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Olympiasieger Ski Alpin

Alpine Skirennen bei den Spielen

Der alpine Skirennsport ist auch ein wesentlicher Teil der olympischen Winterspiele, aber auch der vielleicht problematischste überhaupt. So wichtig etwa in Österreich die Rennen sind, weil hier viele Medaillen gewonnen werden können, so hoch sind auch die Anforderungen. Für den meisten Eissport braucht man nur eine Halle (Eishockey, Eisschnelllauf) oder eine Bahn (Skeleton, Bob, Rodeln), für den Langlauf eine Loipe (auch: Nordische Kombination, Biathlon), aber für den alpinen Skisport braucht es ein nötiges Gefälle und für die Abfahrt eine Piste, die lang genug ist. Das ist auch beim Snowboardsport nicht nötig.

Olympische Spiele Ski Alpin: Inhalt

Ski Alpin bei den olympischen Winterspielen

Olympiasieger Ski AlpinEin Herzstück der olympischen Winterspiele sind die Bewerbe im Alpinen Skilauf, aber viele wissen gar nicht, dass zum Beispiel der Abfahrtslauf erst nach dem Zweiten Weltkrieg in das olympische Programm aufgenommen wurde und zwar nicht für die Damen, sondern auch die Herren begannen erst 1948 mit dem Kampf um olympische Medaillen.

Das Programm im Ski Alpin hat sich analog zum Weltcup stark verändert und es gibt zum Beispiel den Super-G, der am Beginn der alpinen Bewerbe bei den Spielen noch kein Thema war und erst viel später aufgenommen wurde. Die starken Veränderungen im Slalom oder auch die dynamischen Rennen im Riesentorlauf sind natürlich auch bei den olympischen Rennen wichtige Themen.

Besonders der Abfahrtslauf wird aber als eines der wichtigsten Rennen der gesamten olympischen Winterspiele angesehen, was gegenüber anderen Disziplinen und Sportarten ein wenig unfair wirkt, aber medial begründet ist. Besonders in Österreich und in der Schweiz ist der Kampf um die Goldmedaille und da speziell bei den Herren eine Frage der Ehre und dementsprechend bedeutsam ist das Rennen entsprechend viele mediale Kommentare und Berichte gibt es.

Das Programm im Ski Alpin bei den olympischen Winterspielen ändert sich immer wieder, so hat es die Kombination schon sehr früh gegeben, aber wurde dann 40 Jahre ausgesetzt und erst 1988 wieder in das Programm aufgenommen. Dazugekommen ist auch der Teambewerb, der anfangs im Weltcup umstritten war, aber zu einer sehr spannenden Veranstaltung wurde.

Ski Alpin Abfahrt Frauen

Obwohl die Abfahrt des alpinen Skilaufs von der ersten Alpinen Skiweltmeisterschaft 1931 an im Programm stand, war sie nicht gleich bei den Olympischen Winterspielen eingebaut worden. Viele wissen nicht, dass sie erst nach dem Zweiten Weltkrieg in das olympische Programm aufgenommen wurde.

Die Premiere gab es 1948 in St. Moritz und seither gilt die Abfahrt als die Königsdisziplin im alpinen Skisport bei Olympischen Winterspielen. Katja Seizinger gelangt dabei etwas, was sonst niemanden - auch nicht bei den Herren - gelungen war: sie verteidigte ihren Olympiasieg von 1994 und wurde zweifache Abfahrts-Olympiasiegerin. Das gelang nicht einmal Lindsey Vonn, die serienweise den Abfahrtsweltcup dominiert hatte.

