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Fußballregeln: Foul durch gestrecktes Bein

Böses Foul im Fußballspiel mit Konsequenzen

Wenn ein Zusammenprall zweier Fußballspieler droht, bemüht sich jeder a) sich selbst zu schützen und b) seine Beine zurückzuziehen, damit der Zusammenprall, so er nicht vermieden werden kann, zumindest harmlos ausgeht. Wenn in so einer Situation ein Spieler sein Bein durchstreckt, kann er damit rechnen, bestraft zu werden und zwar meist mit einer roten Karte.

Fußballregeln: gestrecktes Bein und die Folgen

Denn ein durchgestrecktes Bein, das nach vorne bei hoher Spielgeschwindigkeit den Körper eines anderen Spielers trifft, kann zu schwere Verletzungen führen und das soll durch das Regelwerk und den Schiedsrichter, der dieses vertritt, zu verhindert werden. Wer sich dergestalt verhält, riskiert die Verletzung des Gegenspielers und wird bestraft. Wenn er Glück hat, kommt er mit einer gelben Karte davon und ist nur verwarnt. Häufig wird aber die rote Karte gezeigt und man ist aus dem Spiel ausgeschlossen und die eigene Mannschaft muss mit einem Spieler weniger auskommen.

Dabei kann es aber sein, dass man noch versucht hat, den Ball zu spielen und deshalb hat man das Bein durchgestreckt, um die Chance zu erhöhen. Wenn aber zwei Spieler dies versuchen, riskiert man die Verletzung und deshalb ist das Ansinnen, den Ball noch zu erreichen, nicht so schwer anzusehen wie die Verletzungsgefahr für sich und den anderen Spieler. Besonders scharf kritisiert wird eine Aktion, bei der ein Angreifer mit gestrecktem Bein in den Torhüter rutscht, weil er den Ball noch erreichen will. Der Torhüter ist bei vielen Mannschaftssportarten eine besonders geschützte Persönlichkeit und auch im Fußball sieht man es nicht gerne, wenn eine Verletzung durch so eine Aktion riskiert wird.

Im Eishockeysport würde so eine Aktion zu einer Massenschlägerei führen, im Fußball gibt es die Reaktion nicht, aber die Emotionen kochen hoch und notwendig ist es auch nicht, mit einem gestreckten Bein in den Körper zu rutschen - Ehrgeiz hin oder her. Daher ist die Aktion mit dem völlig durchgestreckten Bein keine gute Idee. Noch schlimmer sind Aktionen, bei denen das Bein hoch in der Luft den Gegenspieler trifft, wie man dies von Kampfsportarten kennt. Diese Aktion enden so gut wie immer mit der roten Karte und dem sofortigen Ausschluss.

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Das Regelwerk im Fußballsport wird durch den Schiedsrichter sichergestellt. Er ist nicht alleine, er hat ein ganzes Team zur Unterstützung, vor allem der Schiedsrichter-Assistent hilft bei der Regelauslegung und Beurteilung mit und es gibt deren zwei Stück zu den Seitenlinien. Außerdem gibt es den vierten Schiedsrichter zur Unterstützung.

Werden die Regeln missachtet, kann es eine Verwarnung geben.  Die Gelbe Karte ist die erste Stufe und man muss aufpassen, dass man nicht noch eine Karte ausfasst. Die Gelb-rote Karte ist praktisch die doppelte gelbe Karte und bedeutet das Verlassen des Spiels und die Rote Karte ist die Höchststrafe. Sowohl die gelb-rote als auch die rote Karte führt in der Regel zu einer Sperre von zumindest einem weiteren Spiel.

Was sind verbotene Aktionen? Das Handspiel zählt dazu wie auch das Abseits oder jede Art von Foul. Das kann eine Notbremse bei einem gegnerischen Angriff sein, es kann ein gefährliches Foul mit gestrecktem Bein sein und auch jeder Ellbogencheck oder andere unerlaubte oder sogar gefährliche Handlungen.

Was entscheidet das Schiedsrichterteam sonst noch? Der Einwurf nach Verlassen des Spielfeldes durch den Fußball ist so eine Situation und auch der Elfmeter kann nur durchgeführt werden, wenn sich der Schiedsrichter dazu entscheidet. Dabei reklamieren oft die verteidigenden Spieler und manchmal sogar zurecht, weil der Angreifer gar nicht gefoult wurde und eine Flugstunde mit seiner Schwalbe vollführte. Auch beim Spielabbruch ist der Schiedsrichter involviert.

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Fußball gestrecktes BeinArtikel-Thema:
Fußballregeln: Foul durch gestrecktes Bein
letztes Datum:
03. 09. 2020

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