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Olympiasieger Freestyle

Die andere Form des Skifahrens

Beim Skifahren denkt man im professionellen Sinne an die schnelle Abfahrt, an den Slalom und ähnliche alpine Möglichkeiten. Es gibt aber abseits vom nordischen Skisport und vom Boarden noch andere Möglichkeiten, eine Piste zu überwinden - nämlich durch Springen oder das Abfahren einer Buckelpiste. Solche Disziplinen werden als Freestyle zusammengefasst.

Olympische Spiele Freestyle: Inhalt

Freestyle bei den olympischen Winterspielen

Freestyle ist die Alternative beim Skifahren zum Ski Alpin und erfordert viel Geschick und Beherrschung von Ski und Körper. Das ist zwar in der Abfahrt auch nötig, aber beim Freestyle hat man es mit Sprungfiguren, unfairen Bodenwellen wie auf der Buckelpiste oder Konkurrenz in der Kurve beim Ski Cross zu tun.

Mehrere Demonstrationsbewerbe waren Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre nötig, bis die Disziplinen im Freestyle in das olympische Programm aufgenommen wurden. Als erster Bewerbe im Rahmen der olympischen Winterspiele war die Buckelpiste im Einsatz, die 1992 erstmals olympische war.

Zwei Jahre später folgte dann auch das Springen im Freestylesport, womit man es geschafft hatte, sich mit der beliebten und trendigen Sportart zu etablieren. Die Bewerbe sind insofern auch sehr reizvoll, weil der Konkurrenzkampf sehr groß ist und viele Nationen um die Medaillen mitkämpfen können. Das gilt auch für das Springen, wo es immer wieder Überraschungen gibt.

Mit den Olympischen Winterspielen 2010 wurde der Freestylesport zusätzlich erweitert, denn die Bewerbe im Ski-Cross wurden aufgenommen. Dabei orientierte man sich am Bordercross der Snowboarder, also fahren vier Teilnehmerinnen oder vier Teilnehmer gleichzeitig eine Piste hinunter, wodurch ein spektakuläres Skirennen entsteht, das sich deutlich von den Einzelabfahrten, wie man sie vom Ski Alpin kennt, unterscheidet.

Freestyle Buckelpiste Frauen

Für die Freestyler gab es mehrere Demonstrationsbewerbe bei den Olympischen Spielen und zwar im Ballett, auf der Buckelpiste und beim Springen. Das Ballett wurde nicht aufgenommen, das Springen folgte 1994, die Buckelpiste war als erster Bewerb bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville im Programm zu finden.

Bei der Fahrt über die Buckelpiste kann nicht nur spektakulärer Sport geboten werden, es lässt sich auch schwer ausrechnen, wer gewinnt. Zwar konnten die Norwegerinnen zweimal den Olympiasieg feiern, aber gewonnen hat immer eine andere Sportlerin. Es gibt gute Leute aus Frankreich, Kanada, Norwegen oder den USA.

Olympiasieger Freestyle Buckelpiste Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Perrine Laffont (FRA) Justine Dufour-Lapointe (CAN) Julia Galycheva (KAZ)
2014 Justine Dufour-Lapointe (CAN) Chloe Dufour-Lapointe (CAN) Hannah Kearney (USA)
2010 Hannah Kearney (USA) Jennifer Heil (CAN) Shannon Bahrke (USA)
2006 Jennifer Heil (CAN) Kari Traa (NOR) Sandra Laoura (FRA)
2002 Kari Traa (NOR) Shannon Bahrke (USA) Tae Satoya (JPN)
1998 Tae Satoya (JPN) Tatjana Mittermayer (GER) Kari Traa (NOR)
1994 Stine Lise Hattestad (NOR) Elizabeth McIntyre (USA) Elisabeta Kojewnikowa (RUS)
1992 Donna Weinbrecht (USA) Elisabeta Kojewnikowa (EUN) Stine Lise Hattestad (NOR)

 

Freestyle Halfpipe Frauen

Die Halfpipe kennt man schon sehr lange als Bewerb im Snowboardsport, doch auch im Freestyle spielt sie schon lange eine Rolle. Das galt aber nicht für die Olympischen Winterspiele. Erst mit den Olympischen Winterspielen 2014 wurde der Bewerb für Damen und Herren eingeführt. Damit wird gesprungen und Kunststücke vorgeführt, um möglichst viele Punkte zu sammeln und eine Medaille zu gewinnen.

Traditionell sind die Frauen aus Kanada und USA zu beachten, aber es gibt auch gute aus Frankreich oder Japan.

