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Abseitsfalle im Fußballspiel

Angriffe des Gegners mit Taktik beenden

Das Abseits ist eine der am häufigsten diskutierten Regeln im Fußballsport, was auch an der Abseitsfalle liegt. Diese Taktik ermöglicht es einer Mannschaft, Angriffe des Gegners zu reduzieren und für mehr Sicherheit zu sorgen. Die Regel des Abseits gibt es schon lange, aber erst mit der perfekten Abseitsfalle wurde die Regeln zum großen Thema.

Was ist das Abseits?

Generell gesehen ist ein Abseits dann gegeben, wenn ein gegnerischer Spieler hinter den letzten Verteidigern (ohne Torwart) der abwehrenden Mannschaft steht, bevor der Ball zu ihm gespielt wird. Wenn ein Mittelfeldspieler den Ball also zum Stürmer passt und dieser steht näher zum Tor als die Verteidiger, dann steht er im Abseits. Das heißt, die Verteidiger müssen gar nichts machen, denn der Schiedsrichter-Assistent (früher Linienrichter) hebt die Fahne und zeigt das Abseits an. Der Haken dabei ist, dass es sein kann, dass genau jener Schiedsrichter-Assistent die Situation anders sah und kein Abseits anzeigt. In dem Fall ist der Stürmer samt Ball auf und davon und nur noch der Torwart kann retten.

Was ist die Abseitsfalle?

Die Abseitsfalle ist nun ein Begriff, der die Abwehr umschreibt, die einen Stürmer in diese Abseitsposition bringen will. Das funktioniert insofern, als man immer einen Schritt vor dem Stürmer steht und er kann damit nicht angespielt werden und wenn doch, müsste das Schiedsrichter-Team richtigerweise den Spielzug abbrechen - ergo pfeift der Schiedsrichter wegen Abseits ab. Das Spiel ist also, dass der Stürmer immer auf gleicher Höhe mit der Abwehr steht - die Abwehr nach vorne rückt und der Stürmer mitspielt. Das kann natürlich auch gefährlich werden, weil sich die Abwehrspieler sehr weit vom Tor entfernen müssen und ein anderer Spieler könnte dies für ein Solo ausnutzen.

Wer spielt mit Abseitsfalle?

Eigentlich könnte man sich auf die eigenen Stärken berufen und auf diese taktische Möglichkeit verzichten. Aber die Abwehr kann durch die Abseitsfalle zum echten Problem für die Angreifer werden. Wie effektiv das geht, haben vor allem die Mannschaften aus Belgien und den Niederlanden in den 1980er-Jahren gezeigt, die die Abseitsfalle zur Kunst entwickelt haben. Die Stürmer waren regelmäßig im Abseits gestanden und die Zahl der Angriffe konnte deutlich reduziert werden, sodass diese taktische Variante immer öfter übernommen worden ist.

Heute spielt praktisch jede Mannschaft mit der Idee der Abseitsfalle, aber sie funktioniert nur, wenn alle mitdenken und wenn man fix aufeinander eingespielt ist. Bleibt nur ein Verteidiger stehen, hebt er damit die Abseitsfalle auf und bietet dem Stürmer eine wunderbare Gelegenheit, um einen Treffer zu erzielen.

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In der Verteidigung hat man es mit angriffslustigen Gegnern zu tun. Man kann sie in die Abseitsfalle locken oder auch an Aktionen hindern. Dabei gibt es die Manndeckung oder die Raumdeckung, um einen Gegenspieler zu neutralisieren. Bekannt gefährliche Spieler können auch per Doppeldeckung in ihren Handlungen eingeschränkt werden, man spricht dann vom Doppeln. Seit Einführung der Viererkette wird auch viel vom Verschieben gesprochen, wenn die Abwehrkette sich dem Angreifer zuwendet. Da der Ball oft hoch in den Strafraum gespielt wird, ist die Kopfabwehr häufig gefragt, weshalb Abwehrspieler in der Regel sehr groß gewachsen sind.

Letztlich gibt es die Stürmer mit der Mission, die Tore zu erzielen. Ein Abstauber ist ein Torerfolg im zweiten Anlauf, ein Fallrückzieher hingegen eine besondere Aktion mit dem Rücken zum Tor. Erzielt man zwei Tore im Spiel, hat man einen Doppelpack geschafft, drei Tore in einer Halbzeit sind sogar ein Hattrick. Entscheidend ist oft die Situation Eins gegen Eins.

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Artikel-Infos

Fußball AbseitsfalleArtikel-Thema:
Abseitsfalle im Fußballspiel
Beschreibung: Die ⚽ Abseitsfalle und das Abseits als Spielregel im Fußball generell - ein vieldiskutiertes Thema und ein ✅ Mittel der Verteidigung.

letztes Datum:
13. 04. 2021

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