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Weltcup im Riesenslalom der Damen

Gesamtsieger pro Saison im Riesenslalom

Die Skitechnik hat sich besonders im Riesentorlauf bemerkbar gemacht, weil man mit der Carving-Technik die Schwünge viel schneller durchziehen kann. Die ersten Jahre dieser Technologie forderten einige Opfer, weil die Belastung für die Kniegelenke und -bänder zu hoch waren, aber heute carven die Skistars mit Perfektion von Tor zu Tor. Die Belastung stieg durch immer aggressiveres Material aber neuerlich an und ab der Saison 2012/13 wurden die Ski entschärft, doch damit stieg der Kraftaufwand, womit die Verletzungsgefahr fast gleich blieb.

Auch im Kampf um die Weltcupwertung im Riesenslalom mit sieben bis neun Rennen pro Saison zeigt sich, dass der Konkurrenzkampf bei den Damen weit härter ist, als den Damen nachgesagt wird. Während es bei den Herren Seriensieger gibt, ist es bei den Damen kaum gelungen, die Weltcupwertung zweimal in Folge zu gewinnen.

Dabei sind die Veranstaltungsorte häufig die gleichen, die Hänge bekannt, aber trotzdem braucht es eine sehr gute Form, um wirklich die großen Punkte abräumen zu können. Eine kleine Unsicherheit reicht und man kommt kaum unter die besten zehn eines Rennens und damit gibt es wenige Punkte, während die Konkurrenz sich freut und um den Sieg fährt. Der Riesenslalom-Weltcup ist auch kein Selbstläufer, wie sich an Tina Maze gezeigt hatte. Sie überzeugte 2012/13 mit acht Siegen in neun Rennen und kam ein Jahr später nicht unter die besten drei der Weltcupwertung.

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Seriensiege fast nicht möglich sind. Es sind zwar meist die gleichen Expertinnen am Werk, aber es gewinnt jedes Jahr eine andere die Weltcupwertung.

Weltcupsieger Ski Alpin Riesenslalom Damen

Jahr Weltcupsiegerin Zweite Dritte
2024 Lara Gut-Behrami (SUI) Federica Brignone (ITA) Sara Hector (SWE)
2023 Mikaela Shiffrin (USA) Lara Gut-Behrami (SUI) Marta Bassino (ITA)
2022 Tessa Worley (FRA) Sara Hector (SWE) Mikaela Shiffrin (USA)
2021 Marta Bassino (ITA) Mikaela Shiffrin (USA) Tessa Worley (FRA)
2020 Federica Brignone (ITA) Petra Vlhova (SVK) Mikaela Shiffrin (USA)
2019 Mikaela Shiffrin (USA) Petra Vlhova (SVK) Tessa Worley (FRA)
2018 Viktoria Rebensburg (GER) Tessa Worley (FRA) Mikaela Shiffrin (USA)
2017 Tessa Worley (FRA) Mikaela Shiffrin (USA) Sofia Goggia (ITA)
2016 Eva-Maria Brem (AUT) Viktoria Rebensburg (GER) Lara Gut (SUI)
2015 Anna Fenninger (AUT) Eva-Maria Brem (AUT) Mikaela Shiffrin (USA)
2014 Anna Fenninger (AUT) Jessica Lindell-Vikarby (SWE) Maria Pietilä-Holmner (SWE)
2013 Tina Maze (SLO) Anna Fenninger (AUT) Viktoria Rebensburg (GER)
2012 Viktoria Rebensburg (GER) Lindsey Vonn (USA) Tessa Worley (FRA)
2011 Viktoria Rebensburg (GER) Tessa Worley (FRA) Tanja Poutiainen (FIN)
2010 Kathrin Hölzl (GER) Kathrin Zettel (AUT) Tina Maze (SLO)
2009 Tanja Poutiainen (FIN) Kathrin Zettel (AUT) Tina Maze (SLO)
2008 Denise Karbon (ITA) Elisabeth Görgl (AUT) Manuela Mölgg (ITA)
2007 Nicole Hosp (AUT) Tanja Poutiainen (FIN) Michaela Kirchgasser (AUT)
2006 Anja Pärson (SWE) Marie Jose Rienda (ESP) Janica Kostelic (CRO)
2005 Tanja Poutiainen (FIN) Anja Pärson (SWE) Marie Jose Rienda (ESP)
2004 Anja Pärson (SWE) Denise Karbon (ITA) Marie Jose Rienda (ESP)
2003 Anja Pärson (SWE) Karen Putzer (ITA) Janica Kostelic (CRO)
2002 Sonja Nef (SUI) Michaela Dorfmeister (AUT) Anja Pärson (SWE)
2001 Sonja Nef (SUI) Anja Pärson (SWE) Michaela Dorfmeister (AUT)
2000 Michaela Dorfmeister (AUT) Sonja Nef (SUI) Anita Wachter (AUT)
1999 Alexandra Meissnitzer (AUT) Anita Wachter (AUT) Andrine Flemmen (NOR)
1998 Martina Ertl (GER) Deborah Compagnoni (ITA) Alexandra Meissnitzer (AUT)
1997 Deborah Compagnoni (ITA) Katja Seizinger (GER) Anita Wachter (AUT)
1996 Martina Ertl (GER) Katja Seizinger (GER) Anita Wachter (AUT)
1995 Vreni Schneider (SUI) Heidi Zeller-Bähler (SUI) Spela Pretnar (SLO)
1994 Anita Wachter (AUT) Vreni Schneider (SUI) Deborah Compagnoni (ITA)
1993 Carole Merle (FRA) Anita Wachter (AUT) Martina Ertl (GER)
1992 Carole Merle (FRA) Vreni Schneider (SUI) Diane Roffe-Steinrotter (USA)
1991 Vreni Schneider (SUI) Anita Wachter (AUT) Pernilla Wiberg (SWE)
1990 Anita Wachter (AUT) Matea Svet (YUG) Petra Kronberger (AUT)
1989 Vreni Schneider (SUI) Matea Svet (YUG) Maria Walliser (SUI)
1988 Matea Svet (YUG) Catherina Quittet (FRA) Vreni Schneider (SUI)
1987 Vreni Schneider (SUI)
Maria Walliser (SUI)
  Blanca Fernandez-Ochoa (ESP)
1986 Vreni Schneider (SUI) Traudl Hächer (BRD) Matea Svet (YUG)
1985 Marina Kiehl (BRD)
Michaela Figini (SUI)
  Vreni Schneider (SUI)
1984 Erika Hess (SUI) Chrstin Cooper (USA) Tamara McKinney (USA)
1983 Tamara McKinney (USA) Cindy Nelson (USA) Maria Epple (BRD)
1982 Irene Epple (BRD) Maria Epple (BRD) Erika Hess (SUI)
1981 Tamara McKinney (USA) Marie-Theres Nadig (SUI) Hanni Wenzel (LIE)
Erika Hess (SUI)
1980 Hanni Wenzel (LIE) Perrine Pelen (FRA)
Marie-Theres Nadig (SUI)
 
