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Olympiasieger Langlauf

Vom Sprint bis zu den sehr langen Strecken

Der Langlauf oder auch das Langlaufen hat eine sehr lange Tradition in der Menschheitsgeschichte, denn im Norden ist man schon frühzeitig auf Langlaufskier unterwegs gewesen, um von A nach B zu gelangen oder auch um auf die Jagd zu gehen. Heute nutzt man die Ski für professionellen Sport, wobei das Langlaufen Ausgangspunkt für viele andere Sportarten ist wie der Nordischen Kombination oder dem Biathlon, bei denen man das Langlaufen als Teil der Übung braucht. Natürlich war auch der Beginn der olympischen Winterspiele eng mit dem Langlauf verbunden.

Olympische Spiele Langlauf: Inhalt

Langlauf bei den olympischen Winterspielen

Olympiasieger LanglaufDie meisten Bewerbe im nordischen Skisport im Rahmen der olympischen Winterspiele gibt es im Langlaufen, das von Beginn an, also von der Premiere 1924 an, im Programm enthalten war. Allerdings kamen neue Bewerbe dazu und die großen Veränderungen im Langlaufsport mussten ebenfalls berücksichtigt werden.

Dazu kam, dass die ersten Langlaufrennen ausschließlich den Herren vorbehalten waren. Die Damen feierten erst 1952, also nach dem Zweiten Weltkrieg, ihre Premiere bei den olympischen Winterspielen mit einem ersten Einzelrennen. Zug um Zug wurde das Programm dann erweitert, sodass nun die gleiche Anzahl an Rennen stattfinden - bei Damen wie bei Herren.

Zu überlegen war im Langlaufsport, was mit dem Skatingstil zu tun ist und man kam auf eine sehr schöne Lösung, indem die beiden Laufstile vom klassischen Stil und vom Skatingstil (auch freie Technik genannt) abwechselnd stattfinden - und zwar im Wechsel mit den letzten Weltmeisterschaften. So gibt es über die längste Distanz mal den klassischen Stil, mal die freie Technik und durch die Doppelverfolgung sind auch beide Laufstile berücksichtigt. Aus der Doppelverfolgung wurde im Weltcup der Skiathlon und so ist auch die Umbenennung im olympischen Programm erfolgt. Früher gab es ein einzelnes Rennen in der klassischen Technik und später die Verfolgung am Folgetag, das wurde durch den Skathlon als ein Rennen mit beiden Stilen an einem Tag viel besser gelöst.

Interessant ist auch der Massenstart, der gerade über die langen Strecken erfolgt und am Beginn sehr spektakulär ist, aber häufig zu einem taktischen Rennen verkommt, vor allem bei den Herren. Die Damen geben vom ersten Meter an üblicherweise Gas und das Feld zerlegt sich schon bald, bei den Herren ist oft ein großes Paket zusammen, bis nach 50 Kilometer im Sprint entschieden wird, wer die Medaillen gewinnen kann.

Langlauf 10 km Frauen

Während die Herren schon ab 1924 bei den Olympischen Winterspielen Langlaufbewerbe hatten, mussten die Frauen bis 1952 warten, ehe die 10 Kilometer in das Programm aufgenommen wurden. Es war dies der einzige Bewerb für Frauen, 1956 folgte die Staffel.

Über diese Distanz waren die russischen und vorher die sowjetischen Läuferinnen besonders stark und oft siegreich. So wie bei den Herren über 15 Kilometer gab es auch bei den Frauen über 10 Kilometer eine künstlerische Pause in dieser Disziplin. Von 1992 bis 1998 gab es keine Rennen, erst 2002 waren die 10 Kilometer wieder gefragt. Diese sind auch im Weltcup bei den Frauen üblich geworden, die ehemals gelaufenen 5 Kilometer gibt es schon lange nicht mehr, außer bei Etappenrennen als Sonderform.