Olympiasieger Ski Alpin Abfahrt Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Sofia Goggia (ITA) Ragnhild Mowinckel (NOR) Lindsey Vonn (USA)
2014 Tina Maze (SLO)
Dominique Gisin (SUI)
  Lara Gut (SUI)
2010 Lindsey Vonn (USA) Julia Mancuso (USA) Elisabeth Görgl (AUT)
2006 Michaela Dorfmeister (AUT) Martina Schild (SUI) Anja Pärson (SWE)
2002 Caroline Montillet (FRA) Isolde Kostner (ITA) Renate Götschl (AUT)
1998 Katja Seizinger (GER) Pernilla Wiberg (SWE) Florence Masnada (FRA)
1994 Katja Seizinger (GER) Picabo Street (USA) Isolde Kostner (ITA)
1992 Kerrin Lee-Gartner (CAN) Hillary Lindh (USA) Veronika Wallinger (AUT)
1988 Marina Kiehl (BRD) Brigitte Oertli (SUI) Karen Percy (CAN)
1984 Michaela Figini (SUI) Maria Walliser (SUI) Olga Charvatova (TCH)
1980 Annemarie Moser-Pröll (AUT) Hanni Wenzel (LIE) Marie-Therese Nadig (SUI)
1976 Rosi Mittermeier (BRD) Brigitte Totschnig (AUT) Cindy Nelson (USA)
1972 Marie-Therese Nadig (SUI) Annemarie Moser-Pröll (AUT) Susan Corrock (USA)
1968 Olga Pall (AUT) Isabelle Mir (FRA) Christl Haas (AUT)
1964 Christl Haas (AUT) Edith Zimmermann (AUT) Traudl Hecher (AUT)
1960 Heidi Biebl (BRD) Penny Pitou (USA) Traudl Hecher (AUT)
1956 Madeleine Berthod (SUI) Frieda Dänzer (SUI) Lucille Wheeler (CAN)
1952 Trude Jochum-Beiser (AUT) Annemarie Buchner (GER) Giuliana Minuzzo (ITA)
1948 Hedy Schlunegger (SUI) Trude Jochum-Beiser (AUT) Resi Hammerer (AUT)

 

Ski Alpin Super-G Frauen

Der Super-G ist die jüngste Disziplin im Alpinen Skisport. Natürlich könnte man die Superkombination auch erwähnen, aber diese stellt eine Veränderung der bestehenden Kombination dar. Der Super-G wurde erstmals bei Olympischen Spielen im Jahr 1988 im kanadischen Calgary ausgetragen.

Bei den Damen konnte bisher keine zwei Siege davontragen. Das zeigt auch die Dichte beim Super-G, obwohl der Favoritenkreis meist recht klein ist, gibt es immer wieder Überraschungen bzw. verhindert der Konkurrenzkampf Seriensiege bei Großereignissen. Das Wetter ist samt Schneebedingungen auch immer wieder ein Faktor.

Olympiasieger Ski Alpin Super-G Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Ester Ledecka (CZE) Anna Veith (AUT) Tina Weirather (LIE)
2014 Anna Fenninger (AUT) Maria Höfl-Riesch (GER) Nicole Hosp (AUT)
2010 Andrea Fischbacher (AUT) Tina Maze (SLO) Lindsey Vonn (USA)
2006 Michaela Dorfmeister (AUT) Janica Kostelic (CRO) Alexandra Meissnitzer (AUT)
2002 Daniela Ceccarelli (ITA) Janica Kostelic (CRO) Karen Putzer (ITA)
1998 Picabo Street (USA) Michaela Dorfmeister (AUT) Alexandra Meissnitzer (AUT)
1994 Diann Roffe (USA) Svetlana Gladyschewa (RUS) Isolde Kostner (ITA)
1992 Deborah Compagnoni (ITA) Carole Merle (FRA) Katja Seizinger (GER)
1988 Sigrid Wolf (AUT) Michaela Figini (SUI) Karen Percy (CAN)

 

Ski Alpin Riesenslalom Frauen

Der Riesenslalom, in Österreich Riesentorlauf bezeichnet, war nicht von Anfang an Teil des alpinen Programms. Er wurde als Diszplin bei den Alpinen Weltmeisterschaften 1950 eingeführt und zwei Jahre später feierte die technische Disziplin des Skilaufs bei den Olympischen Winterspielen in Helsinki seine Premiere.

Die Siegerliste bei den Damen zeigt, dass es wenige Überraschungen gibt. Die Favoritinnen teilen sich die Medaillen untereinander auf, wobei es bisher nur Deborah Compagnoni gelang, zweimal zu gewinnen.

