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Ablauf des Rennens bei Ski Alpin

Das Rennen: wie ein alpiner Bewerb abläuft

Obwohl die Disziplinen im alpinen Skisport unterschiedlicher nicht sein können, finden sie doch in einem sehr ähnlichen Muster statt. Der Hauptunterschied zwischen den schnellen Disziplinen wie Abfahrt und Super-G und den technischen Bewerben wie Riesentorlauf und Slalom besteht vor allem darin, dass die technischen Rennen in zwei Durchgängen entschieden werden, die schnellen Rennen hingegen mit einer Fahrt ausgetragen werden.

Wie funktioniert ein alpines Skirennen?

Sämtliche Rennen werden gegen die Uhr gefahren. Wer am schnellsten ist, hat gewonnen, wobei die Grundregel darin besteht, dass man dem vorgegebenen Kurs Folge leistet. Wer abkürzt, scheidet durch Disqualifikation aus, gleiches gilt für das Einfädeln in eines der gesteckten Tore. Mittels moderner Zeitnehmung wird die Gesamtzeit gemessen, wobei diese bei Berühren des Startstabes zu laufen beginnt und stoppt, wenn die Fahrerin oder der Fahrer die Ziellinie erreicht und überquert hat.

Einen Unterschied gibt es noch im Ablauf des Rennens zwischen Speed-Disziplinen, wie Abfahrt und Super-G gerne genannt werden, und den technischen Bewerben mit Slalom und Riesentorlauf.

Bei den technischen Bewerben wird im ersten Durchgang nach einer gelosten Reihenfolge der ersten sieben Fahrer gefahren, die in der Weltrangliste vorne liegen. Alle anderen Teilnehmer/innen werden ab dem 8. Platz mit der gleichen Startnummer ins Rennen geschickt wie sie in der Rangliste zu finden sind. Im zweiten Durchgang dürfen nur die besten 30 des ersten Durchgangs starten und zwar in umgekehrter Reihenfolge.

Bei den schnellen Disziplinen gibt es eine Gruppe von acht Leuten, die in der Weltrangliste vorne sind und die von Startnummer 15 bis 22 an den Start gehen. Auch diese Reihenfolge wird gelost. Davor und danach werden die Teilnehmer/innen entsprechend der Trainingsergebnisse oder Weltrangliste ins Rennen geschickt.

Gewonnen hat, wer die schnellste Zeit erreicht, wobei es für die ersten 30 Plätze Weltcuppunkte gibt, die sowohl für die Disziplin als auch für den Gesamtweltcup zählen. Gesamtweltcupsieger wird, wer die meisten Punkte in einer Saison sammeln konnte.

Weitere Informationen zum Rennablauf

Übersicht der Unterseiten

Zeitnehmung

Die Zeitnehmung beim Rennen im alpinen Skisport vom Start bis ins Ziel mit den Einblendungen für das TV-Publikum.

Rennjury

Grundlagen über die Rennjury beim alpinen Skisport und ihre Aufgaben beim Rennablauf, bei der Sicherheit und weiteren Punkten.

Kurssetzer

Der Kurssetzer beim Ski Alpin ist jener, der die Tore setzt und damit die Richtung und die Schwierigkeiten im Rennen bestimmt.

Start

Details über den Start beim Rennen im alpinen Skisport und dem unterschiedlichen Prozedere verschiedener Läufer.

Durchgang

Grundlagen über die Durchgänge beim alpinen Skirennen, vor allem bei den technischen Rennen wie Slalom oder Riesentorlauf.

Zwischenzeit

Die Zwischenzeit und ihre Bedeutung beim Rennen im alpinen Skisport, wodurch man besser erkennen kann, wer schneller fährt und wer nicht.

Ziel

Das Ziel und das Rennende beim alpinen Skisport abhängig von der Disziplin mit zwei Durchgängen oder einer Fahrt (z.B. Abfahrt).

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