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Abfahrtsweltcup der Männer

Die besten Abfahrer im alpinen Weltcup

Der Abfahrtsweltcup hat sich im Laufe der Jahrzehnte stark verändert. Vor allem mit dem Erscheinen von Hermann Maier und seiner direkten Linien wurde die Dynamik nochmals verstärkt und die neue Skitechnologie trug das ihre dazu bei. Die Abfahrer sind heute fitter denn je und verfügen über viel mehr technisches Verständnis, als die Rennläufer früherer Jahre. Dadurch sind sie in der Lage, schwierige Kurven mit einer perfekten Linie zu überwinden und das oft in der tiefen Hocke, um noch schneller zu fahren.

Seit der ersten Weltcupsaison im Jahr 1967 wird auch die Wertung in der Abfahrt ausgefahren und das bedeutet, dass zwischen sieben und zehn Rennen pro Saison stattfinden, in denen es um Geschwindigkeit, Präzision und Mut geht. Die Materialfrage ist genauso ein großes Thema wie auch die Wetterbedingungen, denn im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten mit sehr eisigen Bedingungen sind durch die klimatischen Veränderungen nun vor allem auch weichere Pistenverhältnisse vorzufinden, die ein anderes Fahren erfordern.

Die Liste der bisherigen Weltcupsieger in der Abfahrt zeigt, dass gerade die Abfahrt eine Disziplin ist, bei der es sehr schwerfällt, erfolgreich zu sein. Es braucht viel Routine und da die Strecken die meisten Jahre die gleichen sind, sind die Vorerfahrungen wirklich Goldes wert. Daher wiederholen etliche Abfahrer ihre Erfolge nicht nur bei einzelnen Strecken wie in Kitzbühel, Wengen oder Beaver Creek, sondern sie können sich auch in der Gesamtwertung durchsetzen. Dass in den letzten Jahren einige Male der Sieger mehrfach der gleiche Fahrer ist, zeigt von der Beständigkeit. Man braucht ein paar Jahre, um sich oben zu etablieren, kann sich dann aber, wenn man kein Verletzungspech hat, lange halten. All diese Faktoren erklären, warum es Seriensieger im Abfahrtsweltcup gibt wie etwa Beat Feuz aus der Schweiz, der gleich viermal in Folge die kleine Kristallkugel in der Abfahrt gewinnen konnte.

