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Judo

Grundlagen zur Kampfsportart

Judo ist eine noch eher junge Kampfsportart, die sich erst im 19. Jahrhundert entwickelt hatte, die aber auf Jiu-Jitsu basiert. Jiu-Jitsu ist eine Kampfmethode, bei der vor allem durch die Arme der Gegner besiegt und im Bedarfsfall auch getötet werden sollte und gibt es schon seit über zwei Jahrtausenden.

Aus dieser Kampftechnik entwickelte der Japaner Jigoro Kano Ende des 19. Jahrhunderts Judo als eigenen Zweig der zahlreichen Kampfsportarten, wobei zwei Besonderheiten sofort auffallen. Das eine ist die große Zahl an Bodenwürfen, die beim Judokampf zu beobachten sind und das zweite ist die Würde. Das ist nicht ganz überraschend, denn es gibt auch zwei Grundideen zum Kampfsport, wobei die eine die Verbesserung der Physis zum Inhalt hat, die andere soll die Sitten der Kämpfer entsprechend erhöhen. Man tritt immer mit Respekt an und das gilt bei kleinen Turnieren ebenso wie auch bei olympischen Sommerspielen, denn Judo ist bei Damen und Herren olympisch.

Ausführung von Judo

Grundlage des Kampfsports ist die Wettkampffläche mit einer Dimension von 14 x 14 Meter, bei der es einen inneren und äußeren Bereich gibt. Der innere Bereich ist die eigentliche Kampffläche und dort finden sich auch die Markierungen, bei denen sich die Kämpfer einfinden, um sich zu verbeugen, bevor der Kampf losgeht.

Die Wettkampffläche besteht aus Tatamis, kleinen Matten, die rutschfest sind und beim Fallen die Wucht dämpfen helfen, damit es zu keine schlimmen Verletzungen kommen kann. Im Rahmen eines Turniers gibt es eine Auslosung und dann kämpfen Damen und Herren paarweise von Runde zu Runde. Jeder Kampf führt zu einem Sieger und einem Verlierer, wobei der Verlierer aus dem Turnier ausscheidet, der Sieger kämpft in der nächsten Runde - das geht so bis zum Finale, nur die Halbfinalverlierer haben mit dem Kampf um Platz drei noch einen weiteren Kampf durchzuführen. Das ist besonders bei den olympischen Spielen und Weltmeisterschaften interessant, weil man um die Bronzemedaille kämpft.

Die Teilnehmer haben unterschiedliche Farben, wobei ein Judoka weiß und der andere blau trägt. Entsprechende Farben weisen auch die Markierungen auf der Kampffläche auf. Ziel von Judo ist es, ein Ippon zu erreichen, was 10 Punkte bedeutet und den Kampf sofort beendet. Wird in der Kampfzeit von fünf Minuten kein Ippon erzielt, gewinnt jener Judoka, der die meisten Punkte durch seine Aktionen sammeln konnte.

Weitere Informationen zum Judosport

Ausrüstung
Überblick über die notwendige Ausrüstung, um im Judosport einen Kampf durchführen zu können - von der Anzeigetafel bis zur Stoppuhr.

Gewichtsklassen
Überblick über die Gewichtsklassen im Judosport bei Frauen und Männer vom Superleichtgewicht bis zur Open-Kategorie als offene Klasse im Judokampf.

Kampfdauer
Der Kampf im Judo kann vorzeitig gewonnen werden, ist aber davon abgesehen von der Zeit abhängig, die als Netto-Zeit gestoppt wird.

Kampfgericht
Das Kampfgericht im Judosport besteht aus drei Schiedsrichtern und weiteren Offiziellen, um die Kämpfe regelgerecht abwickeln zu können.

Kampfregeln
In den Regeln zum Judosport ist genau festgelegt, wie der Kampf begonnen und beendet werden soll und wann eine Bodenaktion zulässig ist.

Strafen
Bei Regelverstöße im Judokampf werden Strafen ausgesprochen, wobei es Shido als leichtere Variante gibt und Hansoku-make bei schweren Verstößen.

Wettkampffläche
Die Wettkampffläche im Judosport ist klar definiert und beinhaltet einen inneren und äußeren Bereich und besteht aus den bekannten Tatamis.

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