Interessant ist, dass die Norwegerinnen seit Jahren im Weltcup fast alles beherrschen und auch bei den Weltmeisterschaften gibt es einen Medaillenregen, aber olympisch hat man über 10 Kilometer gar nicht so viele Siege gefeiert. Vor Ragnhild Haga 2018 war der eltzte 2002 erfolgt.

In der Siegerliste steht (F) für freie Technik = Skatingstil, (K) für klassische Technik

Olympiasieger Langlauf 10 km Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 (F) Ragnhild Haga (NOR) Charlotte Kalla (SWE) Marit Bjoergen (NOR)
Krista Pärmäkoski (FIN)
2014 (K) Justyna Kowalczyk (POL) Charlotte Kalla (SWE) Therese Johaug (NOR)
2010 (F) Charlotte Kalla (SWE) Kristina Smigun (EST) Marit Bjoergen (NOR)
2006 (K) Kristina Smigun (EST) Marit Bjoergen (NOR) Hilde G. Pedersen (NOR)
2002 (K) Bente Skari (NOR) Julia Tchepalova (RUS) Stefania Belmondo (ITA)
1988 (K) Vida Venciene (URS) Raissa Smetania (URS) Marjo Matikainen (FIN)
1984 Marja-Liisa Hämäläinen (FIN) Raissa Smetania (URS) Brit Pettersen (NOR)
1980 Barbara Petzold (DDR) Hilkka Riihivuori (FIN) Helena Takalo (FIN)
1976 Raissa Smetania (URS) Helena Takalo (FIN) Galina Kulakova (URS)
1972 Galina Kulakova (URS) Alewtina Oljunina (URS) Marjatta Kajosmaa (FIN)
1968 Toini Gustafsson (SWE) Berit Mordre (NOR) Inger Aufles (NOR)
1964 Klawdija Bojarskich (URS) Jewdokija Mekschilo (URS) Maria Gussakova (URS)
1960 Maria Gussakova (URS) Ljubow Kosyreva (URS) Radja Jeroschina (URS)
1956 Ljubow Kosyreva (URS) Radja Jeroschina (URS) Sonja Edström (SWE)
1952 Lydia Wideman (FIN) Mirja Hietamies (FIN) Siiri Rantanen (FIN)

 

Langlauf Skiathlon Frauen

Als junge Disziplin wurde der Langlaufsport ab den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville durch das Verfolgungsrennen neu vorgestellt. Dabei wurde zuerst in der klassischen Technik gelaufen und mit diesem Ergebnis ging es in die Verfolgung, die in der freien Technik - im Skatingstil - zu laufen war. Es waren dies zwei eigene Rennen, die zusammen ein Ergebnis brachten.

Mit den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin wurde das Verfolgungsrennen an den Weltcup angepasst und als Doppelverfolgung ausgetragen. Dabei laufen alle gleichzeitig vom Start weg und laufen 7,5 Kilometer in der klassischen Technik, um dann 7,5 Kilometer Skating folgen zu lassen. Es gibt keine zwei Rennen mehr, nach 15 Kilometer steht die Siegerin fest. Die Doppelverfolgung wurde wie im Weltcup als Skiathlon umbenannt, die Struktur blieb aber gleich.

Das Rennen ist ein Fall für die Skandinavierinnen, vor allem die Frauen aus Norwegen und Schweden sind sichere Medaillentipps.

Olympiasieger Langlauf Skiathlon Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Charlotte Kalla (SWE) Marit Bjoergen (NOR) Krista Parmakoski (FIN)
2014 Marit Bjoergen (NOR) Charlotte Kalla (SWE) Heidi Weng (NOR)
2010 Marit Bjoergen (NOR) Anna Haag (SWE) Justyna Kowalczyk (POL)
2006 Kristina Smigun (EST) Katerina Neumannova (CZE) Jevgenia Medwedeva (RUS)
2002 Beckie Scott (CAN) Katerina Neumannova (CZE) Viola Bauer (GER)
1998 Larissa Lasutina (RUS) Olga Danilova (RUS) Katerina Neumannova (CZE)
1994 Ljubow Jegorova (RUS) Manuela Di Centa (ITA) Stefania Belmondo (ITA)
1992 Ljubow Jegorova (EUN) Stefania Belmondo (ITA) Jelena Välbe (EUN)

