)

Slope Style, abgekürzt SBS, ist eine Disziplin im Snowboardsport und besteht aus der Aufgabe, einen Parcours mit Boxen, Rails, Corner und Kicker fehlerfrei zu überwinden.

Snowboardcross (SBX)

Beim Snowboardcross oder SBX treten vier Teilnehmer gleichzeitig an, um per Snowboard eine bestimmte Strecke mit Sprünge und Steilwandkurven zu absolvieren.

Weltcup im Snowboardsport

Der Snowboardsport ist im Weltcup auf drei Säulen aufgebaut, abhängig von den Bewerben mit Parallelrennen, Snowboardcross und den Freestylebewerben.

[aktuelle Seite]

Snowboard WM

Die Snowboard WM oder Snowboard Weltmeisterschaft findet seit 1996 statt und umfasst die Bewerbe im Freestyle, Boardercross und Parallelrennen statt.

Allgemeine Begriffe

Allgemeine Snowboard-Begriffe sind jene, die auch für Freizeitsportler Gültigkeit haben wie Bail als einfacher Sturz oder Downhill als Abfahrt mit dem Snowboard.

Begriffe zu Board / Ausrüstung

Begriffe zum Snowboard und der Ausrüstung wie Snowboard-Schuhe mit der Beschaffenheit, dem Aufbau des Boards, der Bindung und Eignung für Schneearten.

Begriffe zu Drehungen

Snowboard-Begriffe zu den Drehungen mit dem Board von One-eighty (180 Grad) bis zu den mehrfachen Drehungen wie Ten-eighty (1080) mit höherer Schwierigkeit.

Begriffe zu Sprünge

Snowboard-Begriffe und Definitionen zu den verschiedenen Sprüngen und Sprungarten vom Kicker bis zu den Sprüngen in der Halfpipe mit verschiedener Technik.

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