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Voraussetzungen für die Halfpipe im Snowboardsport

Von der Musik bis zum Startraum

Die Halfpipe bietet sich als spektakulärer Bewerb im Snowboardsport an, aber auch dort gilt es, dass man sich an die Regeln und Voraussetzungen halten muss und das ist mehr Aufwand, als man im ersten Augenblick denkt. Das Gelände ist zu berücksichtigen, die Musik muss klappen und auch Start und Ziel müssen entsprechend ausgestattet sein.

Halfpipe Gelände

Das Gelände muss für die Halfpipe entsprechend der Regeln und Vorschriften geeignet sein und die Halfpipe samt umgebendes Gelände müssen zumindest einen Tag vor Beginn des Wettkampfes fertiggestellt sein. Dies ist insofern sehr wichtig, als man auch die Möglichkeit für das Training vorfinden muss. Vor allem der Startbereich und die ersten Meter sind beim Aufbau wichtig, wobei die Vorschriften für die Dimensionen dies ohnehin vorsehen. Andernfalls erhält man nicht genug Geschwindigkeit, um seine Sprünge zu zeigen.

Musik beim Wettbewerb

Ein Herzstück ist bei der Halfpipe die Partystimmung und dazu gehört die Musik. Das setzt voraus, dass die vom Veranstalter verwendete Lautsprecheranlage laut und leistungsstark genug ist, damit auch der Athlet die Musik klar und ohne Verzerrungen wahrnehmen kann, und zwar losgelöst davon, an welcher Stelle der Halfpipe er sich gerade befindet.

Welche Musik gespielt wird, entscheidet der Musikchef. Ihm ist es überlassen, die verschiedenen Musiktitel auszuwählen, die vom Beginn bis zum Ende des Wettkampfes gespielt wird.

Start und Ziel

Der Startraum ist nur für die Athleten vorgesehen und ansonsten abgesperrt, damit sich diese konzentrieren können. Das gilt auch schon für das Training.

Chef des Startraums ist der Starter, der beim Training dafür sorgt, dass die Reihenfolge eingehalten wird und er gibt das Startzeichen - beim Training genauso wie auch beim Wettbewerb selbst. Dabei steht er stets per Funk mit dem Chef Punkterichter in Kontakt.

Der Zielraum wiederum ist ein umzäunter und flacher Bereich, der gut zum Abbremsen genutzt werden kann und sicherstellt, dass die Athleten gefahrlos ihre Übung abschließen können. Außerdem muss der Zielraum so angelegt sein, dass es beste Sicht für die Wertungsrichter, die Medien und natürlich auch die Zuschauer gibt.

Der Zielraumchef ist hier der Verantwortliche und kümmert sich darum, dass der Zielbereich für die Athleten sicher genug ist und ist auch dafür verantwortlich, dass die Zuschauer sich richtig verhalten. Andernfalls muss er einschreiten und zusammen mit dem Ordnerdienst für Sicherheit sorgen.

Punkterichterstand

Die Punkterichter finden sich am Punkterichterstand ein, der Platz genug für die Funktioniere bieten können muss. Wesentlich ist, dass man die Halfpipe gut überblicken kann, um die verschiedenen Moves zu bewerten und Punkte vergeben zu können. Dieser Standort sollte per Zaun vom Publikum und den Athleten getrennt werden.

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Der Snowboardsport ist längst zu einer sehr professionellen Rennserie geworden, bei der es verschiedene Arten von Bewerbe gibt, die durch die zahlreichen Abkürzungen für Laien gar nicht so leicht zu erfassen sind. Ein Klassiker ist dabei die Halfpipe, die man auch vom Skateboard her kennt und davon ist der Bewerb auch abgeleitet.

Der Bewerb in der Halfpipe (abgekürzt HP) gehört zu den Freestyle-Bewerben. Die beiden anderen ist der große Sprung auf der Schanze als Big Air (BA) bezeichnet und der Hindernisparcour des Slopestyle (SBS).

Ein wahres Spektakel ist die Fahrt im Snowboardcross oder Boardercross (SBX) mit vier Teilnehmern, die gleichzeitig einen anspruchsvollen Kurs samt Steilkurven und Sprünge zu absolvieren haben. Die Strecke wäre schon eine Herausforderung, aber das Ganze dann noch zu viert ist immer ein Garant für spannende Momente.

Die dritte Säule neben Freestyle und Snowboardcross ist im Snowboardsport das Parallelrennen. Dabei gibt es den Slalom und den Riesenslalom, wobei immer zwei Läufer gegeneinander auf der Strecke einen Kurs abfahren. Diese Bewerbe sind noch am ehesten mit den alpinen Skirennen vergleichbar.

Die Höhepunkte in der Saison sind jedes Jahr der Weltcupwertungen mit den Einzelbewerben, aber auch die Medaillen bei den olympischen Winterspielen sowie bei der alle zwei Jahre stattfindenden Weltmeisterschaft. Beim Weltcup irritiert so manchen Beobachter, wie es sich mit den Punkten verhält, weil hier werden nicht 100 Punkte für einen Sieg vergeben, sondern 1.000 und selbst auf Rang 96 würde man noch Punkte erhalten - so viele Teilnehmer gibt es in anderen Wintersportarten oftmals gar nicht.

Was auch eine Herausforderung für das gelegentliche Publikum sein kann, sind die Begriffe. Je nach Richtung der Drehung, Kombination oder auch dem Griff zum Snowboard bei Sprüngen gibt es unterschiedliche Begriffe und zwar eine ganze Reihe davon.

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Snowboard Halfpipe VoraussetzungenArtikel-Thema:
Voraussetzungen für die Halfpipe im Snowboardsport
Beschreibung: Aufstellung der 🏂 Voraussetzungen für die Halfpipe im professionellen ✅ Snowboardsport wie etwa die Musikanlage, das Gelände oder der Zielraum.

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