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Lauftraining Laufschuhe

Die Basis der Ausrüstung für das Laufen

Der Kauf von Laufschuhen ist für viele Menschen eine Herausforderung, wenn sie noch kein Lauftraining absolviert haben und wenn sie dadurch noch keine Vorkenntnisse mitbringen. Es gibt eine ganze Wand von Laufschuhen im Sportgeschäft, doch welcher Typ ist am besten geeignet? Ein solcher Einkauf sollte in einem Fachgeschäft durchgeführt werden, denn dort gibt es erfahrenes Verkaufspersonal, das vor allem beim ersten Kauf von Laufschuhen helfen kann.

Laufschuhe Grundlagen und Tipps: der Inhalt

Laufschuhe: worauf ist beim Kauf zu achten?

Lauftraining Ausrüstung LaufschuheEs gibt zwei wesentliche Faktoren beim Schuhkauf für das Lauftraining. Der erste Faktor ist die Beschaffenheit des Fußes und wie er eingesetzt wird. Es gibt Leute mit Plattfuß, mit normalem Fuß und mit Hohlfuß, wobei man ohne Fachpersonal selbst herausfinden kann, zu welcher Gruppe man gehört. Wenn man die Sohle befeuchtet und auf ein Blatt Papier tritt oder auch auf eine Bodenfliese oder ähnliches glatte Oberflächen, hinterlässt man einen Abdruck. Ist der Abdruck vollständig zu sehen, dann hat man einen Plattfuß. Gibt es in der Mitte einen Einbruch, dann ist ein normaler Fuß im Einsatz und ist dieser Einbruch über die Mitte verlaufend, sodass der Mittelfuß nur zu einem Drittel in etwa zu sehen ist, dann kann man von einem Hohlfuß ausgehen.

Dazu gibt es Fersenläufer und Ballenläufer. Fersenläufer ist man dann, wenn man beim Laufschritt zuerst mit der Ferse landet und der Fuß dann abrollt. Die meisten Menschen laufen so, während Ballenläufer auf dem Fußballen landen und damit einen anderen Bewegungsablauf haben. Diese Faktoren sind bei der Schuhauswahl schon sehr wichtig und können auch dem Verkaufspersonal weiterhelfen, um das richtige Modell auszusuchen. Manche Fachgeschäfte bieten auch eine eigene Laufberatung zu diesem Thema an.

Neben den Füßen selbst wird man aber auch gefragt werden, ob man viel Lauferfahrung mitbringt und wie viele Kilometer man plant, zurückzulegen. Damit wird die Belastung abgefragt und damit kann vom Anfängerschuh bis zum Profimodell unterschieden werden - je nach Bedarf.

Der Laufschuh ist für das Laufen so wichtig wie der Autoreifen für das Autofahren. Wenn er zu groß ist, dann rutscht man im Schuh und hat weniger Halt. Man kann leichter umkippen und schwere Verletzungen riskieren. Manchmal ist aber auch der erstmalige Kauf von Laufschuhen ein Test, weil erst nach dem 20. Lauf wird man das Gefühl aufgebaut haben, ob der Schuh wirklich passt. Es ist daher kein Wunder, dass empfohlen wird, mit den alten Laufschuhen die nächsten einzukaufen, weil der Verkäufer sehen kann, wie und wo die Schuhe abgenutzt wurden. So lässt sich auf die richtige Auswahl schließen.

Ein Faktor beim Laufschuh ist auch die seitliche Stabilität. Oft testet man, ob der Schuh passt und ob die richtige Größe gewählt wurde, auch ob man die Dämpfung spüren kann, aber die seitliche Stabilität wird gerne vergessen. Diese wird besonders dann zum Kriterium, wenn man wirklich im Gelände, also im Wald oder über Wiesen und Felder, laufen möchte. Denn dort gibt es Bodenunebenheiten und schnell kann man umkippen. Langfristige Verletzungen sind leider nicht ausgeschlossen, aber ein guter Laufschuh kann dieses Umkippen vielleicht nicht immer vermeiden, aber häufig abschwächen.

Wichtig ist aber auch, dass man mit den Laufschuhen nicht alt wird. Wer das Laufen für sich entdeckt hat und jede Woche einige Runden abspult, wird bald feststellen, dass die Muskulatur jammert, obwohl man eigentlich mitten im Training steht und das sollte nicht sein. Die Lösung ist häufig, dass die Dämpfung nachgelassen hat und ab etwa 400 bis 600 Kilometer ist der Schuh noch immer brauchbar, aber nicht mehr mit einem neuen zu vergleichen. Auch nach einer längeren Laufpause ist zu überprüfen, ob neue Schuhe nicht besser wären.