1979 Christa Kinshofer (NED) Hanni Wenzel (LIE) Irene Epple (BRD)
1978 Lise-Marie Morerod (SUI) Hanni Wenzel (LIE) Maria Epple (BRD)
1977 Lise-Marie Morerod (SUI) Monika Kaserer (AUT) Annemarie Moser-Pröll (AUT)
1976 Lise-Marie Morerod (SUI) Monika Kaserer (AUT) Rosi Mittermaier (BRD)
1975 Annemarie Moser-Pröll (AUT) Fabienne Serrat (FRA) Monika Kaserer (AUT)
1974 Hanni Wenzel (LIE) Fabienne Serrat (FRA) Monika Kaserer (AUT)
1973 Monika Kaserer (AUT) Anemarie Moser-Pröll (AUT) Hanni Wenzel (LIE)
1972 Annemarie Moser-Pröll (AUT) Monika Kaserer (AUT) Britt Lafforge (FRA)
1971 Annemarie Moser-Pröll (AUT) Michelle Jacot (FRA) Francoise Macchi (FRA)
1970 Michelle Jacot (FRA)
Francoise Macchi (FRA)
  Annemarie Moser-Pröll (AUT)
1969 Barbara Ann Cochran (USA) Michelle Jacot (FRA) Gertrud Gabl (AUT)
1968 Nancy Greene (CAN) Florence Bochatay (SUI) Florence Steurer (FRA)
1967 Nancy Greene (CAN) Erika Schinegger (AUT) Annie Famose (FRA)

Lesen Sie auch

Die Grundlage jedes Weltcuprennens sind die Weltcuppunkte für den erzielten Rang, sofern man in den besten 30 Positionen fahren konnte - ungeachtet der Art des Rennens. Für einen 5. Platz in der Abfahrt gibt es genausoviele Punkte wie für einen 5. Platz im Slalom. Zusätzlich, weniger bekannt, gibt es auch FIS-Punkte für die erzielten Leistungen.

Das Herzstück des Weltcups im alpinen Skisport ist der Gesamtweltcup, der sich aus allen Punkten aller Rennen zusammensetzt. Wer die meisten Punkte sammeln konnte, hat gewonnen. Das kann mit Slalom und Riesenslalom genauso erfolgt sein wie mit den schnellen Disziplinen, die Punkte sind immer gleich viel wert. Sowohl Abfahrer wie auch Slalomläufer haben den Gesamtweltcup schon gewinnen können, Ski Alpin Rekorde gibt es daher von verschiedenen Leuten in einer Saison, bei den Punkten, Siegen oder auch als Karrieresammlung von Erfolgen.

Innerhalb des Weltcups gibt es zwei wesentliche Säulen. Die erste ist die der Speed-Disziplinen, bei denen zusätzlich zur Abfahrt auch der Super-G eingeführt wurde.

Die andere Säule sind die technischen Disziplinen mit jeweils zwei Durchgänge und mit der viel größeren Chance, auszufallen. Dafür stürzt man hier nicht so leicht und schwer wie bei Abfahrt oder Super-G.

Und dann gibt es noch die Kombination aus beiden Sparten. Zu Beginn des Weltcups gab es gar eine Zusammenfassung aller Rennen eines Wochenendes, dann die klassische Kombination und in der Gegenwart die Superkombination.

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Ski Alpin Weltcup Riesenslalom DamenArtikel-Thema:
Weltcup im Riesenslalom der Damen
Beschreibung: Liste der 🎿 Weltcupsieger im Ski Alpin Riesenslalom oder Riesentorlauf der Damen und somit der ✅ Besten pro Saison in der Disziplin.

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