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Laufen mit Pulsuhr

Verschiedene Möglichkeiten des Lauftrainings mit der Pulsuhr

Generell gesehen ist die Pulsuhr ein Herzmonitor, der anzeigt, wie schnell der Puls schlägt und wie sehr man sich belastet. Diese Information kann man aber nicht nur als Kontrolle ansehen, sondern auch als Mittel zum Zweck, nämlich als Richtschnur für das Training und zwar sowohl für Anfängerinnen und Anfänger als auch für fortgeschrittene Läuferinnen und Läufer.

Pulsuhr für die Datenaufzeichnung

Generell ist eine Pulsuhr eine Möglichkeit, Sport zu betreiben und zu kontrollieren, wie sehr man belastet ist. Das erfolgt üblicherweise über eine normale Armbanduhr, die mit einem Pulsgurt in Brusthöhe verbunden ist. Die Lösung mit dem Auflegen des Zeigefingers zum Erheben des Pulses ist etwa beim Laufen und noch mehr beim Radfahren keine Option. Selbst günstige Pulsuhren um etwa 15 Euro bieten bereits viele Möglichkeiten wie die aktuelle Zeit samt Stoppfunktion, die Pulsanzeige selbst, Speicherung der persönlichen Daten wie Größe und Gewicht und Summierung der Gesamtdaten - das ist weniger wichtig, aber interessant, wie viele Kilometer man zurückgelegt hat. Das erfolgt jedoch ohne zeitlicher Einschränkung. Außerdem, was besonders interessant ist, gibt es auch bei diesen sehr günstigen Pulsuhren bereits den durchschnittlichen Puls.

Teurere Pulsuhren bieten zudem eigene Programme an, wie etwa Intervallprogramm oder bestimmte Szenarien, bei denen man jeden Kilometer um ein Stück schneller laufen muss als den vorherigen. GPS-Messung ist auch denkbar, vor allem bei den modernen Geräten ist diese üblich und damit interessant für den Waldlauf oder einen Lauf in unbekanntem Terrain - zum Beispiel im Urlaub.

Es stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, was damit zu tun ist, wobei es davon abhängt, welches Modell man auswählt. Einfache und günstigere Pulsuhren bieten die Messung des Pulses und die Speicherung der HF-Grenzen an. HF steht für Herzfrequenz und heißt, dass man entweder ein angebotenes Profil wählt (Laufen zum Abnehmen, fortgeschrittenes Laufen oder was auch immer vorgesehen ist) oder man kann je nach Modell auch festlegen, wo die Untergrenze und wo die Obergrenze liegen soll.

Der Sinn ist folgender: die Pulsuhr misst wie gehabt den Puls während des Trainings und schlägt Alarm durch einen Signalton, wenn man zu wenig belastet oder wenn man zu stark belastet ist. Will man also mit 130 bis 140 Pulsschläge sein Lauftraining durchführen und hat einen Puls von 145 Schlägen, dann gibt es den Alarm und man muss seine Geschwindigkeit reduzieren. Das kann zur Herausforderung werden, weil wenn man zu stark reduziert, ist man unter der Untergrenze und es bimmelt erneut.

Eine andere Möglichkeit bieten meist etwas teurere Pulsuhren an, nämlich eigene Trainingsprogramme, wie Intervalltraining. Das kann eine sehr interessante Möglichkeit für das Lauftraining sein, ist aber nicht immer von Vorteil. Genauer gehen wir auf den Unterseiten darauf ein. Fakt ist, dass man damit eine Vorgabe schaffen kann, ob man schneller oder langsamer läuft. Beobachtet wird diese Form des Laufens auf beliebten Laufstrecken häufig - jemand gibt wie verrückt Gas, um dann gleich wieder stehen zu bleiben und auf die Uhr zu blicken. Für die Abhärtung sicher eine gute Geschichte, aber kein Fall für Anfänger.

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Lauftraining PulsuhrArtikel-Thema:
Laufen mit Pulsuhr
letztes Datum:
10. 10. 2019

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