 

Langlauf 30 km Frauen

Nachdem zweimal ein Bewerb über 20 Kilometer veranstaltet wurde, erfolgte 1992 die Premiere der 30 Kilometer im Langlauf für die Frauen. Es handelt sich dabei um die Marathondistanz für die Frauen, vergleichbar mit den 50 Kilometer bei den Herren. Abwechselnd wird seit 1992 in der freien Technik mit Skaten oder in der klassischen Technik mit paralleler Skiführung gelaufen, wobei die Abwechslung mit den Weltmeisterschaften erfolgt. Gab es bei den Weltmeisterschaften den Freistil, dann wird in der klassischen Technik bei den olympischen Winterspielen gelaufen und umgekehrt.

Außerdem werden die langen 30 Kilometer gemeinsam angegangen, also als Massenstartrennen. Allerdings ist das Renen ganz anders als bei den Männern, wo die Leistungsfähigkeit viel ähnlicher ist. Die besten Frauen enteilen oft schon in der ersten Schleife und das Feld fällt auseinander.

Gerade die Norwegerinnen wie Marit Bjoergen oder Therese Johaug haben bald das Feld hinter sich gelassen und so kommen auch Minutenabstände selbst bei Platz zehn zustande.

In der Siegerliste steht (F) für freie Technik = Skatingstil, (K) für klassische Technik

Olympiasieger Langlauf 30 km Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 (K) Marit Bjoergen (NOR) Krista Pärmäkoski (FIN) Stina Nilsson (SWE)
2014 (F) Marit Bjoergen (NOR) Therese Johaug (NOR) Kristin Stoermer Steira (NOR)
2010 (K) Justyna Kowalczyk (POL) Marit Bjoergen (NOR) Aino-Kaisa Saarinnen (FIN)
2006 (F) Katerina Neumannova (CZE) Julia Tchepalova (RUS) Justyna Kowalczyk (POL)
2002 (K) Gabriella Paruzzi (ITA) Stefania Belmondo (ITA) Bente Skari (NOR)
1998 (F) Julia Tchepalova (RUS) Stefania Belmondo (ITA) Larissa Lasutina (RUS)
1994 (K) Manuela Di Centa (ITA) Marit Wold (NOR) Marja-Liisa Kirvesniemi (FIN)
1992 (K) Stefania Belmondo (ITA) Ljubow Jegorova (EUN) Jelena Välbe (EUN)

 

Langlauf Staffel Frauen

Als zweiter Bewerb im Langlaufen für die Frauen wurde 1956 die Staffel eingeführt. 1952 gab es die Premiere für den ersten Einzelbewerb, die Staffel war die zweite Chance auf Medaillen, wurde aber von 1956 bis 1972 mit 3x5 Kilometer gelaufen. Seit 1976 ist die bekannte Form von 4x5 Kilometer eingeführt worden. Seit es den Skatingstil gibt, ist es außerdem fix vereinbart, dass die ersten beiden Läuferinnen jeder Staffel im klassischen Stil laufen, die beiden letzten Läuferinnen im Skatingstil, wodurch beiden Stilrichtungen Rechnung getragen wird.

In der Staffel der Frauen gibt es nicht viele Überraschungen. Norwegen, Schweden und Russland sind die starken Nationen, dazu Finnland und Deutschland sowie Italien. Bei starker Zusammensetzung gelingt aber auch einer anderen Nation eine Medaille wie der Schweiz 2002.

