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Olympiasieger Biathlon

Viele Bewerbe für Damen und Herren

Biathlon hat eigentlich eine wichtige historische Grundlage, weil man im Norden auf Langlaufski dem Wild hinterherjagte und mit Pfeil und Bogen für Nahrung sorgte. Heute wird diese Kombination im Biathlonsport gelebt, aber mit Pfeil und Bogen schießt man nicht mehr (obwohl das lustig wäre), vielmehr kommt das Gewehr zum Einsatz.

Olympische Spiele Biathlon: Inhalt

Biathlon bei den olympischen Winterspielen

Olympiasieger BiathlonDie Kombination aus Schießen und Langlaufen - der Biathlonsport - wird mit jedem Jahr beliebter und ist auch mit zahlreichen Bewerben den den olympischen Winterspielen vertreten. Die ansteigende Beliebtheit dieser Sportart zeigt sich auch in der Entwicklung der Bewerbe sowohl im Weltcup als auch im olympischen Programm.

Die Ausgeglichenheit zwischen Damen und Herren kam aber erst in den 1990er-Jahren des 20. Jahrhunderts zustande. Die Herren waren mit dem Einzelbewerb schon 1960 im Einsatz, die Damen feierten die Premiere erst 1992, aber mittlerweile sind die Programme fast ident, sieht man davon ab, dass die Streckenlänge bei den Herren etwas größer ist als jene bei den Damen.

Neuere Bewerbe wurden auch in das olympische Programm aufgenommen wie der Sprint oder zuletzt der Massenstart. Somit gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Athletinnen und Athleten, um Medaillen zu kämpfen und das wertet auch die olympischen Winterspiele auf, denn gerade im Biathlon gibt es eine ganze Reihe an Sieganwärtern und immer wieder die Chance für Überraschungen.

Die Dichte, wie sie sowohl bei Damen und erst recht bei den Herren im Biathlon zu finden ist, gibt es kaum in einer anderen Sportart. Pro Bewerb können realistischerweise an die 20 verschiedenen Leute aus gut 10 Ländern siegreich sein und kein Ausgang lässt sich vorhersagen. Selbst vor dem letzten Schießen ist noch nicht gesichert, wer wirklich gewinnen wird.

Biathlon Sprint Frauen

Während bei den Herren von 1960 an Zug um Zug die Bewerbe erweitert wurden, starteten die Frauen erst 1992 bei den Olympischen Spielen. Dafür waren die Bewerbe gleich alle im Programm, also Einzel, Sprint und Staffel. Beim Sprint werden 7,5 Kilometer gelaufen und zweimal geschossen, zuerst liegend und dann stehend. Jeder Fehler ergibt eine Strafrunde. Der Sprint wurde noch wichtiger, als die Verfolgung (ab 2002) eingeführt wurde, denn das Ergebnis des Sprints gilt als Basis für die Verfolgung.

Die Dichte bei den Damen lässt sich auch in der Siegerliste ablesen, denn viele verschiedene Nationen können über Medaillen jubeln, nicht nur die Favoriten aus Deutschland und Norwegen, sondern auch die Frauen aus der Slowakei, aus Tschechien oder der Ukraine.

Olympiasieger Biathlon Sprint Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Laura Dahlmeier (GER) Marte Olsbu (NOR) Veronika Vitkova (CZE)
2014 Anastasiya Kuzmina (SVK) Olga Vilukhina (RUS) Vita Semerenko (UKR)
2010 Anastasiya Kuzmina (SVK) Magdalena Neuner (GER) Marie Dorin (FRA)
2006 Florence Bavarel-Robert (FRA) Anna Carin Olofsson (SWE) Lilija Jefremowa (UKR)
2002 Kati Wilhelm (GER) Uschi Disl (GER) Magdalena Forsberg (SWE)
1998 Galina Kukleva (RUS) Uschi Disl (GER) Katrin Apel (GER)
1994 Myriam Bedard (CAN) Svetlana Paramygina (BLR) Valentina Tserbe (UKR)
1992 Anfissa Reszova (EUN) Antje Misersky (GER) Jelena Bjelova (EUN)

 

Biathlon Verfolgung Frauen

Seit 1997 gibt es die Verfolgung als Disziplin bei den Biathlon-Weltmeisterschaften und dem trug das IOC Rechnung, indem der Bewerb erstmals 2002 in das olympische Programm aufgenommen wurde. Damit gab es mit Einzel, Sprint und Staffel vier Bewerbe für die Biathleten.

