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Gesnookert und seine Bedeutung im Snookerspiel

Den Mitspieler ins Schwitzen bringen

Snooker ist eine Art des Billards und eine der bekanntesten Arten, weil es auch gerne im Fernsehen übertragen wird, zum Teil auch live - speziell die großen Turniere. Namensgebend dafür ist ein Spielzug, der zu einem der wesentlichen Begriffe führt, nämlich das Snookern des Spielballes, was zum Begriff gesnookert führt.

Wann ist man gesnookert?

Mit gesnookert wird der wesentliche taktische Spielzug umschrieben, bei dem man für den Mitspieler die Spielsituation so gestaltet, dass er nicht direkt einen notwendigen Ball treffen kann. Wenn es zum Beispiel nur noch eine rote Kugel gibt, ist klar, dass nach dem Spielerwechsel der neue Spieler diese spielen muss. Das ist soweit nicht schwierig, es sei denn, vor der roten Kugel ist eine Kugel mit anderer Farbe. Denn diese darf nicht gespielt werden. Es muss also ein Weg über die Bande oder durch einen geschnittenen Ball erfolgen, um die rote Kugel zu treffen. Ob man sie dann auch einlochen (oder einpotten) kann, ist eine andere Fragestellung. Wesentlich ist, dass man sie trifft.

Die Idee hinter der Taktik ist jene, dass der aktive Spieler diese Kugel nicht trifft und damit ein Foul produziert, was ihm vier Strafpunkte einbringt. Deshalb ist jemand mit 50 Punkte Vorsprung bei noch 46 Punkten, die man abräumen könnte, noch nicht am Ziel. Weil wenn es dem Mitspieler gelingt, einen Snooker aufzubauen, kann man den Frame immer noch verlieren.

Besonders gemein ist die Tatsache insofern, als man nach einem Fehlversuch nochmals in das Vergnügen kommt, den roten Ball (um beim Beispiel zu bleiben) treffen zu müssen. Es kann also 2x4 Punkte auch geben, wenn es blöd läuft.

Snooker (gesnookert) und Verteidigung

Ein Grundproblem für die beiden Spieler ist, dass vor allem am Beginn eines neuen Frames eine günstige Situation schon ausreichen kann, dass der Mitspieler den Tisch abräumt und sich in einem Zug den Frame holt. Das gilt für die Profiturniere ganz besonders. Daher ist es keine gute Idee, dem Mitspieler das Feld zu überlassen, wenn man merkt, dass man keine Kugel regelkonform versenken kann. Viel lieber spielt man auf Verteidigung.

Das sieht so aus, dass man den Spielball möglichst weit von den Kugeln entfernt zum Halten bringt, also den ganzen Tisch mit seiner Länge ausnutzt. Vor allem bei den ersten Spielzügen ist das oft zu beobachten. Haben sich die roten Kugeln schon am Tisch verteilt, kann man auch versuchen in Kombination mit den andersfarbigen Kugeln einen Snooker aufzubauen. Zwar gibt es noch viele Kugeln zum Abräumen, aber der Mitspieler muss über die Bande gehen, um überhaupt ins Spiel zu kommen, ohne ein Foul zu produzieren. So ist man zwar defensiv unterwegs, bringt den Mitspieler aber doch unter Druck.

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Der Billardsport auf Basis des Snooker ist durch viele Liveübertragungen weltweit ein Begriff und so wissen auch viele, dass für das Snooker ein sehr langer Snookertisch benötigt wird, die größte Spielfläche im Billardsport. Der Schiedsrichter überwacht die regelkonforme Durchführung des Spiels, bei dem es um Game oder Frame oder Match gehen kann. Viele Begriffe sind auch durch die Fernsehübertragungen entstanden, das betrifft die Kugeln genauso wie den Spielablauf selbst.

Gesnookert ist man im Spiel dann, wenn man nicht direkt weiterspielen kann und einen schwierigen Stoß wagen muss. Der Snooker als taktische Variante wurde so auch zum Namensgeber und wenn man die notwendige Kugel nicht tritt, kann es eine Straße geben. Das führt zum Foul und zur Strafe im Snookerspiel. Es gibt aber noch weitere Begriffe wie etwa den Spielball und Objektball sowie den Striker oder Non-Striker.

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Snooker gesnookertArtikel-Thema:
Gesnookert und seine Bedeutung im Snookerspiel
Beschreibung: Gesnookert ist der Begriff im 🎱 Snookerspiel, der namensgebend wurde und ein wesentlicher ✅ taktischer Spielzug ist, um den Mitspieler in Schwierigkeiten zu bringen.

letztes Datum:
02. 08. 2021

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