Olympiasieger Langlauf Staffel Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Norwegen Schweden OAR
2014 Schweden Finnland Deutschland
2010 Norwegen Deutschland Finnland
2006 Russland Deutschland Italien
2002 Deutschland Norwegen Schweiz
1998 Russland Norwegen Italien
1994 Russland Norwegen Italien
1992 Vereintes Team Norwegen Italien
1988 UdSSR Norwegen Finnland
1984 Norwegen CSSR Finnland
1980 DDR UdSSR Norwegen
1976 UdSSR Finnland DDR
1972 UdSSR Finnland Norwegen
1968 Norwegen Schweden UdSSR
1964 UdSSR Schweden Finnland
1960 Schweden UdSSR Finnland
1956 Finnland UdSSR Schweden

 

Langlauf Sprint Frauen

Während der klassische Langlaufsport schon von den ersten Olympischen Winterspielen an im Programm zu finden war, war der Sprint damals noch gar nicht erfunden und fand erstmals bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City Eingang in das olympische Programm. Bei den Damen ist die internationale Ausgeglichenheit größer als bei den Herren, bei denen die Norweger und Schweden klar dominieren. Der Sprint wird wie alle anderen Langlaufbewerbe entweder klassisch (K) oder im Freistil (F) gelaufen.

Auch im Sprint sind die Frauen aus Norwegen und Schweden fast gebucht für Medaillen, aber es gibt ein paar andere auch wie die Läuferinnen aus Slowenien und Kanada, die Medaillen geschafft haben.

Olympiasieger Langlauf Sprint Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 (K) Stina Nilsson (SWE) Maiken Caspersen Falla (NOR) Julia Belorukova (OAR)
2014 (F) Maiken Caspersen Falla (NOR) Ingvild Östberg (NOR) Vesna Fabjan (SLO)
2010 (K) Marit Bjoergen (NOR) Justyna Kowalczyk (POL) Petra Majdic (SLO)
2006 (F) Chandra Crawford (CAN) Claudia Künzel (GER) Aljona Sidko (RUS)
2002 (F) Julia Tchepalova (RUS) Evi Sachenbacher (GER) Anita Moen (NOR)

 

Langlauf Team-Sprint Frauen

Nachdem der Einzelsprint der Langläufer 2002 in das olympische Programm aufgenommen worden war, wurde 2006 bei den Olympischen Winterspielen in Turin auch der Team-Sprint hinzugefügt, der im Weltcup für sehr spannende Bewerbe sorgt. Im Team-Sprint sind die Skandinavierinnen natürlich sehr stark, aber auch andere Nationen wie die Kanadierinnen haben Chancen. Der Team-Sprint wird so wie alle anderen Langlaufdisziplinen entweder im Freistil (F) oder klassisch (K) gelaufen.

Olympiasiegerinnen und Medaillengewinnerinnen im Langlauf-Team-Sprint

JahrGoldSilberBronze
2018 (F) USA Schweden Norwegen
2014 (K) Norwegen Finnland Schweden
2010 (F) Deutschland Schweden Russland
2006 (K) Schweden Kanada Finnland

 

Langlauf 15 km Männer

Als die ersten Olympischen Winterspiele 1924 in Chamonix stattfanden, begann der Langlaufsport unter anderem mit dem Bewerb über 18 Kilometer. Dieser wurde bis 1952 weitergeführt und 1956 durch den Bewerb über 15 Kilometer abgelöst, der auch heute noch gelaufen wird. Allerdings gab es zwischen 1988 und 2002 eine lange Pause.

Dabei wird seit Einführung des freien Skatingstils abwechselnd ein Bewerb in klassischer oder freier Technik gelaufen, wobei die Abwechslung mit den Weltmeisterschaften erfolgt. Erstaunlich ist, dass die sonst so dominierenden Norweger seit 1968 kein Olympisches Gold in diesem Bewerb gewinnen konnten. Dafür gelang Dario Cologna aus der Schweiz gleich dreimal in Folge der Olympiasieg.