Basis ist wie beim Weltcup und den Weltmeisterschaften der vorangegangene Sprint, der dadurch doppelt wichtig wird. Mit dem Ergebnis des Sprints wird die Verfolgung begonnen, das bedeutet, dass die Erste des Sprints als erste mit dem Zeitabstand des Sprints ins Rennen geht und eine weitere gute Medaillenchance hat. Gelaufen wird über 10 Kilometer und es wird viermal geschossen - zuerst zweimal liegend, dann zweimal stehend. Jeder Fehlschuss bedeutet eine Strafrunde.

Vor allem die deutschen Biathletinnen sind in der Verfolgung sehr stark, Überraschungen gibt es aber auch hier durch gute Schützinnen wie etwa Teja Gregorin aus Slowenien oder Anais Bescond aus Frankreich.

Olympiasieger Biathlon Verfolgung Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Laura Dahlmeier (GER) Anastazia Kuzmina (SVK) Anais Bescond (FRA)
2014 Darya Domracheva (BLR) Tora Berger (NOR) Teja Gregorin (SLO)
2010 Magdalena Neuner (GER) Anastazia Kuzmina (SVK) Marie Laure Brunet (FRA)
2006 Kati Wilhelm (GER) Martina Glagow (GER) Albina Achatova (RUS)
2002 Olga Pyleva (RUS) Kati Wilhelm (GER) Irina Nikultschina (BUL)

 

Biathlon Einzel Frauen

Der erste Bewerb im Einzel erfolgte für die Frauen 1992. Beim Einzel laufen die Frauen 15 Kilometer und müssen wie die Herren viermal schießen - abwechselnd liegend und stehend. Jeder Fehlschuss bedeutet eine Strafminute, eine Strafrunde gibt es nicht. Also ist das Schießen auch viel wichtiger als in allen anderen Bewerben.

Im Einzel gibt es die meisten Überraschungen, weil man mit null Fehler auch bei nicht ganz so guter Laufleistung tolle Ergebnisse erzielen kann, während die starken Läuferinnen mit drei Fehler gleich drei Minuten aufholen müssen. Nadeschda Skardino aus Weißrussland ist zum Beispiel so eine, die im Laufen keine Chance hat, aber eine sehr sichere Schützin ist - ergibt Bronze 2014.

Olympiasieger Biathlon Einzel Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Hanna Öberg (SWE) Anastasiya Kuzmina (SVK) Laura Dahlmeier (GER)
2014 Darja Domratcheva (BLR) Selina Gasparin (SUI) Nadeschda Skardino (BLR)
2010 Tora Berger (NOR) Jelena Chrustaleva (KAZ) Darja Domratcheva (BLR)
2006 Svetlana Ischmuratova (RUS) Martina Glagow (GER) Albina Achatova (RUS)
2002 Andrea Henkel (GER) Liv Gerte Poirée (NOR) Magdalena Forsberg (SWE)
1998 Ekaterina Dafowska (BUL) Elena Petrowa (UKR) Uschi Disl (GER)
1994 Myriam Bedard (CAN) Anne Briand (FRA) Uschi Disl (GER)
1992 Antje Misersky (GER) Svetlana Petscherskaja (EUN) Myriam Bedard (CAN)

 

Biathlon Massenstart Frauen

Bei den Olympischen Spielen von Turin 2006 wurde der Massenstart in das Programm aufgenommen. Die Disziplin vervollständigt das nun schon beachtliche Programm der Biathleten, die mit Einzel, Sprint, Staffel, Verfolgung sowie Massenstart fünf Bewerbe bestreiten können. Im Massenstart werden die qualifizierten Biathletinnen gleichzeitig vom Start gelassen und es wird 12,5 Kilometer gelaufen und es gibt vier Schießübungen, die ident mit der Verfolgung sind: zweimal liegend, dann zweimal stehend. Jeder Fehler ergibt eine Strafrunde.

Die Siegerliste zeigt, dass es eine große Zahl an Athletinnen gibt, die die Medaillen erreichen können. Seriensiege sind nicht möglich und einige Nationen haben Chancen auf Erfolge.