Olympiasieger Ski Alpin Riesenslalom Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Mikaela Shiffrin (USA) Ragnhild Mowinckel (NOR) Federica Brignone (ITA)
2014 Tina Maze (SLO) Anna Fenninger (AUT) Viktoria Rebensburg (GER)
2010 Viktoria Rebensburg (GER) Tina Maze (SLO) Elisabeth Görgl (AUT)
2006 Julia Mancuso (USA) Tanja Poutiainen (FIN) Anna Ottoson (SWE)
2002 Janica Kostelic (CRO) Anja Pärson (SWE) Sonja Nef (SUI)
1998 Deborah Compagnoni (ITA) Alexandra Meissnitzer (AUT) Katja Seizinger (GER)
1994 Deborah Compagnoni (ITA) Martina Ertl (GER) Vreni Schneider (SUI)
1992 Pernilla Wiberg (SWE) Anita Wachter (AUT)
Diann Roff (USA)
 
1988 Vreni Schneider (SUI) Christa Kinshofer (GER) Maria Walliser (SUI)
1984 Debbie Armstrong (USA) Christin Cooper (USA) Perrine Pelen (FRA)
1980 Hanni Wenzel (LIE) Irene Epple (BRD) Perrine Pelen (FRA)
1976 Kathy Kreiner (CAN) Rosi Mittermeier (BRD) Daniele Debernard (FRA)
1972 Marie-Therese Nadig (SUI) Annemarie Moser-Pröll (AUT) Wiltrud Drexel (AUT)
1968 Nancy Greene (CAN) Annie Famose (FRA) Fernande Bochatay (SUI)
1964 Marielle Goitschel (FRA) Christine Goitschel (FRA)
Jean Saubert (USA)
 
1960 Yvonne Rüegg (SUI) Penny Pitou (USA) Giuliana Minuzzo (ITA)
1956 Ossi Reichert (BRD) Josefa Frandl (AUT) Dorothea Hochleitner (AUT)
1952 Andrea Mead-Lawrence (USA) Dagmar Rom (AUT) Annemarie Buchner (GER)

 

Ski Alpin Slalom Frauen

Ist es schon schwierig, mehrfach den Riesentorlauf für sich zu entscheiden, so ist dies im Slalom noch schwieriger, denn die Dichte und die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls oder Fehlers ist größer. Der Slalom wurde bei den Olympischen Winterspielen 1948 eingeführt - also zeitgleich mit dem Abfahrtslauf.

Dennoch gelang Vreni Schneider aus der Schweiz das Kunststück, zweimal Olympisches Gold zu gewinnen. Eine Leistung, die bisher kein Athlet bei den Herren zustande brachte.

Olympiasieger Ski Alpin Slalom Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Frida Hansdotter (SWE) Wendy Holdener (SUI) Katharina Gallhuber (AUT)
2014 Mikaela Shiffrin (USA) Marlies Schild (AUT) Kathrin Zettel (AUT)
2010 Maria Riesch (GER) Marlies Schild (AUT) Sarka Zahrobska (CZE)
2006 Anja Pärson (SWE) Nicole Hosp (AUT) Marlies Schild (AUT)
2002 Janica Kostelic (CRO) Laure Pequegnot (FRA) Anja Pärson (SWE)
1998 Hilde Gerg (GER) Deborah Compagnoni (ITA) Zali Stegall (AUS)
1994 Vreni Schneider (SUI) Elfi Eder (AUT) Katja Koren (SLO)
1992 Petra Kronberger (AUT) Annelise Coberger (NZL) Blanca Fernandez-Ochoa (ESP)
1988 Vreni Schneider (SUI) Matja Svet (JUG) Christa Kinshofer (BRD)
1984 Paoletta Magoni (ITA) Perrine Pelen (FRA) Ursula Konzett (LIE)
1980 Hanni Wenzel (LIE) Christa Kinshofer (BRD) Erika Hess (SUI)
1976 Rosi Mittermeier (BRD) Claudia Giordani (ITA) Hanni Wenzel (LIE)
1972 Barbara Ann Cochran (USA) Daniele Debernard (FRA) Florence Steurer (FRA)
1968 Marielle Goitschel (FRA) Nancy Greene (CAN) Annie Famose (FRA)
1964 Christine Goitschel (FRA) Marielle Goitschel (FRA) Jean Saubert (USA)
1960 Anne Heggtveit (CAN) Betsy Snite (USA) Barbara Henneberger (BRD)
1956 Renée Colliard (SUI) Regina Schöpf (AUT) Jevgenija Sidorova (URS)
1952 Andrea Mead-Lawrence (USA) Ossi Reichert (GER) Annemarie Buchner (AUT)
1948 Gretchen Fraser (USA) Antoinette Meyer (SUI) Erika Mahringer (AUT)

 

Ski Alpin Superkombination Frauen

Für viele mag es erstaunlich sein, dass die Kombination der erste Bewerb der Alpinen war, der bei Olympischen Winterspielen im Programm stand, doch so war es. 1936 gab es die Premiere und erst 1948 kamen Abfahrt und Slalom dazu. Der Riesentorlauf folgte 1952. Als dieser hinzugefügt wurde, war die Geschichte der Kombination bei Olympischen Winterspielen aber auch schon fertigerzählt, denn 1948 gab es den letzten Bewerb.