Wenn man in so einer Situation mit dem gleichen Modell aber in neuwertiger Form läuft, glaubt man zu fliegen, so viel anders ist das Gefühl - das ist der wesentlichste Tipp bei Laufschuhen. So gut kann man gar nicht trainiert haben - wenn die Schuhe nicht mehr mögen, hat man ein Problem.

Tipps zum Probieren neuer Laufschuhe:

  • man sollte mit den Zehen vorne wackeln können
  • Der Fuß sollte mit der Ferse fest im Schuh sitzen und es darf kein Rutschgefühl geben
  • Der vordere Teil des Schuhs sollte flexibel sein - er sollte sich biegen lassen
  • Der Laufschuh sollte fest mit dem Fuß verbunden sein, ohne den Fuß einzusperren. Er sollte also nicht zu knapp bemessen sein, aber man darf darin auch nicht rutschen können
  • Wenn man sich nicht im Schuh wohlfühlt, ist das Argument des Einlaufens ein falsches - bitte ein anderes Modell wählen

Worauf kommt es beim Laufschuhkauf an?

Wesentlich ist, dass der Laufschuhe zu den eigenen Bedürfnissen passt. Wenn man im Wald läuft, braucht man andere Schuhe als wenn man ständig auf dem Asphalt unterwegs ist. Dabei ist nicht der Schuhe selbst mit den Leisten das Kriterium, sondern die Stabilität. Auf einer Straße oder auf einem asphaltierten Weg im Park gibt es keine Baumwurzeln, keine Löcher oder andere gefährliche Hindernisse und die Stabilität ist nicht so wichtig wie im Wald. Umgekehrt braucht man für die Asphaltpiste eine bessere Dämpfung und das gilt es zu berücksichtigen.

Der zweite Punkt abseits der Laufstrecken ist die Frage, was man eigentlich möchte. Jemand, der noch nie gelaufen ist, könnte auch die Idee ausprobieren, sich Laufschuhe von Freunden auszuborgen, um ein Gefühl für die Schuhe zu bekommen. Ansonsten wird es schwieriger bei der Auswahl, aber hier gibt es auch den Tipp, dass man Fachmagazine durchstöbert, die praktisch jedes Jahr die neuesten Modelle gegenüberstellen. Hier ist die Stabilität, die Dämpfung und auch der Lauftyp angeführt, also ob man sportlicher unterwegs sein will oder ob man einfach ein paar Kilometer joggen möchte, um das Gewicht zu halten oder zu reduzieren und um den Alltag ein wenig aus dem Kopf zu bekommen. Wer sehr sportlich sein will, braucht vor allem leichte Laufschuhe, Hobbyläuferinnen und Hobbyläufer werden mit dem Gewicht der Schuhe kaum ein Problem haben.

Der Schuh muss mir passen

Man sollte auf keinen Fall nach einer bestimmten Marke gehen oder nur drei Schritte im Geschäft machen, um die Passform zu hinterfragen. Die Laufschuhe sind je nach Modell und Marke bis zu EUR 120,-- teuer, günstigere gibt es um EUR 60,-- bis 70,--, aber das ist auch viel Geld. Ein Beratungsgespräch im Fachsportgeschäft kann schon einmal hilfreich sein, wobei man aufpassen muss. Wenn der Verkäufer nur ein Paar empfiehlt oder nur eine Marke, ist das suboptimal. Hilfreich ist, wenn man ein Laufband ausprobieren kann, um die Passform der Schuhe zu hinterfragen.

Ob der Schuh bunt, von einem Laufstar ist oder gerade im Angebot - das sind Argumente, die keine Rolle spielen dürfen. Denn wenn der Schuh nicht passt, wird das Laufen auch nicht die Freude machen können, die möglich wäre.

Einkaufen am Abend

Ein wichtiger Tipp abseits von der Passform ist die Tatsache, dass sich die Füße im Laufe eines Tages ausdehnen und daher ist das Kaufen der Laufschuhe am Abend ein wichtiger Hinweis. Dann bekommt man nicht Probleme, weil beim Laufen der Schuh zu eng ist. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Füße beim Laufen selbst sich nochmals ausdehnen, weshalb man bei etlichen Laufschuhen generell um eine Schuhgröße größer kaufen sollte, damit man die passenden Laufschuhe sein eigen nennt. Solche Hinweise findet man auch in vielen Online-Shops von Läuferinnen und Läufern, die gestaunt haben, wie knapp manche Laufschuhe geschnitten waren. Der Einkauf direkt im Sportfachgeschäft verhindert Enttäuschungen dieser Art, aber auch online kann man erfolgreich sein - wobei man die Hinweise bei der Schuhgröße ernst nehmen sollte.

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