Olympiasieger Biathlon Massenstart Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Anastasiya Kuzmina (SVK) Darya Domracheva (BLR) Tiril Eckhoff (NOR)
2014 Darya Domracheva (BLR) Gabriela Soukalova (CZE) Tiril Eckhoff (NOR)
2010 Magdalena Neuner (GER) Olga Zaitseva (RUS) Simone Hauswald (GER)
2006 Anna Carin Olofsson (SWE) Kati Wilhelm (GER) Uschi Disl (GER)

 

Biathlon Staffel Frauen

Zusammen mit dem Einzel und dem Sprint wurde auch die Staffel bei den Olympischen Spielen 1992 für Frauen zugelassen und eingeführt, aber im Gegensatz zum Biathlon-Staffelbewerb der Herren war man sich uneins, wie der Bewerb der Frauen aussehen soll. 1992 liefen drei Frauen einer Nation 7,5 Kilometer, von 1994 bis 2002 waren es dann doch vier Frauen, seit 2006 gilt aber die sonst auch übliche Regel von 4 x 6 Kilometer. Gleich blieb stets, dass jedes Mitglied einer Nation zweimal schießen muss - zuerst liegend und dann stehend.

Interessant ist, dass es eigentlich klar ist, welche Teams die Medaillen gewinnen müssten. Das sind meist Deutschland, Russland, Frankreich und Norwegen. Sieht man dann die Liste, sieht man, dass das nicht so klar ist, weil es gute Überraschungen gibt und auch nicht so gute Leistungen der Favoritinnen.

Olympiasieger Biathlon Staffel Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Weißrussland Schweden Frankreich
2014 Ukraine Russland Norwegen
2010 Russland Frankreich Deutschland
2006 Russland Deutschland Frankreich
2002 Deutschland Norwegen Russland
1998 Deutschland Russland Norwegen
1994 Russland Deutschland Frankreich
1992 Frankreich Deutschland Vereintes Team

 

Biathlon Sprint Männer

Nachdem das Einzel 1960 und die Staffel 1968 eingeführt wurden, gab es bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid mit dem Sprint eine dritte Disziplin, die Eingang in das olympische Programm gefunden hatte.

Beim Sprint wird über 10 Kilometer gelaufen und zuerst liegend, dann stehend geschossen. Fehlschüsse verursachen eine Strafrunde, für die man etwa 18 Sekunden Verlust einrechnen muss. Der Sprint wurde ab 2002 noch wichtiger, weil er seither die Grundlage der dann eingeführten Verfolgung darstellt und somit für zwei Medaillenentscheidungen relevant ist.

Ein Experte wurde Ole Einar Bjoerndalen aus Norwegen, der sich gleich dreimal den Olympiasieg hat abholen können.

Olympiasieger Biathlon Sprint Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Arnd Peiffer (GER) Michal Krcmar (CZE) Dominik Windisch (ITA)
2014 Ole Einar Bjoerndalen (NOR) Dominik Landertinger (AUT) Jarosloav Soukup (CZE)
2010 Vincent Jay (FRA) Emil Hegle Svendsen (NOR) Jakov Fak (CRO)
2006 Sven Fischer (GER) Halvard Hanevold (NOR) Frode Andresen (NOR)
2002 Ole Einar Bjoerndalen (NOR) Sven Fischer (GER) Wolfgang Perner (AUT)
1998 Ole Einar Bjoerndalen (NOR) Frode Andresen (NOR) Ville Räikkönen (FIN)
1994 Sergei Tchepikov (RUS) Ricco Groß (GER) Sergei Tarassov (RUS)
1992 Mark Kirchner (GER) Ricco Groß (GER) Harri Eloranta (FIN)
1988 Frank-Peter Roetsch (DDR) Valeri Medwedzev (URS) Sergei Tchepikov (URS)
1984 Eirik Kvalfoss (NOR) Peter Angerer (BRD) Matthias Jacob (DDR)
1980 Frank Ullrich (DDR) Vladimir Alikin (URS) Anatoli Aljabjev (URS)

 

Biathlon Verfolgung Männer

Seit 1997 gibt es die Verfolgung als Disziplin bei den Biathlon-Weltmeisterschaften und dem trug das IOC Rechnung, indem der Bewerb erstmals 2002 in das olympische Programm aufgenommen wurde. Damit gab es mit Einzel, Sprint und Staffel vier Bewerbe für die Biathleten.