Erst 1988 anläßlich der Olympischen Winterspiele von Calgary in Kanada wurde die Kombination neu entdeckt. Seither ist sie wieder fix im Programm, wobei sie auch 2006 noch als normale Kombination gefahren wurde, also ein Abfahrtslauf und zwei Slalomdurchgänge. Deshalb hatten Abfahrtsspezialistinnen null Chance auf eine Medaille.

Seither wird die Kombination aber als Superkombination ausgetragen. Das heißt, dass es einen verkürzten Abfahrtslauf und einen Slalomdurchgang gibt. Die Slalomläuferinnen sind noch immer im Vorteil, aber der Vorteil hat sich abgeschwächt.

Olympiasieger Ski Alpin Superkombination Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Michelle Gisin (SUI) Mikaela Shiffrin (USA) Wendy Holdener (SUI)
2014 Maria Höfl-Riesch (GER) Nicole Hosp (AUT) Julia Mancuso (USA)
2010 Maria Riesch (GER) Julia Mancuso (USA) Anja Pärson (SWE)
2006 Janica Kostelic (CRO) Marlies Schild (AUT) Anja Pärson (SWE)
2002 Janica Kostelic (CRO) Renate Götschl (AUT) Martina Ertl (GER)
1998 Katja Seizinger (GER) Martina Ertl (GER) Hilde Gerg (GER)
1994 Pernilla Wiberg (SWE) Vreni Schneider (SUI) Alenka Dovzan (SLO)
1992 Petra Kronberger (AUT) Anita Wachter (AUT) Florence Masnada (FRA)
1988 Anita Wachter (AUT) Brigitte Oertli (SUI) Maria Walliser (SUI)
1948 Trude Jochum-Beiser (AUT) Gretchen Fraser (USA) Erika Mahringer (AUT)
1936 Christl Cranz (GER) Käthe Grasegger (GER) Laila Schou Nilsen (NOR)

 

Ski Alpin Abfahrt Männer

Obwohl die Abfahrt des alpinen Skilaufs von der ersten Alpinen Skiweltmeisterschaft 1931 an im Programm stand, war sie nicht gleich bei den Olympischen Winterspielen eingebaut worden. Viele wissen nicht, dass sie erst nach dem Zweiten Weltkrieg in das olympische Programm aufgenommen wurde.

Die Premiere gab es 1948 in St. Moritz und seither gilt die Abfahrt als die Königsdisziplin im alpinen Skisport bei Olympischen Winterspielen. Highlight war sicher die Abfahrt 1976 in Innsbruck, weil a) die Strecke besonders schwer war, b) durch das Wetter die Strecke zusätzlich sehr vereist war und c) mit 60.000 Zuschauern ein Rekordwert erzielt wurde. Alle erwarteten den Sieg von Franz Klammer, der trotz Fehler tatsächlich gewinnen konnte und durch den Olympiasieg zum nationalen "Kaiser" wurde - das alleine zeigt schon die Bedeutung dieses Rennens bei den Winterspielen. Allerdings betrifft das vor allem Österreich, wo der alpine Skilauf die Bedeutung hat wie das Eisschnelllaufen in den Niederlanden.

Die Abfahrt ist interessanterweise jenes Rennen, wo gerade bei den Männern etliche Überraschungen möglich sind wie etwa Tommy Moe als Olympiasieger 1994, der davor und danach kein Weltcuprennen gewinnen konnte.

