Will man eine große Tenniskarriere beginnen, dann führt der Weg an den Futures und Challengers nicht vorbei. Bei den Futures kann man sogar ohne einen Punkt in der Weltrangliste teilnehmen, bei den Challenger-Turnieren ist das schon schwieriger. Allerdings gibt es nicht mehr als 125 Weltranglistenpunkte und damit wird es für die Top 100 in der Weltrangliste schon schwer. Die nächste Stufe ist daher das Ziel und das ist bei den Männern das ATP 250 Turnier und bei den Frauen das WTA 250 Turnier, eigentlich offiziell ATP Tour 250 und WTA Tour 250 genannt.
Ein Turnier, das als ATP 250 oder WTA 250 eingestuft ist, hat üblicherweise ein 32er-Raster, was bedeutet, dass fünf volle Runden gespielt wird. Davor gibt es zwei Runden Qualifikation, also nicht drei wie bei den Futures oder den Challenger-Turnieren. Hat man die Qualifikation überstanden, dann darf man im Hauptfeld mitwirken und fünf volle Runden heißt, dass auch die Nummer eins der Setzliste bereits in der ersten Runde antreten muss.
Es gibt daher die Struktur
Wer die Qualifikationsrunde 2 auch gewinnen kann, darf in der 1. Runde mitwirken. Wer die 2. Runde verliert, könnte noch als Lucky Loser eine glückliche Chance erhalten, üblicherweise ist aber das Turnier vorbei und man muss beim nächsten Mal sein Glück versuchen.
Der Spieler oder die Spielerin mit dem Sieg im Finale hat damit auch das ganze Turnier gewonnen.
Bildquelle: atptour.com
Das Turnier mit der Einstufung 250 findet am häufigsten statt - sieht man von den Einstiegsturnieren ab. Futures & Co. gibt es natürlich noch mehr, um jungen Spielerinnen und Spielern den Einstieg zu ermöglichen. So einfach lassen sich die ATP 250- und WTA 250-Turniere nicht gewinnen und es gibt auch viele Überraschungen.
Deshalb sind die Turniere sehr spannend und das ist auch bei den Sportwetten ein Thema. Es findet ständig irgendwo ein Turnier statt und nicht jede Spielerin und nicht jeder Spieler ist bekannt, zumal noch sehr unbekannte Qualifikanten das Turnier aufmischen können. Daher ist das Interesse vor Ort groß, auch die Übertragungen werden gerne gesehen und manche zocken sehr gerne über die Apps, zum Beispiel die https://lolajack.com/at/ und viele andere. Es ist häufig völlig unklar, wie so ein Spiel ausgehen könnte, was die Sache noch interessanter gestaltet.
Wie schwierig es ist, so ein Turnier zu gewinnen, zeigt schon alleine die Tatsache, dass gute Spielerinnen und Spieler etwa nach Verletzungen solche Turniere aufsuchen, aber oftmals scheitern. Denn auch die Leute mit einer Ranglistenposition 150 können gut Tennis spielen.
Bei einem Turnier mit der Einstufung 250 kann man üblicherweise damit rechnen, dass man bis ungefähr Weltranglistenposition 60 oder 70 einen Fixplatz hat. Das kommt auf die Jahreszeit, den Belag und den Veranstaltungsort an. Wer dahinter gereiht ist, wird Qualifikation spielen müssen, sodass man ab 130 bis 150 in der Weltrangliste schon Mühe hat, in die Qualifikation zu kommen. Das zeigt auch die Bedeutung solcher Turniere.
Es gibt aber einen Plan B, denn wenn zum Beispiel in Kitzbühel das Sandplatzturnier als ATP 250 stattfindet, kann ein österreichischer Tennisspieler eine Wildcard bekommen, womit er im Hauptfeld (= 1. Runde) teilnehmen darf, obwohl die Weltranglistenposition das normalerweise nicht zulassen würde.
Beim ATP 250 werden folgende Punkte verteilt:
Beim WTA 250 werden folgende Punkte verteilt:
Dazu brauchen wir mehrere Hinweise:
Mit dem Turniersieg kann man also 250+ Punkte für die Weltrangliste erreichen. Was bedeutet das für die Tenniskarriere, wenn man ganz neu eingestiegen ist und weiter nach oben kommen möchte?
Mit drei Siegen bei einem 250er-Turnier kann man die Top 100 erreichen, aber man ist weit davon entfernt, die besten zehn der Weltrangliste anzugreifen. Damit wird klar, dass das 250er-Turnier eine Brücke zwischen den Einsteigerturnieren (Futures, Challenger) und den großen Turnieren ist.
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