Olympiasieger Freestyle Halfpipe Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Cassie Sharpe (CAN) Marie Martinod (FRA) Brita Sigourney (USA)
2014 Maddie Bowman (USA) Marie Martinod (FRA) Ayana Onozuka (JPN)

 

Freestyle Ski Cross Frauen

Der Alpine Skizirkus hat bei den Olympischen Winterspielen eine lange Tradition, doch gibt es immer wieder Neuerungen wie den Super-G. Abseits des alpinen Skisports gibt es aber viele weitere Disziplinen und eine davon feierte bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver seine Premiere: Ski Cross. Dabei starten vier Damen oder Herren zeitgleich auf einen Kurs, der mit Wellen und Sprüngen versehen ist. Vom Snowboard weiß man, dass die BorderCross-Disziplin besonders spektakulär ist und gleiches gilt für das Ski Cross, manchmal auch Skicross geschrieben.

Die ersten Bewerbe gingen allesamt an die Frauen aus Kanada, teilweise sogar als Doppelerfolg.

Olympiasieger Freestyle Ski Cross Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Kelsey Serwa (CAN) Brittany Phelan (CAN) Fanny Smith (SUI)
2014 Marielle Thompson (CAN) Kelsey Serwa (CAN) Anna Holmlund (SWE)
2010 Ashleigh McIvor (CAN) Hedda Berntsen (NOR) Marion Josserand (FRA)

 

Freestyle Slopestyle Frauen

Die Olympischen Winterspiele 2014 brachten eine deutliche Erweiterung des Freestyle-Programms. Nicht nur der Bewerb in der Halfpipe wurde eingebaut, auch das Slopestyle wurde aufgenommen. Dabei überwinden die Teilnehmerinnen verschiedene Hindernisse wie Geländer und Schanzen und kombinieren sie auf kreative Weise. Gerade die gewählte Kreativität beim Nutzen der Hindernisse ist wichtig und wird bewertet.

Die Schweiz konnte 2018 einen Doppelerfolg feiern, ansonsten erwartet man auf den vorderen Plätzen auch im Slopestyle die Frauen aus Nordamerika.

Olympiasieger Freestyle Slopestyle Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Sarah Höfflin (SUI) Mathilde Gremaud (SUI) Isabel Atikin (GBR)
2014 Dara Howell (CAN) Devin Logan (USA) Kim Lamarre (CAN)

 

Freestyle Springen Frauen

Für die Freestyler gab es mehrere Demonstrationsbewerbe bei den Olympischen Spielen und zwar im Ballett, auf der Buckelpiste und beim Springen. Das Ballett wurde nicht aufgenommen, das Springen folgte 1994, die Buckelpiste war als erster Bewerb bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville im Programm zu finden. Das Springen der Freestyler erlebte 1988 und 1992 zwei Demonstrationsbewerbe und war erstmals bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer offizieller olympischer Bewerb.

Die Konkurrenz ist sehr stark und es kann beim Springen immer etwas passieren, sodass es starke Frauen aus China, Weißrussland, Australien oder der Schweiz gibt. Interessant ist, dass hier die Frauen aus Kanada keine Rolle spielen.

Olympiasieger Freestyle Springen Frauen

JahrGoldSilberBronze
2018 Hanna Huskova (BLR) Xin Zhang (CHN) Fanyu Kong (CHN)
2014 Alla Tsuper (BLR) Xu Mengtao (CHN) Lydia Lassila (AUS)
2010 Lydia Lassila (AUS) Li Nina (CHN) Guo Xinxin (CHN)
2006 Evelyne Leu (SUI) Li Nina (CHN) Alisa Camplin (AUS)
2002 Alisa Camplin (AUS) Veronica Brenner (CAN) Deidra Dionne (CAN)
1998 Nikki Stone (USA) Nannan Xu (CHN) Colette Brand (SUI)
1994 Lina Tscherjasowa (USB) Marie Lindgren (SWE) Hilde Synnove Lid (NOR)

 

Freestyle Buckelpiste Männer

Für die Freestyler gab es mehrere Demonstrationsbewerbe bei den Olympischen Spielen und zwar im Ballett, auf der Buckelpiste und beim Springen. Das Ballett wurde nicht aufgenommen, das Springen folgte 1994, die Buckelpiste war als erster Bewerb bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville im Programm zu finden. Bei der Fahrt über die Buckelpiste kann nicht nur spektakulärer Sport geboten werden, es lässt sich auch schwer ausrechnen, wer gewinnt.

Das änderte sich erst mit Alexandre Bilodeau ein wenig, der zweimal in Folge den Olympiasieg holen konnte. Die Kanadier sind generell als Favoriten anzusehen, auch die Fahrer aus Australien, Japan, Russland und den USA sind immer wieder erfolgreich.