Olympiasieger Ski Alpin Abfahrt Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Aksel Lund Svindal (NOR) Kjetil Jansrud (NOR) Beat Feuz (SUI)
2014 Matthias Mayer (AUT) Christof Innerhofer (ITA) Kjetil Jansrud (NOR)
2010 Didier Defago (SUI) Aksel Lund Svindal (NOR) Bode Miller (USA)
2006 Antoine Deneriaz (FRA) Michael Walchhofer (AUT) Bruno Kernen (SUI)
2002 Fritz Strobl (AUT) Lasse Kjus (NOR) Stephan Eberharter (AUT)
1998 Jean-Luc Cretier (FRA) Lasse Kjus (NOR) Hannes Trinkl (AUT)
1994 Tommy Moe (USA) Kjetil-André Aamodt (NOR) Ed Podivinsky (CAN)
1992 Patrick Ortlieb (AUT) Franck Piccard (FRA) Günther Mader (AUT)
1988 Pirmin Zurbriggen (SUI) Peter Müller (SUI) Franck Piccard (FRA)
1984 Bill Johnson (USA) Peter Müller (SUI) Anton Steiner (AUT)
1980 Leonhard Stock (AUT) Peter Wirnsberger (AUT) Steve Podborski (CAN)
1976 Franz Klammer (AUT) Bernhard Russi (SUI) Herbert Plank (ITA)
1972 Bernhard Russi (SUI) Roland Collombin (SUI) Heinrich Messner (AUT)
1968 Jean-Claude Killy (FRA) Guy Perrilat (FRA) Jean-Daniel Dätwyler (SUI)
1964 Egon Zimmermann (AUT) Leo Lacroix (FRA) Wolfgang Bartels (BRD)
1960 Jean Vuarnet (FRA) Hans-Peter Lanig (BRD) Guy Perrilat (FRA)
1956 Toni Sailer (AUT) Raymond Fellay (SUI) Andreas Molterer (AUT)
1952 Zeno Colo (ITA) Othmar Schneider (AUT) Christian Pravda (AUT)
1948 Henri Oreiler (FRA) Franz Gabl (AUT) Karl Molitor (SUI)
Rolf Olinger (SUI)

 

Ski Alpin Super-G Männer

Der Super-G ist die jüngste Disziplin im Alpinen Skisport trotz der Superkombination, denn diese stellt eine Veränderung der bestehenden Kombination dar. Der Super-G wurde erstmals bei Olympischen Spielen im Jahr 1988 im kanadischen Calgary ausgetragen.

Experte für diesen Bewerb war Kjetil-André Aamodt, der gleich dreimal Gold einfahren konnte. Eine Leistung, die sich wohl so schnell nicht wiederholen lässt. Die Norweger sind generell die Experten für die Goldmedaille und holten vier Olympiasiege in Folge.

Olympiasieger Ski Alpin Super-G Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Matthias Mayer (AUT) Beat Feuz (SUI) Kjetil Jansrud (NOR)
2014 Kjetil Jansrud (NOR) Andrew Weibrecht (USA) Bode Miller (USA)
Jan Hudec (CAN)
2010 Aksel Svindal (NOR) Bode Miller (USA) Andrew Weibrecht (USA)
2006 Kjetil-André Aamodt (NOR) Hermann Maier (AUT) Ambrosi Hoffmann (SUI)
2002 Kjetil-André Aamodt (NOR) Stephan Eberharter (AUT) Andreas Schifferer (AUT)
1998 Hermann Maier (AUT) Didier Cuche (SUI)
Hans Knauß (AUT)
 
1994 Markus Wasmeier (GER) Tommy Moe (USA) Kjetil-André Aamodt (NOR)
1992 Kjetil-André Aamodt (NOR) Marc Giradelli (LUX) Jan Einar Thorsen (NOR)
1988 Franck Piccard (FRA) Helmut Mayer (AUT) Lars-Börje Eriksson (SWE)

 

Ski Alpin Riesenslalom Männer

Der Riesenslalom, in Österreich Riesentorlauf bezeichnet, war nicht sofort Teil des alpinen Programms. Er wurde als Diszplin bei den Alpinen Weltmeisterschaften 1950 eingeführt und zwei Jahre später feierte die technische Disziplin des Skilaufs bei den Olympischen Winterspielen in Helsinki seine Premiere.

Weiterhin gilt, wie auch im Weltcup, dass es viele Sieganwärter gibt. Das zeigt sich auch in der Siegerliste, denn erst einer - Alberto Tombo - konnte zwei Olympiasiege im Riesentorlauf feiern. Nicht einmal Hirscher oder Ligety schafften dies.