Basis ist wie beim Weltcup und den Weltmeisterschaften der vorangegangene Sprint, der dadurch doppelt wichtig wird. Mit dem Ergebnis des Sprints wird die Verfolgung begonnen, das bedeutet, dass der Erste des Sprints als erster mit dem Zeitabstand des Sprints ins Rennen geht und eine weitere gute Medaillenchance hat. Gelaufen wird über 12,5 Kilometer und es wird viermal geschossen - zuerst zweimal liegend, dann zweimal stehend. Jeder Fehlschuss bedeutet eine Strafrunde.

Ein Experte ist Martin Fourcade aus Frankreich, der im Weltcup serienweise die Verfolgung und damit auch die entsprechende Weltcupwertung gewonnen hat. Er holte auch zweimal in Folge die olympische Goldmedaille.

Olympiasieger Biathlon Verfolgung Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Martin Fourcade (FRA) Sebastian Samuelsson (SWE) Benedikt Doll (GER)
2014 Martin Fourcade (FRA) Ondrej Moravec (CZE) Jean Beatrix (FRA)
2010 Björn Ferry (SWE) Christoph Sumann (AUT) Vincent Jay (FRA)
2006 Vincent Defrasne (FRA) Ole Einar Bjoerndalen (NOR) Sven Fischer (GER)
2002 Ole Einar Bjoerndalen (NOR) Raphael Poirée (FRA) Ricco Groß (GER)

 

Biathlon Einzel Männer

Der Biathlonsport ist im Vergleich zum Langlaufen eine jüngere Sportart, obwohl man sie seit Jahren kennt und sie sehr beliebt geworden ist. Die ersten Weltmeisterschaften waren in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts veranstaltet worden und der erste olympische Auftritt erfolgte im Einzel anlässlich der Olympischen Winterspiele 1960 in Squaw Valley.

Weitere Bewerbe wie die Staffel oder der Sprint folgten erst später, die Damenbewerbe überhaupt erst 1992. Beim Einzel wird viermal geschossen und 20 Kilometer gelaufen - der längsten Disziplin des Biathlons bei den Herren. Beim Schießen wird abwechselnd liegend und stehend geschossen, jeder Fehlschuss kostet eine Minute, Strafrunden gibt es nicht. Damit ist das Schießen noch viel wichtiger als bei den anderen Bewerben und gute Schützen können überraschen.

Dennoch sind meist die Favoriten vorne - jene aus Norwegen, Deutschland oder Frankreich, aber manche Überraschung gelingt doch wie von Sergej Novikov aus Weißrussland mit Silber 2010.

Olympiasieger Biathlon Einzel Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Johannes Thingnes Boe (NOR) Jakov Fak (SLO) Dominik Landertinger (AUT)
2014 Martin Fourcade (FRA) Erik Lesser (GER) Jevgeni Garanitchev (RUS)
2010 Emil Hegle Svendsen (NOR) Ole Einar Bjoerndalen (NOR)
Sergej Novikov (BLR)
 
2006 Michael Greis (GER) Ole Einar Bjoerndalen (NOR) Halvard Hanevold (NOR)
2002 Ole Einar Bjoerndalen (NOR) Frank Luck (GER) Viktor Maigurov (RUS)
1998 Halvard Hanevold (NOR) Pier Alberto Carrara (ITA) Alexei Aidarov (BLR)
1994 Sergei Tarassov (RUS) Frank Luck (GER) Sven Fischer (GER)
1992 Jevgeni Redkin (EUN) Mark Kirchner (GER) Mikael Löfgren (SWE)
1988 Frank-Peter Roetsch (DDR) Valeri Medwedzev (URS) Johann Passler (ITA)
1984 Peter Angerer (BRD) Frank-Peter Roetsch (DDR) Eirik Kvalfoss (NOR)
1980 Anatoli Aljabjev (URS) Frank Ullrich (DDR) Eberhard Rösch (DDR)
1976 Nikolai Kruglov (URS) Heikki Ikola (FIN) Alexander Jelisarov (URS)
1972 Magnar Solberg (NOR) Hansjörg Knauthe (DDR) Lars-Göran Arwidson (SWE)
1968 Magnar Solberg (NOR) Alexander Tichonov (URS) Vladimir Gundazev (URS)
1964 Vladimir Melanin (URS) Alexander Priwalov (URS) Olav Jordet (NOR)
1960 Klas Lestander (SWE) Antti Tyrväinen (FIN) Alexander Priwalov (URS)

