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Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen

Das größte Turnier für die Frauen-Nationalmannschaften

In den 1980er-Jahren gab es bereits die Fußball-Europameisterschaft der Frauen, wobei sie bis 1984 im Europacup-Modus und 1987 erstmals als Endrunde gespielt wurde. Turniere auf Weltebene gab es zu diesem Zeitpunkt auch, aber ein fixes und offizielles Turnier war noch nicht entstanden. Dazu musste man bis zum Jahr 1991 warten.

Fußball-WM der Frauen: die Anfänge

Die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen begann mit dem Turnier im Jahr 1991, als 12 Nationalmannschaften zugelassen waren. Es wurde in drei Gruppen gespielt, wobei die besten beiden Teams und die zwei besten Gruppendritten in das Viertelfinale aufsteigen konnten. Danach wurde bis ins Finale im K.o.-Modus gespielt, ehe im Finale mit den USA die ersten Weltmeisterinnen im Fußball gefunden werden konnten. Dieser Modus wurde vier Jahre später beibehalten, aber dann zum letzten Mal so gespielt.

Ab dem Turnier 1999 gab es vier Vorrundengruppen mit vier Mannschaften, sodass die besten beiden Teams in das Viertelfinale aufsteigen konnten. Ab dann wurde wieder im K.o.-Modus gespielt, bis man im Finale die neuen Titelträgerinnen kannte. Der Modus setzte sich durch und wurde bis zu der Fußball-WM 2011 beibehalten.

Fußball-WM: aktuelle Entwicklung

Erst mit dem Turnier im Jahr 2015 wurde das Feld erweitert und es wird mit sechs Vorrundengruppen gespielt. Ein solches Format gab es bei den Männern bei der WM 1996 und so wie damals wird aktuell bei den Frauen gespielt. Die besten beiden Teams steigen wie gehabt auf, aber nicht in das Viertelfinale, sondern in das Achtelfinale. Aufgefüllt wird das Feld durch die besten vier Gruppendritten. Ab dem Achtelfinale wird somit mit einer Runde mehr im K.o.-Modus bis zum Finale gespielt.

Bedeutung der Fußball-WM

Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen ist das Aushängeschild der weltweiten Entwicklung im Frauenfußball. Waren zu Beginn nur wenige Nationalmannschaften konkurrenzfähig, so änderte sich das rasch und jedes Spiel wird auch für die Favoriten zur Herausforderung. Starke Teams sind weiterhin Deutschland, USA, Brasilien und Norwegen, doch andere haben aufgeholt wie etwa Japan oder England. Die WM im Jahr 2011 ist in diesem Sinne zu nennen. Zum einen spielte man in Deutschland und zum Teil in vollen Stadien, was für den Frauenfußball noch nicht selbstverständlich ist. Zum anderen schieden die Norwegerinnen schon in der Vorrunde aus, Deutschland scheiterte an Japan ebenso wie die USA im Finale - es zeigte sich, dass auch ein Heimturnier nicht einfach zu spielen ist und der Druck bei den Frauen wie bei den Männern groß ist. Die vielen Zuschauer waren natürlich beste Werbung für die weiteren Turniere.

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