Weltcupsieger Ski Alpin Abfahrt Herren

Jahr Weltcupsieger Zweiter Dritter
2024 Marco Odermatt (SUI) Cyprien Sarrazin (FRA) Dominik Paris (ITA)
2023 Aleksander Aamodt Kilde (NOR) Vincent Kriechmayr (AUT) Marco Odermatt (SUI)
2022 Aleksander Aamodt Kilde (NOR) Beat Feuz (SUI) Dominik Paris (ITA)
2021 Beat Feuz (SUI) Matthias Mayer (AUT) Dominik Paris (ITA)
2020 Beat Feuz (SUI) Thomas Dreßen (GER) Matthias Mayer (AUT)
2019 Beat Feuz (SUI) Dominik Paris (ITA) Vincent Kriechmayr (AUT)
2018 Beat Feuz (SUI) Aksel Svindal (NOR) Thomas Dreßen (GER)
2017 Peter Fill (ITA) Kjetil Jansrud (NOR) Dominik Paris (ITA)
2016 Peter Fill (ITA) Aksel Svindal (NOR) Kjetil Jansrud (NOR)
Dominik Paris (ITA)
2015 Kjetil Jansrud (NOR) Hannes Reichelt (AUT) Guillermo Fayed (FRA)
2014 Aksel Svindal (NOR) Hannes Reichelt (AUT) Erik Guay (CAN)
2013 Aksel Svindal (NOR) Klaus Kröll (AUT) Dominik Paris (ITA)
2012 Klaus Kröll (AUT) Beat Feuz (SUI) Didier Cuche (SUI)
2011 Didier Cuche (SUI) Michael Walchhofer (AUT) Klaus Kröll (AUT)
2010 Didier Cuche (SUI) Carlo Janka (SUI) Werner Heel (ITA)
2009 Michael Walchhofer (AUT) Klaus Kröll (AUT) Didier Defago (SUI)
2008 Didier Defago (SUI) Bode Miller (USA) Michael Walchhofer (AUT)
2007 Didier Defago (SUI) Marco Büchel (LIE) Erik Guay (CAN)
2006 Michael Walchhofer (AUT) Fritz Strobl (AUT) Daron Rahlves (USA)
2005 Michael Walchhofer (AUT) Bode Miller (USA) Hermann Maier (AUT)
2004 Stephan Eberharter (AUT) Daron Rahlves (USA) Hermann Maier (AUT)
2003 Stephan Eberharter (AUT) Daron Rahlves (USA) Michael Walchhofer (AUT)
2002 Stephan Eberharter (AUT) Fritz Strobl (AUT) Kristian Ghedina (ITA)
2001 Hermann Maier (AUT) Stephan Eberharter (AUT) Fritz Strobl (AUT)
2000 Hermann Maier (AUT) Kristian Ghedina (ITA) Josef Strobl (AUT)
1999 Lasse Kjus (NOR) Andreas Schifferer (AUT) Werner Franz (AUT)
1998 Andreas Schifferer (AUT) Hermann Maier (AUT) Nicolas Burtin (FRA)
1997 Luc Alphand (FRA) Kristian Ghedina (ITA) Fritz Strobl (AUT)
1996 Luc Alphand (FRA) Günther Mader (AUT) Patrick Ortlieb (AUT)
1995 Luc Alphand (FRA) Kristian Ghedina (ITA) Patrick Ortlieb (AUT)
1994 Marc Girardelli (LUX) Hannes Trinkl (AUT) Patrick Ortlieb (AUT)
1993 Franz Heinzer (SUI) Atle Skaardal (NOR) William Besse (SUI)
1992 Franz Heinzer (SUI) Daniel Mahrer (SUI) A. J. Kitt (USA)
1991 Franz Heinzer (SUI) Atle Skaardal (NOR) Daniel Mahrer (SUI)
1990 Helmut Höflehner (AUT) Atle Skaardal (NOR) Pirmin Zurbriggen (SUI)
1989 Marc Girardelli (LUX) Helmut Höflehner (AUT) Daniel Mahrer (SUI)
1988 Pirmin Zurbriggen (SUI) Michael Mair (ITA) Rob Boyd (CAN)
1987 Pirmin Zurbriggen (SUI) Peter Müller (SUI) Franz Heinzer (SUI)
1986 Peter Wirnsberger (AUT) Peter Müller (SUI) Michael Mair (ITA)
1985 Helmut Höflehner (AUT) Peter Müller (SUI) Peter Wirnsberger (AUT)
1984 Urs Raeber (SUI) Erwin Resch (AUT) Bill Johnson (USA)
1983 Franz Klammer (AUT) Conradin Cathomen (SUI) Harti Weirather (AUT)
1982 Steve Podborski (CAN)
Peter Müller (SUI)
  Harti Weirather (AUT)
1981 Harti Weirather (AUT) Steve Podborski (CAN) Peter Müller (SUI)
1980 Peter Müller (SUI) Ken Read (CAN) Herbert Plank (ITA)
1979 Peter Müller (SUI) Peter Wirnsberger (AUT) Thomas Bürgler (SUI)
1978 Franz Klammer (AUT) Josef Walcher (AUT) Herbert Plank (ITA)
1977 Franz Klammer (AUT) Josef Walcher (AUT) Bernhard Russi (SUI)
1976 Franz Klammer (AUT) Herbert Plank (ITA) Bernhard Russi (SUI)
1975 Franz Klammer (AUT) Werner Grissmann (AUT) Herbert Plank (ITA)
1974 Roland Collombin (SUI) Franz Klammer (AUT) Herbert Plank (ITA)
1973 Roland Collombin (SUI) Bernhard Russi (SUI) Marcello Varallo (ITA)
1972 Bernhard Russi (SUI) Karl Schranz (AUT) Mike Lafferty (USA)
1971 Bernhard Russi (SUI) Bernard Orcel (FRA) Karl Cordin (AUT)
1970 Karl Schranz (AUT)
Karl Cordin (AUT)
  Henri Duvillard (FRA)
1969 Karl Schranz (AUT) Henri Duvillard (FRA)
Heinrich Messner (AUT)
 
1968 Gerhard Nenning (AUT) Jean-Claude Killy (FRA) Karl Schranz (AUT)
1967 Jean-Claude Killy (FRA) Guy Perillat (FRA) Franz Vogler (BRD)

Lesen Sie auch

Die Grundlage jedes Weltcuprennens sind die Weltcuppunkte für den erzielten Rang, sofern man in den besten 30 Positionen fahren konnte - ungeachtet der Art des Rennens. Für einen 5. Platz in der Abfahrt gibt es genausoviele Punkte wie für einen 5. Platz im Slalom. Zusätzlich, weniger bekannt, gibt es auch FIS-Punkte für die erzielten Leistungen.

Das Herzstück des Weltcups im alpinen Skisport ist der Gesamtweltcup, der sich aus allen Punkten aller Rennen zusammensetzt. Wer die meisten Punkte sammeln konnte, hat gewonnen. Das kann mit Slalom und Riesenslalom genauso erfolgt sein wie mit den schnellen Disziplinen, die Punkte sind immer gleich viel wert. Sowohl Abfahrer wie auch Slalomläufer haben den Gesamtweltcup schon gewinnen können, Ski Alpin Rekorde gibt es daher von verschiedenen Leuten in einer Saison, bei den Punkten, Siegen oder auch als Karrieresammlung von Erfolgen.

Innerhalb des Weltcups gibt es zwei wesentliche Säulen. Die erste ist die der Speed-Disziplinen, bei denen zusätzlich zur Abfahrt auch der Super-G eingeführt wurde.

Die andere Säule sind die technischen Disziplinen mit jeweils zwei Durchgänge und mit der viel größeren Chance, auszufallen. Dafür stürzt man hier nicht so leicht und schwer wie bei Abfahrt oder Super-G.

Und dann gibt es noch die Kombination aus beiden Sparten. Zu Beginn des Weltcups gab es gar eine Zusammenfassung aller Rennen eines Wochenendes, dann die klassische Kombination und in der Gegenwart die Superkombination.

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Abfahrtsweltcup der Männer
Beschreibung: Liste der 🎿 Weltcupsieger in der Abfahrtswertung der Männer und damit der ✅ besten Abfahrer im Rahmen des alpinen Weltcups.

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