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Durchführung im Super-G Rennen

Startreihenfolge und Ablauf des Rennens

Der Super-G im alpinen Skisport unterscheidet sich in der Durchführung von der Abfahrt in einem Punkt wesentlich: es gibt keine Trainingsfahrten. Der Kurs wird am Tag des Rennens gesteckt und die Läuferinnen bzw. Läufer müssen durch die Besichtigung ermitteln, wie sie am schnellsten die Aufgabe lösen können.

Wie wird der Super-G durchgeführt?

Eine Trainingsfahrt, um das Gelände zu überprüfen und die Kurven einzuprägen, gibt es nicht. Damit ist der Super-G vom Vorbereitungscharakter her ähnlich den technischen Disziplinen. Gleich wie in der Abfahrt ist aber das Prozedere mit der Auslosung der Startnummern und der Definition der Topgruppe. Die Auslosung erfolgt wie in der Abfahrt in drei Phasen:

  • die besten 10 des Super-G-Weltcups suchen sich eine Nummer von 6 bis 15 aus
  • die nächsten 10 werden für 1 bis 5 und 16 bis 20 gelost
  • die restlichen 10 Fahrer werden gelost
  • ab Startnummer 31 wird nach FIS-Punkten gereiht

Nur sehr selten kann sich jemand mit einer höheren Nummer durchsetzen, meist aufgrund veränderter Witterungsbedingungen.

Ein wesentlicher Teil der Vorbereitungen ist mit der Besichtigung zu erledigen, um den Kurs kennenzulernen, aber auch, um die Bedingungen zu erfahren. Über Nacht kann es geschneit haben und es kann eisiger geworden sein oder die Piste wurde weicher - zum Beispiel wegen Tauwetter oder Regen.

Das Rennen selbst wird dann in der Reihenfolge der Startnummern durchgeführt. Wie in der Abfahrt gibt es auch im Super-G nur einen Durchgang und somit ist jeder Fehler einer, den man nicht mehr korrigieren kann. Jeder Super-G enthält zumindest zwei Sprünge und es gibt bei den Damen eine Fahrzeit von meist um die 1:15 Minuten, manchmal auch etwas länger und bei den Herren um die 1:25 bis 1:30 Minuten. Gewonnen hat, wer mit der schnellsten Zeit den Kurs regelkonform absolviert hat.

Oftmals Überraschungen im Super-G

Der Unterschied zwischen dem Super-G und der Abfahrt besteht darin, dass man zwar so wie bei der Abfahrt an den gleichen Orten Jahr für Jahr Rennen bestreitet, aber jedes Jahr wird das Rennen anders gesteckt und es gibt doch verschiedene Bedingungen. Zwar gelten die Bedingungen auch für die Abfahrt, aber die Strecke wird fast immer gleich gefahren, beim Super-G können die Kurven durchaus anders gestaltet werden.

Und dazu kommt, dass sich die Bedingungen auch am Renntag ändern können. Beim Super-G haben schon Außenseiter mit Nummer 3 gewonnen, weil danach die Piste immer weicher wurde oder mit Nummer 35, weil die Sicht nach der Gruppe der Favoriten besser wurde. Zwar gibt es solche Effekte auch bei der Abfahrt, aber eine Abfahrt ist schwieriger zu gewinnen als ein Super-G, wo die Riesenslalomakteure auch mit ihren technischen Fertigkeiten Chancen haben.

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Artikel-Infos

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Durchführung im Super-G Rennen
Beschreibung: Die 🎿 Durchführung des Super-G erfolgt gemäß Startreihenfolge als einmaliges Rennen mit einem Durchgang - ✅ Sprung und schnelle Kurven inklusive.