Olympiasieger Ski Alpin Riesenslalom Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Marcel Hirscher (AUT) Henrik Kristoffersen (NOR) Alexis Pinturault (FRA)
2014 Ted Ligety (USA) Steve Missillier (FRA) Alexis Pinturault (FRA)
2010 Carlo Janka (SUI) Kjetil Jansrud (NOR) Aksel Svindal (NOR)
2006 Benjamin Raich (AUT) Joel Chenal (FRA) Hermann Maier (AUT)
2002 Stephan Eberharter (AUT) Bode Miller (USA) Lasse Kjus (NOR)
1998 Hermann Maier (AUT) Stephan Eberharter (AUT) Michael von Grüningen (SUI)
1994 Markus Wasmeier (GER) Urs Kälin (SUI) Christian Mayer (AUT)
1992 Alberto Tomba (ITA) Marc Giradelli (LUX) Kjetil-André Aamodt (NOR)
1988 Alberto Tomba (ITA) Hubert Strolz (AUT) Pirmin Zurbriggen (SUI)
1984 Max Julen (SUI) Jure Franko (JUG) Andreas Wenzel (LIE)
1980 Ingemar Stenmark (SWE) Andreas Wenzel (LIE) Hans Enn (AUT)
1976 Heini Hemmi (SUI) Ernst Good (SUI) Ingemar Stenmark (SWE)
1972 Gustav Thöni (ITA) Edmund Bruggmann (SUI) Werner Mattle (SUI)
1968 Jean-Claude Killy (FRA) Willy Favre (SUI) Heinrich Messner (AUT)
1964 Francois Bonlieu (FRA) Karl Schranz (AUT) Josef Stiegler (AUT)
1960 Roger Staub (SUI) Josef Stiegler (AUT) Ernst Hinterseer (AUT)
1956 Toni Sailer (AUT) Andreas Molterer (AUT) Walter Schuster (AUT)
1952 Stein Eriksen (NOR) Christian Pravda (AUT) Toni Spiss (AUT)

 

Ski Alpin Slalom Männer

Ist es schon schwierig, mehrfach den Riesentorlauf für sich zu entscheiden, so ist dies im Slalom noch schwieriger, denn die Dichte und die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls oder Fehlers ist größer. Der Slalom wurde bei den Olympischen Winterspielen 1948 eingeführt - also zeitgleich mit dem Abfahrtslauf.

Seither gab es keinen Rennläufer, der zweimal die Goldmedaille holen konnte, wenngleich Alberto Tomba knapp dran war. Er wurde einmal Slalom-Olympiasieger und holte zweimal die Silbermedaille. Auch Marcel Hirscher gelang bisher kein Olympiasieg im Slalom. Das erstaunt, denn im Weltcup gewann er die Wertungen in Serie.

Olympiasieger Ski Alpin Slalom Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Andre Myhrer (SWE) Ramon Zenhäusern (SUI) Michael Matt (AUT)
2014 Mario Matt (AUT) Marcel Hirscher (AUT) Henrik Kristoffersen (NOR)
2010 Giuliano Razzoli (ITA) Ivica Kostelic (CRO) Andre Myhrer (SWE)
2006 Benjamin Raich (AUT) Reinfried Herbst (AUT) Rainer Schönfelder (AUT)
2002 Jean-Pierre Vidal (FRA) Sébastien Amiez (FRA) Benjamin Raich (AUT)
1998 Hans Petter Buraas (NOR) Ole Kristian Furuseth (NOR) Thomas Sykora (AUT)
1994 Thomas Stangassinger (AUT) Alberto Tomba (ITA) Jure Kosir (SLO)
1992 Finn Christian Jagge (NOR) Alberto Tomba (ITA) Michael Tritscher (AUT)
1988 Alberto Tomba (ITA) Frank Wörndl (BRD) Paul Frommelt (LIE)
1984 Phil Mahre (USA) Steve Mahre (USA) Didier Bouvet (FRA)
1980 Ingemar Stenmark (SWE) Phil Mahre (USA) Jacques Lüthy (SUI)
1976 Piere Gros (ITA) Gustav Thöni (ITA) Willi Frommelt (LIE)
1972 Francisco Fernandez Ochoa (ESP) Gustav Thöni (ITA) Roland Thöni (ITA)
1968 Jean-Claude Killy (FRA) Herbert Huber (AUT) Alfred Matt (AUT)
1964 Josef Stiegler (AUT) Bill Kidd (USA) Jim Heuga (USA)
1960 Ernst Hinterseer (AUT) Matthias Leitner (AUT) Charles Bozon (FRA)
1956 Toni Sailer (AUT) Chiharu Igaya (JPN) Stig Sollander (SWE)
1952 Othmar Schneider (AUT) Stein Eriksen (NOR) Guttorm Berge (NOR)
1948 Edy Reinalter (SUI) James Couttet (FRA) Henri Oreiller (FRA)

