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Kabinenpredigt des Fußballtrainers

Trainer spricht die Fehler an und fordert eine bessere Leistung

Der ironische Begriff der Kabinenpredigt wird vor allem im Fußballsport verwendet, könnte im Handball, Eishockey oder anderen Mannschaftssportarten genauso Anwendung finden. Aber gerade im Fußball wird gerne davon gesprochen, wenn eine Mannschaft in der ersten Halbzeit gar nichts zuwege bringt und in der zweiten Halbzeit wie verwandelt aus der Kabine kommt.

Kabinenpredigt: Trainer ist unzufrieden

Plötzlich gelingen alle Aktionen und man erzielt sogar die notwendigen Tore, um das Match erfolgreich gestalten zu können. Die Kabinenpredigt hat also funktioniert und gemeint ist damit, dass der Trainer den Spielern mitteilt, was falsch gelaufen ist und was sie nach der Pause besser machen müssen. Er betet ihnen vor, wie sie ihr taktisches Verhalten umstellen müssen und welche Ideen ihm eingefallen sind, damit der Gegner überrascht werden kann.

Tatsächlich betet er natürlich nicht und es ist auch kein religiöser Akt, der in der Kabine während der viertelstündlichen Pause erfolgt. In Wirklichkeit werden die Fehler besprochen und die Spieler können auch ihre Eindrücke schildern. Auf diese Weise analysiert man, was falsch gelaufen ist und wie man es besser machen könnte. Es kann auch sein, dass der Trainer stinksauer auf seine Mannschaft ist und sehr laut wird bei der vorgetragenen Kritik.

Die Kabinenpredigt ist daher ein Begriff, der von den Medienleuten gerne bemüht wird. Besonders bei TV-Kommentaren hört man von ihr immer wieder, wobei weniger die Art und Weise oder der Inhalt der Ansprache durch den Trainer ein Thema ist, sondern einfach der Effekt, dass alles klappt, was vor der Pause so ganz und gar nicht funktionieren wollte. Die Veränderung fällt auf und so ist die Vermutung naheliegend, dass der Trainer seine Mannschaft erreichen konnte und mit neuen Kräften und neuer Motivation auch der Erfolg sich einstellt.

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Der Trainer ist auch als Cheftrainer ein Begriff und bei der Nationalmannschaft heißt er gar Nationaltrainer, doch die Aufgabe ist stets die gleiche und umfasst das Zusammenstellen der Mannschaft, die Aufstellung vor jedem Spiel und natürlich die Verbesserung jedes Spielers samt neuer taktischer Varianten.

Aber das schafft man niemals alleine und schon gar nicht bei großen Vereinen und so gibt es mit dem Co-Trainer einen Assistenten, der oft sogar weit wichtiger ist als man allgemein annimmt. Der Torwarttrainer kümmert sich um den Erfolg der Torleute und der Konditionstrainer arbeitet an der Ausdauer und Fitness.

Zwei weitere Begriffe gibt es immer wieder im Umfeld des Trainers. Der erste ist der Interimstrainer bei Vereinen, wenn wegen Erfolglosigkeit mal wieder der Trainer entlassen wurde und eine vorübergehende neue Lösung ansteht. Und der zweite Begriff ist mit Kabinenpredigt gegeben, eine sarkastische Umschreibung für die Pausenrede des Trainers, wenn es nicht so läuft.

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Fußball KabinenpredigtArtikel-Thema:
Kabinenpredigt des Fußballtrainers
letztes Datum:
12. 09. 2020

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