In der Siegerliste steht (F) für freie Technik = Skatingstil, (K) für klassische Technik

Olympiasieger Langlauf 15 km Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 (F) Dario Cologna (SUI) Simen Krueger (NOR) Denis Spitsov (OAR)
2014 (K) Dario Cologna (SUI) Johan Olsson (SWE) Daniel Richardsson (SWE)
2010 (F) Dario Cologna (SUI) Pietro Piller Cottrer (ITA) Lukas Bauer (CZE)
2006 (K) Andrus Veerpalu (EST) Lukas Bauer (CZE) Tobias Angerer (GER)
2002 (K) Andrus Veerpalu (EST) Frode Estil (NOR) Jaak Mae (EST)
1988 (K) Michail Dewetjarov (URS) Pal Gunnar Mikkelsplass (NOR) Vladimir Smirnov (URS)
1984 Gunde Svan (SWE) Aki Karvonen (FIN) Harri Kirvesniemi (FIN)
1980 Thomas Wassberg (SWE) Juha Mieto (FIN) Ove Aunli (NOR)
1976 Nikolai Baschukov (URS) Jevgeni Beljajev (URS) Arto Koivisto (FIN)
1972 Sven-Ake Lundbäck (SWE) Fjodor Simaschov (URS) Ivar Formo (NOR)
1968 Harald Gronningen (NOR) Eero Mäntyranta (FIN) Gunnar Larsson (SWE)
1964 Eero Mäntyranta (FIN) Harald Gronningen (NOR) Sixten Jernberg (SWE)
1960 Haakon Brusveen (NOR) Sixten Jernberg (SWE) Veikko Hakulinen (FIN)
1956 Haakon Brusveen (NOR) Sixten Jernberg (SWE) Pavel Koltschin (URS)

 

Langlauf Skiathlon Männer

Nach dem anfänglichen Konzept der zwei Rennen mit klassischer Technik am Tag 1 und dem Verfolgungsrennen im Skatingstil an Tag 2 wurde die Doppelverfolgung erfunden, bei der die Männer zuerst 15 Kilometer klassisch absolvieren und dann 15 Kilometer in der freien Technik bis zum Ziel laufen. Das Rennen ist damit ein Massenstartrennen, spektakulär und sehr spannend und wurde als Skiathlon umbenannt, um es noch besser vermarkten zu können.

Dabei gibt es die Norweger als Favoriten wie gehabt, aber sie gewinnen dann doch nicht so oft wie erwartet. Dario Cologna aus der Schweiz ist der Olympiasieg schon gelungen, auch die Schweden sind sehr stark. Zu Beginn der Doppelverfolgung war Norwegen natürlich mit Bjoern Daehlie eine Macht.

Olympiasieger Langlauf Skiathlon Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Simen Krueger (NOR) Martin Johnsrud Sundby (NOR) Hans Holund (NOR)
2014 Dario Cologna (SUI) Marcus Hellner (SWE) Martin Johnsrud Sundby (NOR)
2010 Marcus Hellner (SWE) Tobias Angerer (GER) Johan Olsson (SWE)
2006 Jevgeni Dementjev (RUS) Frode Estil (NOR) Pietro Piller Cottrer (ITA)
2002 Thomas Alsgaard (NOR)
Frode Estil (NOR)
  Per Eolfsson (SWE)
1998 Thomas Alsgaard (NOR) Bjoern Daehlie (NOR) Vladimir Smirnov (KAZ)
1994 Bjoern Daehlie (NOR) Vladimir Smirnov (KAZ) Silvio Fauner (ITA)
1992 Bjoern Daehlie (NOR) Vegard Ulvang (NOR) Giorgio Vanzetta (ITA)

 

Langlauf 50 km Männer

Die Langlaufbewerbe haben bei den Olympischen Winterspielen viele Veränderungen erfahren, das gilt aber für den Marathon über 50 Kilometer nur insofern, als die freie Technik hinzugefügt wurde. Die 50 Kilometer wurden schon 1924 gelaufen und sie sind auch jetzt noch der klassische Abschlussbewerb der Olympischen Winterspiele.