 

Ski Alpin Superkombination Männer

Für viele mag es erstaunlich sein, dass die Kombination der erste Bewerb der Alpinen war, der bei Olympischen Winterspielen im Programm stand, doch so war es. 1936 gab es die Premiere und erst 1948 kamen Abfahrt und Slalom dazu. Der Riesentorlauf folgte 1952. Als dieser hinzugefügt wurde, war die Geschichte der Kombination bei Olympischen Winterspielen aber auch schon fertigerzählt, denn 1948 gab es den letzten Bewerb.

Erst 1988 anläßlich der Olympischen Winterspiele von Calgary in Kanada wurde die Kombination neu entdeckt. Seither ist sie wieder fix im Programm, wobei sie auch 2006 noch als normale Kombination gefahren wurde, also ein Abfahrtslauf und zwei Slalomdurchgänge. Damit waren die Abfahrer klar benachteiligt und deshalb ging man im Weltcup dazu über, die Superkombination mit einem verkürzten Abfahrtslauf und einem Slalomdurchgang durchzuführen und das wird nun auch bei den Winterspielen zu gehandhabt.

Der Vorteil für die Slalomfahrer ist geringer, aber immer noch da. Jedoch kann ein talentierter Abfahrer wie Christof Innerhofer aus Italien auch eine Bronzemedaille gewinnen, das war vorher nicht möglich.

Olympiasieger Ski Alpin Superkombination Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Marcel Hirscher (AUT) Alexis Pinturault (FRA) Victor Muffat-Jeandet (FRA)
2014 Sandro Viletta (SUI) Ivica Kostelic (CRO) Christof Innerhofer (ITA)
2010 Bode Miller (USA) Ivica Kostelic (CRO) Silvan Zurbriggen (SUI)
2006 Ted Ligety (USA) Ivica Kostelic (CRO) Rainer Schönfelder (AUT)
2002 Kjetil-André Aamodt (NOR) Bode Miller (USA) Benjamin Raich (AUT)
1998 Mario Reiter (AUT) Lasse Kjus (NOR) Christian Mayer (AUT)
1994 Lasse Kjus (NOR) Kjetil-André Aamodt (NOR) Harald Strand Nilsen (NOR)
1992 Josef Polig (ITA) Gianfranco Martin (ITA) Steve Locher (SUI)
1988 Hubert Strolz (AUT) Bernhard Gstrein (AUT) Paul Accola (SUI)
1948 Henri Oreiller (FRA) Karl Molitor (SUI) James Couttet (FRA)
1936 Franz Pfnür (GER) Gustav Lantschner (GER) Emile Allais (FRA)

 

Ski Alpin Mixed Team Bewerb

Im Rahmen des alpinen Ski-Weltcups gab es schon einige Jahre den City Event mit Parallelrennen, für die es auch Weltcuppunkte gibt und zusätzlich wurde der Teambewerb eingeführt, der auch schon bei einigen Weltmeisterschaften im Programm zu finden war. Dabei bilden drei Damen und drei Herren eine Mannschaft und pro Durchgang wird gegen eine andere Mannschaft in vier Durchläufen der Sieger ermittelt, der in die nächste Runde aufsteigt.

Der Bewerb war lange umstritten, wurde aber zu einer wichtigen Säule des alpinen Skisports und bietet weit mehr Überraschungen als man angenommen hatte. Denn auch kleine Nationen können ein paar gute Damen und Herren aufstellen und sind nicht so unterlegen wie bei den üblichen Rennen, bei denen die starken Nationen viel mehr Leute aufstellen können und dürfen.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis dieser Bewerb auch olympisch werden sollte und mit den olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea wurde das Ziel erreicht und die Alpinen haben einen Bewerb mehr als bisher, um Medaillen zu erreichen.

Olympiasieger Ski Alpin Mixed Team Bewerb

JahrGoldSilberBronze
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