Olympiasieger Freestyle Buckelpiste Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Mikael Kingsbury (CAN) Matt Graham (AUS) Daichi Hara (JPN)
2014 Alexandre Bilodeau (CAN) Mikael Kingsbury (CAN) Alexander Smyschlajev (RUS)
2010 Alexandre Bilodeau (CAN) Dale Begg-Smith (AUS) Bryon Wilson (USA)
2006 Dale Begg-Smith (AUS) Mikko Ronkainen (FIN) Toby Dawson (USA)
2002 Janne Lahtela (FIN) Travis Mayer (USA) Richard Gay (FRA)
1998 Jonny Moesley (USA) Janne Lahtela (FIN) Sami Mustonen (FIN)
1994 Jean-Luc Brassard (CAN) Sergei Schupletsov (RUS) Edgar Grospiron (FRA)
1992 Edgar Grospiron (FRA) Olivier Allamand (FRA) Nelson Carmichael (USA)

 

Freestyle Halfpipe Männer

Erst mit den Olympischen Winterspielen 2014 wurde die Halfpipe als Bewerb im Freestyle in das Programm aufgenommen. Damit werden die Kunststücke und Sprünge der Halfpipe auch in diesem Bereich des Wintersports mit Medaillen belohnt, wobei es darum geht, Geschwindigkeit, Figuren und Sprünge zur Perfektion zu vereinen.

Sehr gut gelungen ist das David Wise aus den USA, der die ersten beiden olympischen Bewerbe für sich hat entscheiden können.

Olympiasieger Freestyle Halfpipe Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 David Wise (USA) Alex Ferreira (USA) Nico Porteous (NZL)
2014 David Wise (USA) Mike Riddle (CAN) Kevin Rolland (FRA)

 

Freestyle Ski Cross Männer

Der Alpine Skizirkus hat bei den Olympischen Winterspielen eine lange Tradition, doch gibt es immer wieder Neuerungen wie den Super-G. Abseits des alpinen Skisports gibt es aber viele weitere Disziplinen und eine davon feiert in Vancouver seine Premiere: Ski Cross. Dabei starten vier Damen oder Herren zeitgleich auf einen Kurs, der mit Wellen und Sprüngen versehen ist. Vom Snowboard weiß man, dass die BorderCross-Disziplin besonders spektakulär ist und gleiches gilt für das Ski Cross, manchmal auch Skicross geschrieben.

Klare Favoriten haben sich noch nicht ergeben, aber die Freestyler aus Kanada, Frankreich oder der Schweiz agierten bereits erfolgreich, wie auch Andreas Matt aus Österreich, der 2010 Silber gewinnen konnte.

Olympiasieger Freestyle Ski Cross Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Brady Leman (CAN) Marc Bischofberger (SUI) Sergej Ritsik (OAR)
2014 Jean Frederic Chapuis (FRA) Arnaud Bovolenta (FRA) Jonathan Midol (FRA)
2010 Michael Schmid (SUI) Andreas Matt (AUT) Audun Grönvold (NOR)

 

Freestyle Slopestlye Männer

Zusätzlich zur Halfpipe wurden auch anläßlich der Olympischen Winterspiele 2014 die Bewerbe im Slopestyle für Damen und Herren eingeführt. Der Bewerb ist auch vom Snowboard her bekannt und dabei gilt es, möglichst kreativ Hindernisse wie Geländer und Schanzen zu nutzen und zu überwinden. Die Medaillenchance erhöht sich mit der eingesetzten Kreativität.

Die US-Freestyler sind hier besonders stark, auch jene aus Norwegen oder Kanada haben sich schon in die Medaillenliste eintragen können.

Olympiasieger Freestyle Slopestyle Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Öystein Braaten (NOR) Nicholas Goepper (USA) Alex Beaulieu-Marchand (CAN)
2014 Joss Christensen (USA) Gus Kenworthy (USA) Nicholas Goepper (USA)

 

Freestyle Springen Männer

Für die Freestyler gab es mehrere Demonstrationsbewerbe bei den Olympischen Spielen und zwar im Ballett, auf der Buckelpiste und beim Springen. Das Ballett wurde nicht aufgenommen, das Springen folgte 1994, die Buckelpiste war als erster Bewerb bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville im Programm zu finden. Das Springen der Freestyler erlebte 1988 und 1992 zwei Demonstrationsbewerbe und war erstmals bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer offizieller olympischer Bewerb.

Im Springen sind die Weißrussen sehr stark, auch die Freestyler aus China, Russland oder der Ukraine. Die Kanadier sind hingegen nicht so dominant und haben seit der Premiere 1994 keine Medaillen mehr gewonnen.

Olympiasieger Freestyle Springen Männer

JahrGoldSilberBronze
2018 Alexander Abramenko (UKR) Jia Zongyang (CHN) Ilja Burov (OAR)
2014 Anton Kuschnir (BLR) David Morris (AUS) Jia Zongynag (CHN)
2010 Alexei Grischin (BLR) Jeret Peterson (USA) Liu Zhongqing (CHN)
2006 Han Xiaopeng (CHN) Dimitri Daschinski (BLR) Vladimir Lebedev (RUS)
2002 Ales Valenta (CZE) Joe Pack (USA) Alexei Grischin (BLR)
1998 Eric Bergoust (USA) Sébastien Foucras (FRA) Dimitri Daschinski (BLR)
1994 Andreas Schönbächler (SUI) Philippe Laroche (CAN) Lloyd Langlois (CAN)

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Olympiasieger FreestyleArtikel-Thema:
Olympiasieger Freestyle
letztes Datum:
14. 08. 2019

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