Abwechselnd wird in der freien Technik, im Skatingstil, oder in der klassischen Technik mit der parallelen Skiführung gelaufen, wobei die Abwechslung mit den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften erfolgt. War beim letzten Großereignis der 50 km-Lauf in der freien Technik gefragt, so wird nun im klassischen Stil gelaufen und umgekehrt.

Bei den Männern läuft dieser Marathon anders ab als über 30 km bei den Frauen, weil sich kaum jemand aus dem Feld lösen kann oder will. Man kennt die starken Sprinter und deren Team arbeitet meist mit, um das Feld kompakt zu halten. Nur wenn man Risiko geht und einen frühen Angriff wählt, kann man den Massensprint verhindern. Das gelang etwa 2018 Iivo Niskanen aus Finnland.

In der Siegerliste steht (F) für freie Technik = Skatingstil, (K) für klassische Technik

Olympiasieger Langlauf 50 km Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 (K) Iivo Niskanen (FIN) Alexander Bolshunov (OAR) Andrej Larkov (OAR)
2014 (F) Alexander Legkov (RUS) Maxim Vylegzhanin (RUS) Ilja Chernousov (RUS)
2010 (K) Petter Northug (NOR) Axel Teichmann (GER) Johan Olsson (SWE)
2006 (F) Giorgio Di Centa (ITA) Jevgeni Dementjev (RUS) Mikhail Botwinov (AUT)
2002 (K) Michail Ivanov (RUS) Andrus Veerpalu (EST) Odd-Bjoern Hjelmeset (NOR)
1998 (F) Bjoern Daehlie (NOR) Niklas Jonsson (SWE) Christian Hoffmann (AUT)
1994 (K) Vladimir Smirnov (KAZ) Mika Myllylä (FIN) Sture Sivertsen (NOR)
1992 (K) Bjoern Daehlie (NOR) Maurilio De Zolt (ITA) Giorgio Vanzetta (ITA)
1988 (F) Gunde Svan (SWE) Maurilio De Zolt (ITA) Andreas Grünenfelder (SUI)
1984 Thomas Wassberg (SWE) Gunde Svan (SWE) Aki Karvonen (FIN)
1980 Nikolai Simjatov (URS) Juha Mietog (FIN) Alexander Sawjalov (URS)
1976 Ivar Formo (NOR) Gert-Dietmar Klause (DDR) Benny Södergren (SWE)
1972 Pal Tyldum (NOR) Magne Myrmo (NOR) Wjatscheslaw Wedenin (URS)
1968 Ole Ellefsaeter (NOR) Wjatscheslaw Wedenin (URS) Josef Haas (SUI)
1964 Sixten Jernberg (SWE) Assar Rönnlund (SWE) Arto Tiainen (FIN)
1960 Kalevi Hämäläinen (FIN) Veikko Hakulinen (FIN) Rolf Rämgard (SWE)
1956 Sixten Jernberg (SWE) Veikko Hakulinen (FIN) Fjodor Terentjev (URS)
1952 Veikko Hakulinen (FIN) Eero Kolehmainen (FIN) Magnar Estenstad (NOR)
1948 Nils Karlsson (SWE) Harald Eriksson (SWE) Benjamin Vanninen (FIN)
1936 Elis Wiklund (SWE) Axel Wikström (SWE) Nils-Joel Englund (SWE)
1932 Veli Saarinen (FIN) Väinö Liikkanen (FIN) Arne Rustadstuen (NOR)
1928 Per-Erik Hedlund (SWE) Gustaf Jonsson (SWE) Volger Andersson (SWE)
1924 Thorleif Haug (NOR) Thoralf Stromstad (NOR) Johan Grottumsbraten (NOR)

 

Langlauf Staffel Männer

Die Staffel im Langlauf wähnt man als klassische Disziplin, die von anfang an bei den Olympischen Winterspielen dabei war, aber das ist falsch. Die Staffel wurde 1936 eingeführt, ist aber seither wirklich ein Fixpunkt im Langlaufsport bei den Olympischen Winterspielen.

