Sie sind hier: Startseite -> Skisport / Snowboard -> Skispringen -> Punktewertung

Skispringen und Punktewertung

Punktewertung im Skispringen

Beim Skispringen gibt es keine Bestzeit, sondern Bestpunkte, die darüber entscheiden, wer den Bewerb gewinnen konnte und wer nicht. Zwar münden diese Erkenntnisse im Laufe einer Weltcupsaison in Weltcuppunkte, die man vom Ski Alpin oder vom Langlaufen auch kennt, doch beim Einzelbewerb - zum Beispiel bei einer Weltmeisterschaft oder bei Olympischen Winterspielen - zählen ausschließlich die Wertungspunkte des Skispringens.

Punktewertung und Sprungbewertung

Das Kriterium ist also neben einem weiten Sprung seine Ausführung. Es gibt dabei drei Bereiche, die die Sprungrichter berücksichtigen müssen und zwar ist dies der Flug selbst, die Landung und das Ausfahren bis zur Sturzgrenze. Wenn man zwei Meter weiter als die Konkurrenz springt, aber mit den Armen rudert oder die Ski unkontrolliert auf- und abschwingen, gibt es Punkteabzüge und wiegen häufig schwerer als die Weitenpunkte. Denn die Sprungrichter erkennen dies und reagieren mit niedrigeren Punkten.

Beim Flug ist die symmetrische Haltung, die Haltung der Arme und des ganzen Körpers zu berücksichtigen. Unsicherheiten durch eine Windböe oder andere Situationen, in denen man nicht sich gleichmäßig durch die Luft bewegt, bringt Abzüge. Die zweite Phase ist mit der Landung gegeben. Während im Flug wenige Abzüge erfolgen, weil man ohne gleichmäßiger Haltung auch gar keine Chance hätte, ist die Landung schon schwieriger. Es gibt Skispringer, die als Stilisten gelten und eine sehr schöne Telemarklandung zeigen, andere schaffen es gerade noch, sicher zu landen und kassieren deutliche Punktabzüge.

Schließlich gibt es noch die Auslaufphase. Wenn man zwar sicher landet, aber danach stürzt, ist der Sprung trotzdem als gestürzt gewertet und man bekommt nur 6,0 Punkte. Auch die Haltung gilt nach der Landung als Bewertungskriterium. Wenn man das Gleichgewicht verliert und sich seitlich neigt, nicht aber stürzt, wird dies auch berücksichtigt.

Punktewertung und Punkte

Jeder der fünf Sprungrichter kann maximal 20,0 Punkte verteilen. 6,0 Punkte gibt es bei einem gestürzten Sprung. Jeder der drei Teilbereiche muss seperat eingegeben werden, womit eine Gesamtnote pro Richter entsteht - zum Beispiel 18,5. Die schwächste und höchste Bewertung entfallen und so ergibt sich die Note der Richter. Bei 18,5 / 19,0 / 19,0 / 18,0 / 18,5 würde einmal 19,0 und die 18,0 entfallen, die anderen drei Bewertungen bleiben in der Wertung und werden mit den Weitenpunkten zusammengezählt, womit die Gesamtnote ermittelt ist.

 

Übersicht der Unterseiten

Skispringen Sprungrichter

Die Sprungrichter sind für die Bewertung im Skispringen verantwortlich und müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um ihre Aufgabe erfüllen zu können.

Weitenpunkte

Überblick mit Tabelle über das Skispringen und die Weitenpunkte bzw. ihre Berechnung und die Regeln bishin zur Flugschanze.

Haltungsnoten

Grundlagen über das Skispringen und die Haltungsnoten und ihre Zusammensetzung durch die fünf Sprungrichter.

Windpunkte

Grundlagen über das Skispringen und die Windpunkte als Korrektur der Windverhältnisse und zusätzliches System für die Punktewertung.

Gatepunkte

Skispringen und die Gatepunkte, die bei Veränderung der Anlauflänge die Gesamtnote zusätzlich beeinflusst.

Gesamtnote

Übersicht über das Skispringen und die Gesamtnote, die sich aus den verschiedenen Wertungen wie Weite oder Haltungsnote zusammensetzt.

Soziale Medien

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Themenliste:

Zurück zum Hauptthema

Übersicht Skispringen

Startseite Skisport