 

Biathlon Massenstart Männer

Bei den Olympischen Spielen von Turin 2006 wurde der Massenstart in das Programm aufgenommen. Die Disziplin vervollständigt das nun schon beachtliche Programm der Biathleten, die mit Einzel, Sprint, Staffel, Verfolgung sowie Massenstart fünf Bewerbe bestreiten können. Im Massenstart werden die qualifizierten Biathleten gleichzeitig vom Start gelassen und es wird 15 Kilometer gelaufen und es gibt vier Schießübungen, die ident mit der Verfolgung sind: zweimal liegend, dann zweimal stehend. Jeder Fehler ergibt eine Strafrunde.

Der Bewerb ist auch im Weltcup meist eine Sache der Favoriten und das zeigt sich bei den olympischen Winterspielen ebenso. Überraschungen gibt es trotzdem bei guter Schießleistung wie etwa durch Pavol Hurajt aus der Slowakei 2010.

Olympiasieger Biathlon Massenstart Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Martin Fourcade (FRA) Simon Schempp (GER) Emil Hegle Svendsen (NOR)
2014 Emil Hegle Svendsen (NOR) Martin Fourcade (FRA) Ondrej Moravec (CZE)
2010 Evgeny Ustiyugov (RUS) Martin Fourcade (FRA) Pavol Hurajt (SVK)
2006 Michael Greis (GER) Tomasz Sikora (POL) Ole Einar Bjoerndalen (NOR)

 

Biathlon Staffel Männer

Mit dem Einzel startete der Biathlonsport vorerst für die Herren bei den Olympischen Spielen 1960, 1968 folgte die Staffel als zweiter Bewerb. Der Bewerb ist seither in seiner Charakteristik gleich - es treten vier Mitglieder einer Nation an, die jeweils über 7,5 Kilometer laufen und dabei zuerst liegend und dann stehend schießen.

Sie haben zusätzlich zu den fünf Patronen für jede Serie drei Reservepatronen, weshalb sehr schnell geschossen wird. Das Nachladen kostet aber Zeit und bleibt trotzdem eine Scheibe stehen, muss man zusätzlich für jede nicht getroffene Scheibe einmal in die Strafrunde.

Die Staffel ist eigentlich eine klare Sache. Wie bei den Frauen kennt man die stärksten Teams und dann ist doch alles anders, weil Norwegen, Russland, Deutschland oder Frankreich nicht ihre Leistung abrufen. Dann sind Schweden oder Österreich zur Stelle.

Olympiasieger Biathlon Staffel Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Schweden Norwegen Deutschland
2014 Russland Deutschland Österreich
2010 Norwegen Österreich Russland
2006 Deutschland Russland Frankreich
2002 Norwegen Deutschland Frankreich
1998 Deutschland Norwegen Russland
1994 Deutschland Russland Frankreich
1992 Deutschland Vereintes Team Schweden
1988 UdSSR BRD Italien
1984 UdSSR Norwegen BRD
1980 UdSSR DDR BRD
1976 UdSSR Finnland DDR
1972 UdSSR Finnland DDR
1968 UdSSR Norwegen Schweden

 

Biathlon Mixed Staffel

Nachdem die Mixed-Staffel im Weltcup und bei den Biathlon-Weltmeisterschaften erfolgreich durchgeführt wurde, gab es diesen Bewerb auch seit den Olympischen Winterspielen 2014 in Sochi. Die Mixed-Staffel besteht aus zwei Damen und zwei Herren und gemeinsam ergibt dies eine Nationalmannschaft, die so agiert wie die anderen Staffelrennen auch.

Zuerst laufen die beiden Damen ihre 6 Kilometer und schießen liegend und stehend, dann kommen die Herren mit den 7,5 Kilometer und den Schusseinlagen an die Reihe. Da es Verbände gibt, die keine vier guten Frauen oder Männer aufstellen können, aber vielleicht zwei gute Frauen und Männer haben, teilt sich das Feld in weitere Favoriten auf.

So hat etwa Italien zweimal Bronze gewinnen können, obwohl man sonst in den Staffeln eher nur mit Glück eine Medaille erreichen kann.

Olympiasieger und Medaillengewinner in der Biathlon-Mixed-Staffel

JahrGoldSilberBronze
2018 Frankreich Norwegen Italien
2014 Norwegen Tschechien Italien

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