Gelaufen wird 4x10 Kilometer, wobei seit Einführung des Skatingstils die beiden letzten Mitglieder einer Nation in der freien Technik laufen, die ersten beiden laufen im klassischne Stil. Das bietet viele taktische Varianten, um die Gegner zu überraschen, wenn man Läufer in den eigenen Reihen hat, die beide Laufstile sehr gut beherrschen.

Norwegen, Schweden, Russland sind häufig die Favoriten auf die Medaillen, dazu kommen je nach Teamstärke Frankreich, Italien, Deutschland und manchmal Tschechien.

Olympiasieger Langlauf Staffel Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Norwegen OAR Frankreich
2014 Schweden Russland Frankreich
2010 Schweden Norwegen Tschechien
2006 Italien Deutschland Schweden
2002 Norwegen Italien Deutschland
1998 Norwegen Italien Finnland
1994 Italien Norwegen Finnland
1992 Norwegen Italien Finnland
1988 Schweden UdSSR CSSR
1984 Schweden UdSSR Finnland
1980 UdSSR Norwegen Finnland
1976 Finnland Norwegen UdSSR
1972 UdSSR Norwegen Schweiz
1968 Norwegen Schweden Finnland
1964 Schweden Finnland UdSSR
1960 Finnland Norwegen UdSSR
1956 UdSSR Finnland Schweden
1952 Finnland Norwegen Schweden
1948 Schweden Finnland Norwegen
1936 Finnland Norwegen Schweden

 

Langlauf Sprint Männer

Während der klassische Langlaufsport schon von den ersten Olympischen Winterspielen an im Programm zu finden war, war der Sprint damals noch gar nicht erfunden und fand erstmals bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City Eingang in das olympische Programm.

Im Sprint sind vor allem die Schweden und Norweger eine Macht und häufig gebucht auf die Medaillenränge. Aber es gibt auch gute Sprinter aus Russland, Italien und manchmal Deutschland.

Der Sprint wird wie alle anderen Langlaufbewerbe entweder klassisch (K) oder im Freistil (F) gelaufen.

Olympiasieger Langlauf Sprint Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 (K) Johannes Kläbo (NOR) Federico Pellegrino (ITA) Alexander Bolchunov (OAR)
2014 (F) Ola Vigen Hattestad (NOR) Teodor Peterson (SWE) Emil Jönsson (SWE)
2010 (K) Nikita Krijukov (RUS) Alexander Panschinski (RUS) Petter Northug (NOR)
2006 (F) Björn Lind (SWE) Roddy Darragon (FRA) Thobias Fredriksson (SWE)
2002 (F) Tor Arne Hetland (NOR) Peter Schlickenrieder (GER) Cristian Zorzi (ITA)

 

Langlauf Team-Sprint Männer

Nachdem der Einzelsprint der Langläufer 2002 in das olympische Programm aufgenommen worden war, wurde 2006 bei den Olympischen Winterspielen in Turin auch der Team-Sprint hinzugefügt, der im Weltcup für sehr spannende Bewerbe sorgt. Dabei laufen zwei Mitglieder als Team die vorgesehene Strecke, wobei es letztlich auf einen Zielsprint hinausläuft. Große Abstände sind nicht erwartbar.

Auch im Teamsprint sind die Norweger und Schweden die absoluten Favoriten. Das gilt für die Weltcupbewerbe ebenso wie für die Großveranstaltungen. Stark sind aber auch die Teams aus Finnland, Russland, Frankreich sowie Deutschland.

Der Team-Sprint wird so wie alle anderen Langlaufdisziplinen entweder im Freistil (F) oder klassisch (K) gelaufen.

Olympiasieger Langlauf Team-Sprint Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 (F) Norwegen OAR Frankreich
2014 (K) Finnland Russland Schweden
2010 (F) Norwegen Deutschland Russland
2006 (K) Schweden Norwegen Russland

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