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Fahrberechtigung in der MotoGP

Altersvorgaben und andere Richtlinien

Wenn ein Rennwochenende durchgeführt wird, kann man nicht so einfach sein Motorrad hervorkramen und mitfahren. Dazu braucht es schon die Zustimmung des Weltverbandes FIM und einige besondere Regeln. Dazu gehört die Art der Maschine für die jeweiligen Klassen und dazu gehört auch die Fahrberechtigung, um Teil der Weltmeisterschaft werden zu können.

Klassen in der MotoGP-Weltmeisterschaft

Es gibt nun seit einigen Jahren die folgenden Klassen, bei denen man mitwirken könnte:

  • Moto3 = 250 ccm 4 Takt-Motorrad mit 1 Zylinder
  • Moto2 = 600 ccm 4 Takt-Motorrad mit 4 Zylinder
  • MotoGP = 1000 ccm 4 Takt-Motorrad mit 4 Zylinder

Fahrlizenz und Altersbeschränkungen in der MotoGP

Um bei der Weltmeisterschaft mitwirken zu können - ungeachtet der Klasse - braucht es zum einen ein Team, das einen als Fahrer nominiert und zum anderen die FIM Grand Prix Licence, die Fahrlizenz des Weltverbandes. An sich gilt diese Lizenz für die gesamte Weltmeisterschaft eines Jahres, es kann aber in besonderen Situationen auch eine Lizenz geben, die nur für ein Rennen Gültigkeit hat. Solche Situationen gibt es immer wieder, wenn Nachwuchsfahrer in ihrem eigenen Land beim heimischen Grand Prix an den Start gehen dürfen.

Wesentlich ist auch, dass man dem Alter entspricht. Das Einstiegsalter ist pro Klasse festgelegt und lautet wie folgt:

  • Moto3: 16 Jahre
  • Moto2: 16 Jahre
  • MotoGP: 18 Jahre

Eine Ausnahme gibt es in der Einstiegsklasse Moto3, wo es sein kann, dass jemand die Junior Moto3 Weltmeisterschaft gewinnen konnte und im Folgejahr bei der Moto3 teilnimmt, obwohl er noch nicht 16 Jahre alt ist. Als Regel für alle Altersüberprüfungen gilt der Geburtstag. Wenn man also am 21. November geburtstag hat, kann man am 1. Jänner noch nicht 16 sein.

Umgekehrt ist es mit dem Höchstalter, das auch vorgegeben ist. Wer in der MotoGP fahren möchte, darf nicht älter sein als 50 Jahre. Das wäre aber ohnehin ein sehr außergewöhnlich hohes Alter, weil die Spitzenfahrer sind viel jünger, aber jenseits der 30 Jahre sind viele Akteure durchaus anzutreffen. Die gleiche Regelung gilt für die Moto2. Auch dort darf man höchstens 50 Jahre alt sein, um teilnehmen zu dürfen.

Anders sieht es in der Moto3 aus. Dort gibt es nämlich eine Höchstbegrenzung von 28 Jahren. Schon so manches Mal hat man im Kommentar zu einem Rennen der Moto3 die Information erhalten, dass der Fahrer X im nächsten Jahr zur Moto2 wechseln muss. Warum muss er? Weil er schon lange in der Moto3 fährt und zu alt geworden ist. Die Klasse sollte vor allem für die jungen Fahrer die Ausgangsbasis sein.

Was ist ein Rookie Rider?

Der Rookie ist in vielen Sportarten der Neueinsteiger und es gibt auch Tabellen und Ranglisten, welche Neueinsteiger besonders erfolgreich sind. In der MotoGP gilt ein Rookie Rider als ein solcher, der noch keine sechs Rennen vollständig bestritten hat. Also nicht so wie oft angenommen, dass man im ersten Weltmeisterschaftsjahr ein Rookie ist. Laut Regelbuch wäre das eine falsche Auslegung.

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      Die Rennen in den drei Klassen der MotoGP-Weltmeisterschaft werden als Rennwochenenden ausgetragen und sind in den Regeln genau im Hinblick auf die Durchführung definiert.
    • Fahrer / Fahrberechtigung
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    • Teams der MotoGP
      Die Teams in den drei Klassen der MotoGP-Weltmeisterschaft müssen sich offiziell anmelden, die Fahrer nennen und die Bedingungen für eine Teilnahme an der WM erfüllen.
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      Die Testfahrten der drei Klassen in der MotoGP-Weltmeisterschaft sind in den Regeln genau festgelegt, auch in Bezug auf die tatsächlich eingesetzte Rennklasse.

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