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Sprungturm der Skisprunganlage

Aufbau der Sprunganlage

Die Schanze selbst ist der Bereich der Sprunganlage, den die Skispringer hinabfahren, um dann mit einer Sprungbewegung basierend auf der aufgebauten Geschwindigkeit einen weiten Flug zu versuchen. Um zur Schanze zu kommen, braucht es in der Regel einen Sprungturm.

Sprungturm: Basis der Struktur bei der Sprungschanze

Der Sprungturm ist dabei der hintere Aufbau der gesamten Anlage und verbindet den Boden mit dem höchsten Punkt der Anlage. Ältere Bauweisen haben eine lange Stiege mit zahllosen Stufen, die die Skispringer mit geschulterten Skier zurückzulegen haben, modernere Sprungtürme sind mit einem Lift oder Aufzug ausgestattet, womit das Erreichen des Turms und der Startluken wesentlich einfacher gestaltet ist.

Im oberen Bereich gibt es verschiedene Einrichtungen. Der Sprungturm bietet den Zugang zu den Startluken, um von dort aus den Sprung zu beginnen - oder genauer den Anlauf bis zum Absprung. Es gibt aber auch den Platz für die Trainer, die ihren Springern signalisieren können, wann sie abfahren sollen und auch die Jury ist im Sprungturm untergebracht. Gleiches gilt für die Punkterichter.

Manche Sprunganlagen haben aber keinen eigenen Sprungturm, andere haben einen gigantischen Aufbau. Das hängt vom Gelände ab. Manche Schanzen sind noch Naturschanzen und in das Gelände integriert worden, sodass es keinen Betonaufbau gibt, auch wenn die oberen Plattformen dann fix verbaut wurden.

Manche Flugschanzen haben genau den gegenteiligen Aufbau und bestehen aus einem beeindruckenden Betonkonstrukt, das hoch in den Himmel ragt und erst dadurch werden große Weiten möglich. Welche Variante nun gewählt wird, um eine Schanze und überhaupt eine Sprunganlage einzurichten, hängt von den Bedingungen, dem Gelände und auch klimatischen Fragestellungen ab. Denn manche Regionen haben viel Wind und sind weniger geeignet, andere Regionen können jederzeit eine Schanze anbieten. Mit Windnetz und ähnlichen Vorkehrungen kann man den Wind aber auch seitlich reduzieren, sodass es auch hier einige Möglichkeiten gibt.

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Jede größere Schanzenanlage hat einen Sprungturm als grundsätzlichen Aufbau, von dem aus die eigentliche Schanze bergab führt. Für die Sportlerinnen und Sportler relevant ist die Startluke oder auch das Start Gate sowie der Zitterbalken, auf dem man Platz nimmt. Nimmt man den Sprung in Angriff, dann fährt am dank Anlaufspur mit möglichst hoher Geschwindigkeit in gebückter Haltung bis zum Schanzentisch und springt mit Kraft ab.

Klappt der Sprung nicht, kann es passieren, dass man am Aufsprunghügel oder Vorbau landet, doch der eigentliche Landebereich ist weiter unten zu erreichen. Mit dem Auslauf bis zum Publikum wird die Anlage abgeschlossen. Für das Publikum, aber auch für die Teilnehmer selbst gibt es die Anzeigentafel zur Information.

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Skispringen SprungturmArtikel-Thema:
Sprungturm der Skisprunganlage
letztes Datum:
13. 09. 2020

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