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Erfolg der Fitnessprogramme

Warum das Mittrainieren so beliebt wurde

In den 1980er-Jahren entstand ein Trend, bei dem das Trainieren abseits vom Laufen auf der Laufbahn oder im Park zu einem üblichen Paket wurde. Unter dem Titel Aerobic verband man Spaß, Musik und Übungen, die man früher in der Schule im Turnunterricht auch schon ausgeführt hatte, zu einer Einheit. In den Fitnessstudios wurde in Gruppen trainiert und damit haben viele festgestellt, dass die Motivation viel höher ist, als wenn man alleine die Übungen durchführt. Doch das war nur der Anfang einer Erfolgsgeschichte, die das Marketing auch bald entdeckt hatte.

Trainingsprogramme und mehr

Das Herzstück jedes Trainingsprogramms sind Übungen, die in unterschiedlicher Geschwindigkeit und Intensität ausgeführt werden. Dabei wird Musik im Hintergrund gespielt und man bewegt sich in der Gruppe einheitlich zu den Bewegungen. Wer eine Übung gerade nicht schafft, kann bei der nächsten wieder einsteigen - überhaupt kein Problem.

Manche haben Probleme mit den Übungen, weil sie nie Sport betrieben haben und schon etwas älter sind oder mit manchen Wettersituationen nicht klarkommen. Nahrungsergänzungsmittel, wie etwa zusätzliche Vitaminpräparate, haben den Weg zu den Übenden gefunden. Der neueste Trend sind die CBD-Produkte. CBD steht für Cannabidiol, einem Wirkstoff der Cannabispflanze und wird in Form von CBD-Ölen angeboten. Ein Vorteil für Sportlerinnen und Sportler ist etwa, dass mithilfe dieser immer beliebter werdenden Wirkstoffe Muskelkater verhindert werden können. Solche Produkte gibt es von vielen Anbietern und in vielen Ländern, auch in Österreich, Deutschland oder etwa in der Schweiz, beispielsweise die Produkte von Justbob.

Also auch rund um die Trainingsprogramme haben sich viele Produkte etabliert und den Eingang ins Marketing gefunden. Ausrüstung wie Stirnband und Schweißbänder oder auch die Vermarktung via DVD, Blu-ray und ähnlichen Kanälen waren die logische Folge.

Billy Blanks TaeBo FitnesstrainingBildquelle: Pixabay.com / 12019

Wie trainiert man am besten?

Das ist eine Frage, die man nur individuell klären kann. Manche lieben es, in der Gruppe in einem Studio zu trainieren und Spaß zu haben, weil man gemeinsam übt. Dabei steht für manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Spaß und die Musik im Vordergrund, andere wollen abnehmen, wiederum andere wollen mehr Muskeln aufbauen. Das regelmäßige Training kann sowohl die Kilos verschwinden lassen, also auch die allgemeine Fitness verbessern.

Wiederum andere mögen die Fitnessstudios gar nicht und trainieren lieber daheim. Da sind sie nicht an einen Zeitpunkt fixiert und können sich ein Video anschauen und mit üben. Wenn es gerade nicht passt, kann man nach zehn Minuten abbrechen und niemand schaut einen schräg an. Aber man braucht dafür mehr Motivation, weil in der Gruppe wird man mitgerissen, alleine daheim ist das nicht der Fall.

Welche Programme gibt es überhaupt?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Ein Beispiel für so ein Trainingsprogramm ist TaeBo von Billy Blanks. Blanks ist vielfacher Weltmeister im Kampfsport und entwickelte ein intensives Fitnessprogramm, in dem die Boxbewegungen und das Austreten mit den Beinen nach vorne oder zur Seite in den Mittelpunkt gerückt wurde. Man schwitzt schnell und soll so seine Kilos verlieren. Viele Fitnessstudios haben das Programm dann selbst angeboten und es gibt ganze Reihen von Medien wie DVDs, um daheim auch das Programm mitmachen zu können.

Zumba ist ein weiteres Fitnessprogramm, das aus dem Tanz heraus entstanden ist. Der Kolumbianer Alberto Perez, Tänzer und Choreograf, entwickelte die Idee, Tanz, Musik und Fitness zu einer Einheit zusammenzuführen und punktete damit voll. Auch dieses Programm wird oft angeboten und es gibt eigene Workshops und Schulungen zum Thema.

Diese beiden Beispiele zeigen auch den unterschiedlichen Zugang und welche Einheiten möglich sind. Man kann vom Kampfsport kommen oder vom Tanz und verbindet doch die Stärkung von Kondition, Widerstandskraft und Muskulatur miteinander.

Viel, viel mehr

Aber beide Programme sind nur Beispiele für viele Möglichkeiten. Heute ist es nicht mehr so, dass über DVD und Blu-ray neue Programme daheim konsumiert werden müssen, denn auf YouTube gibt es unzählige Videos mit Übungsvorschlägen. So kann man ein intensives Programm mit einer Dauer von nur zehn Minuten mitmachen, bei dem es zum Beispiel darum geht, die Bauchmuskulatur zu fördern.

Andere Videos wenden sich an Anfänger und übertreiben es nicht mit dem Schweregrad. Die Leute sollen sich wohlfühlen und sollen auch die Überzeugung haben, dass sie auch teilnehmen können und einen persönlichen Erfolg erzielen.

Zudem bieten viele beliebte Fitnesstrainer über die sozialen Medien und Kanäle eigene Übungssessions an. Dabei üben sie und übertragen dies live, sodass die Fans mitmachen können. Das ist der wohl direkteste Weg, wie man Zuseherinnen und Zuseher zum Mitmachen motivieren kann.

Fazit

Wenn man die Entwicklung betrachtet, so stand am Anfang - etwa in den 1970er-Jahren - das Fernsehtraining für den Wintersport am Programm. In den 1980er-Jahren kam die Aerobic-Welle und seither gibt es stets neue Ideen, bei denen Liegestütz, Kniebeugen und andere klassische Übungen, die man noch aus der Schule kennt, mit Musik und anderen Bewegungsabläufen kombiniert werden. Jeder kann mitmachen und es gibt viel Auswahl, sodass man abhängig vom eigenen Interesse, Können und der allgemeinen Situation das Richtige finden kann - im Falle von YouTube und sozialen Kanälen sogar gratis.

Das gilt auch für Leute, die eigentlich sportlich sind, aber nach einer Verletzung ein Aufbautraining brauchen.

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Beim Begriff Training denken viele an das Lauftraining oder an das Radfahren auf dem Ergometer - was ja auch richtig ist und für viele Gültigkeit hat. Es gibt aber viele Möglichkeiten des Trainings wie etwa zahllose Tipps für Fitnessübungen und es gibt auch zusätzliche Möglichkeiten und Ratschläge, vom Verhindern von Schmerzen bis zum richtigen Einstieg …

Neben den Tipps und auch Übungen, die man sich überlegen kann und die man vielleicht einmal ausprobieren sollte, gibt es auch die Frage der Ausrüstung. An sich kann man viele Übungen einfach nur mit seinem Körpergewicht durchführen und sehr effektiv trainieren. Es gibt aber von der Kurzhantel aufwärts viele Geräte, die unterstützen können oder auch besonderes Zubehör wie etwa die Trainingsmaske. Oder ein ganz anderer Ansatz sind die Rollschuhe für das Motoriktraining der Kinder.

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Beschreibung: Die 💪 Fitnessprogramme begeistern seit den 1980er-Jahren viele Menschen und man kann daheim mitmachen oder im ✅ Fitnessstudio in der Gruppe.

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